Berlin - Lenin sieht aus, als ob er schläft. Da liegt er nun, der 3,9 Tonnen schwere Schädel aus rotem Granit, seitlich abgelegt auf einem dunkelgrauen Podest auf der Zitadelle Spandau. „Wir stellen ihn so aus, wie wir ihn in der Erde gefunden haben“, sagt Andrea Theissen, die Chefin der Zitadelle. Nichts ist geschönt, aus dem Kopf ragen noch die vier Stahlbolzen, die beim Abriss des Denkmals 1991 auf dem Platz der Vereinten Nationen in den Stein getrieben wurden, bevor die Einzelteile des 19 Meter hohen DDR-Monuments im Köpenicker Forst verscharrt und entsorgt wurden. Auch die Beschädigungen an einem Ohr und am Bart sieht man deutlich.

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