Berlin - Die Idee schien großartig zu sein, um den Mangel an Wohnraum für Studenten zu beheben: Der Berliner Unternehmer Jörg Duske ließ Container zu Appartements mit Fenster, Kochgelegenheit, Dusche und WC umbauen und begann 2013, sie an der Eichbuschallee in Treptow zu stapeln. Die aus Amsterdam übernommene Idee fand bundesweit Interesse, es gab Preise – doch jetzt ist ein Teil des Stahl-Komplexes mit Baumängeln behafteter Schrott und wird abgerissen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugsverdacht.

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge hatte den auf den Namen „Frankie & Johnny“ getauften Komplex 2016 gekauft, als 109 Wohneinheiten bereits fertig waren. Ein Projektentwickler, den bereits der Verkäufer beauftragt hatte, sollte 260 weitere Appartement-Module errichten, die allerdings nicht mehr aus Containern gefertigt wurden. Sie wurden dann auch bis April 2018 aus Polen geliefert.

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