Süßes auf dem Weihnachtsmarkt. 
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BerlinWir sind mitten in der schlimmsten Phase des Jahres: in der Adventszeit, jener Zeit, in der fast alle zu viel essen. Jeder weiß, dass es am Ende – an den Feiertagen – ganz hart werden wird, dass dann ganz besonders viel geschlemmt wird. Und obwohl das alle wissen, wird in der Zeit davor nicht etwa enthaltsam gelebt.

Ständig steht überall Süßkram rum: ein Teller Lebkuchen im Büro, eine Schale voll Gummibären an der Kasse der Kantine. Sogar beim Arzt gibt es Bonbons am Empfang – immerhin Hustenbonbons. 

Bei all dem Überangebot wäre es ganz ratsam, darauf zu achten, was man in sich hineinschlingt. So wäre es besser, etwa die Plätzchen selbst zu backen. Aber wer will das schon, wenn es sowieso überall ständig Süßes gibt. Ein Teufelskreis. Aber wir haben eine wunderbare Lösung, die uns jedes Jahr auch noch an eine Vielzahl bester Weihnachtskreationen beschert.

Das große Backen

Und wir selbst müssen dafür nur eine Kleinigkeit beisteuern. Jedes Jahr lädt unser Freund Matthias zum großem Backen ein. An einem Samstagnachmittag rücken dann etwa 30 Leute an, jede Familiendelegation hat eigenen Teig dabei sowie alle Zutaten für Marmeladenfüllungen, Zuckergüsse, Schokoverzierungen und vieles mehr.

Die Kinder kneten Teig und stechen ihn aus, als Belohnung gibt es tolle Trickfilme. Für die Erwachsenen gibt es Wein und Bier, eine Kartoffelsuppe mit Würstchen oder vegan, es gibt viele Gespräche, viel Lachen, viele schöne Begegnungen, die nur einmal im Jahr stattfinden.

Zwischendurch muss jeder mal kurz in die Küche und backen. Irgendwann liegen dann viele Bögen Backpapier auf dem Boden mit mehr als zwei Dutzend Kekssorten. Und am Ende geht’s mit einer gut gefüllten Plätzchendose wieder nach Hause. Danke, Matthias!