Wenn Stadtplaner ihre Entwürfe vom künftigen Gesicht der Stadt entwickeln, gehen sie meistens von Karten aus: verschiedene Maßstäbe, verschiedene Ausschnitte, immer mit Draufblick von oben. Die Perspektive des Fußgängers spielt keine Rolle, auch Schönheit nicht.

Diese Mängel sind in der Berliner Mitte schmerzhaft spürbar. Hier fehlen wichtige Elemente, die eine Menschenansammlung zur Stadt machen, also die Verdichtung einer Siedlung zum Kulturraum bewirken. Die Wechsel von engen und weiten Räumen, Plätzen und Gassen, von belebten Straßen und stillen Winkeln gehörten ebenso dazu, auch Orte für Bildung, geistiges Leben, Produktion, Muße und Genuss.

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