Jaques Herzog (l-r), Architekt des neuen Baus, Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, und Klaus Max Rippel, Leiter des Landesbetriebes Bundesbau Baden-Württemberg, stehen auf dem Spatenstich für das Berliner Museum der Moderne.
dpa/Fabian Sommer

BerlinMit dem ersten symbolischen Spatenstich hat am Dienstag offiziell der Bau des Museums der Moderne in Berlin begonnen. In dem Museum, das nach einem Entwurf der Elbphilharmonie-Architekten Herzog & de Meuron gebaut wird, sollen Werke aus Berliner Museumsbeständen sowie mehrerer Privatsammlungen gezeigt werden. Die Baukosten sollen bei 450 Millionen Euro liegen, zunächst war mit 200 Millionen Euro kalkuliert worden. Das Museum soll bis 2026 fertiggestellt werden. Der Entwurf von Herzog & de Meuron wird wegen seiner Schlichtheit manchmal „Scheune“ genannt - und hat bei manchen auch Kritik hervorgerufen.

Das Modell des Siegerentwurfs des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum.
Foto: dpa/Jens Kalaene

Im Herzen der Hauptstadt entstehe ein Ort, der das 20. Jahrhundert im Spiegel der Kunst sichtbar machen solle, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) bei der Feier in der Nähe des Potsdamer Platzes. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte, der Neubau sei ein großer Schritt zur Weiterentwicklung des Kulturforums, an dem unter anderem die Neue Nationalgalerie, die Gemäldegalerie und die Philharmonie stehen.