Die Modernisierung der Bahnstrecke Berlin-Neubrandenburg-Stralsund ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn AG sagte, wurde die Verschiebung der neuen Bahnbrücke über die Peene pünktlich in rund 30 Stunden geschafft. Das 84 Meter lange neue Stahlbauteil „liegt nun in Endlage“, sagte der Sprecher.

Für die Verschiebung war die neue Brückenkonstruktion direkt an ihre Vorgängerbrücke befestigt worden. Dann wurden beiden Stahlbrücken seit Donnerstag mit schwerer Schubtechnik und Rollwagen auf der Bahnstrecke Richtung Süden geschoben. Dadurch wurde die alte Brücke an Land gehievt, wo sie verschrottet wird, und die neue rund 770 Tonnen schwere Brücke auf ihre Fundamente an den Uferseiten gelegt.

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Mit insgesamt 84 Metern Spannweite ist die neue Brücke 30 Meter länger als die Vorgängerbrücke.

Wichtig für Verbindung Berlins zur Ostsee

Mit dem Brückenbau und weiteren Baumaßnahmen, die bis Ende Juni 2022 abgeschlossen sein sollen, werde „eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen von Berlin zur Ostsee für die Zukunft fit gemacht“, hatte die Bahn erklärt.

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Ab dem 01.07. sollen wieder Züge über die neue Stahlkonstruktion entlang der Strecke Berlin-Stralsund rollen.

Den Angaben nach müssen nun wieder die Gleise neu verlegt und die Fahrstromleitungen montiert werden. Die Brücke kostet rund 12 Millionen Euro, die gesamte Erneuerung des Bahnabschnittes Neubrandenburg-Stralsund rund 30 Millionen Euro.