Berlin - Seine Hüfte scheint abgekoppelt zu sein vom Rest des Körpers, er lässt sie in Hochfrequenz vibrieren. „Shimmy heißt dieses isolierte Zittern“, sagt Zadiel Sasmaz, „achtundzwanzig verschiedene Arten gibt es davon.“ Anfänger bringt der Shimmy zur Verzweiflung, weil sie dabei unabsichtlich auch mit dem Kopf und Händen wackeln und dann sehr albern aussehen.

Anfängerinnen sind es genauer gesagt, denen Zadiel zeigt, worauf es ankommt beim orientalischen Tanz, denn es ist ein traditioneller Frauentanz, den der 29-Jährige so meisterhaft beherrscht. Aber für ihn war es Liebe auf den ersten Blick. Als Neunjähriger schaut er zu Hause einen Bauchtanz-Videofilm, den sein Vater für seine Mutter gekauft hatte und ist fasziniert. Die Hauptrolle spielt eine Kellnerin, die sich wünscht, Tänzerin zu werden.

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