Berlin - Es ist ein Bahnhof, den viele Berliner nicht mögen. Er sei zu groß, zu unübersichtlich, ein Warenhaus mit Gleisanschluss, sagen sie. Aggressive Geringschätzung ist schon länger die Tonlage, wenn es um den Berliner Hauptbahnhof geht. Michael Cramer, Europa-Abgeordneter der Grünen, sah dort einst eine „Berliner Mischung aus Größenwahn und Minderwertigkeitskomplex“ am Werk.

Andere sprachen von einem „Monsterbahnhof“, oder sie fühlten sich daran erinnert, dass DDR-Staatschefs ebenfalls einen Hauptbahnhof wollten – weshalb sie den alten Ostbahnhof abreißen ließen, um ihn durch einen kargen, nie vollendeten Neubau, in dem kaum Züge hielten, zu ersetzen.

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