Zwischen den Modeläden im Scheunenviertel gibt es eine Bäckerei, in der man zusehen kann, wie junge Menschen mit mehligen Händen hinter einer Glasscheibe Brotteig kneten. In der schicken „Bread Station“ in Kreuzberg schmiegen sich auf rustikalen Holzregalen urige Laibe aneinander, und in den Berliner Filialen des bayerischen Traditionsbäckers Hofpfisterei bedienen Damen  in weißen Schürzen.

Brot wird hier nicht nur verkauft, es wird inszeniert: als das ursprüngliche, authentische, in Handarbeit entstandene Lebensmittel,  nach dem wir uns sehnen – und das es nur noch selten ist. Nur noch zehn Prozent der Berliner Bäckereien backen selbst, die meisten Brote und Brötchen entstehen in riesigen computergesteuerten Backstraßen.

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