Berlin - Sie sind auf den ersten Blick kaum zu erkennen: Die 19 Kunstwerke des Ausstellungsprojekts „Gleisdreieck 2012 – Kunst im öffentlichen Raum“, das am vergangenen Samstag eröffnet wurde, sind so unauffällig in den Park integriert, dass man schon eine Karte braucht, um sie zu finden. Die Installationen wurden von Berliner und Schweizer Künstlern entworfen und sind bis zum 23. September zu sehen.

Das Objekt „Zwei Schienen“ der Künstlerin Christine Berndt zum Beispiel befindet sich auf dem Boden mitten im wuchernden Gebüsch und ist von Moos umwachsen. Die Schienenstücke liegen dort bereits seit vielen Jahrzehnten, das Gleisdreieck in Kreuzberg war früher Güterbahnhof. Christine Berndt hat sie mit glänzender Kupferfolie überzogen und Zitate eingraviert. Beispielsweise ist dort zu lesen: „Ich weiß, du kommst wieder“ aus dem Roman „Atemschaukel“ von Herta Müller, oder „Mein Heimweh ist ein Stacheltier“ aus einem Gedicht der Lyrikerin Rose Ausländer.

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