Berlin - Auf der Rennstrecke Avus musste es schon immer schnell gehen: Das ist offenbar den Bauleuten bewusst, die die marode Autobahn von Grund auf sanieren. Sie arbeiten schneller als erwartet, so dass schon in knapp einem Monat die Autofahrer das erste Teilstück der A 115 wieder befahren können. Wenn auch nur mit Tempo 80 und damit deutlich langsamer als die Rennwagen früher. Im Dezember soll dann die östliche Brückenhälfte über dem Hüttenweg freigegeben werden. „Der erste Bauabschnitt der Sanierung auf der stadteinwärts führenden Fahrbahn ist damit abgeschlossen. Wir sind vier Monate eher fertig geworden“, sagt Mathias Gille, Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Ursprünglich sollte der Verkehr auf der zweispurigen Strecke erst im Frühjahr 2012 nach neunmonatiger Bauzeit wieder rollen. Einen solchen zeitlichen Vorsprung herauszuholen, ist schon bemerkenswert. Wurde etwa die nötige Bauzeit zu großzügig kalkuliert? Nein, sagt Gille. Das Wetter sei für die Arbeiten, mit denen der Senat die Oevermann Verkehrswegebau GmbH aus Münster beauftragt hat, sehr gut gewesen. Auch sei die Koordination auf der Baustelle hervorragend erfolgt. Beim Bau der Avus klappt das also offenbar viel besser, als beim Straßenbau in der Innenstadt im Sommer - erinnert sei an die wochenlange Staufalle in der Seestraße in Wedding und Verzögerungen bei den meisten Straßenbauprojekten.

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