Hoppegarten - Wer Straßen baut, kann eigentlich nur alles falsch machen. Das ist jedenfalls die Ansicht der meisten interessierten Laien, also der Autofahrer. Straßenbau ist so ähnlich wie ein Fußball-Länderspiel, da wissen auch die Zuschauer immer alles besser als der Bundes-Jogi. An der A 12 gibt es nun einen neuen Grund zum Meckern: An der mit Abstand wichtigsten Transit-Achse zwischen Berlin und der deutsch-polnischen Grenze werden auf einem 17 Kilometer langen Abschnitt bis 2018 insgesamt 50 Millionen Euro investiert, um die Piste mit den bislang fehlenden Standstreifen zu versehen.

Diese Zahlen lösten sofort Protest aus. Beim Landesbetrieb für Straßenwesen gingen erste wütende Anrufe ein – Tenor: „Wie kann es sein, dass ihr gleich sechs Jahre braucht, um einen so kurzen Randstreifen zu bauen. Früher hätte das Ganze nur ein Jahr gedauert.“

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