Deswegen wird es bis Mitte März auf dem fünf Kilometer langen Abschnitt zwischen der Autobahnbrücke über die Schönerlinder Straße (B 109) im Westen und der Berliner Stadtgrenze zu Brandenburg im Osten immer wieder Teilsperrungen geben. Darauf weist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hin. Zudem ist die nördliche Fahrbahn zeitweise nur einspurig befahrbar.

Vier Brücken, Lärmschutzwände und Verkehrszeichenbrücken sind auf diesem Abschnitt bereits erneuert und der zukünftigen Verbreiterung angepasst worden. Jetzt sollen als erstes die südlichen Fahrspuren Richtung Autobahndreieck Schwanebeck gesperrt und repariert werden. Dazu wird eine Überleitung des Verkehrs auf die nördliche Fahrbahn Richtung Dreieck Pankow gebaut. Gleichzeitig soll diese teilweise verbreitert werden. Wenn alles gut geht, ist das bis Mitte März geschafft. Danach sollen in jede Richtung wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen – wenn auch teilweise nur eingeengt.

Nach den gegenwärtigen Planungen wird es bis Herbst 2015 dauern, bis die Pankower Autobahn sechsspurig befahrbar ist und die Baustellen verschwunden sind. Insgesamt kostet der Ausbau 34,2 Millionen Euro. Das Geld zahlt der Bund, weil es sich um eine Bundesautobahn handelt. Und vielleicht gehen die Arbeiten ja doch auch etwas schneller als geplant: Der ausführenden Brandenburger Baufirma winken nämlich Bonuszahlungen, wenn sie früher fertig wird als vorgesehen. Braucht sie dagegen länger, werden Vertragsstrafen fällig. (ab.)