Berlin - Es weht ein Hauch Italowestern durch Berlin. Zwar fliegen keine Strohballen über die Straße Unter den Linden, aber ein Cowboy liegt mit Hut im Gesicht auf einem Liegestuhl und mehrere kräftige Männer mit dunklen Bärten stehen an der Ecke Charlottenstraße, wo schon eine lange Schlange wartet. Sie wollen ins neue Bud-Spencer-Museum. Die Ausstellung feiert am Sonntag Eröffnung und ehrt künftig den italienischen Schauspieler, der in 128 Filmen mitspielte und vor fünf Jahren verstorben ist.

Nach Museen für die Band Ramones oder David Hasselhoff hat Berlin eine neue eigenwillige Attraktion. Auf 500 Quadratmetern Fläche werden im Römischen Hof, Unter den Linden 10, ein Jahr lang fast 400 Exponate aus dem Leben von Bud Spencer gezeigt, der mit bürgerlichen Namen Carlo Pedersoli hieß. Als schlagfertiger Hüne erlangte er ab den 1970er-Jahren auch in West- und Ostdeutschland Kultstatus, als Duo mit Terence Hill in zahlreichen Filmen wie „Zwei bärenstarke Typen“, „Zwei Asse trumpfen auf“ oder „Vier Fäuste gegen Rio“.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.