Der Bund benötigt nächstes Jahr noch mehr Wohnungen für seine Bediensteten in Berlin, er hält aber dennoch am Verkauf von Baugrundstücken aus seinem Besitz fest. Der Grund: Er hält sie trotz des Bedarfs für entbehrlich und will die Flächen zu Geld machen.

Wie das Bundesbauministerium jetzt auf Anfrage der Berliner Zeitung mitteilte, stehen zur Unterbringung der Bundesbeschäftigten in der Hauptstadt zurzeit rund 7800 Wohnungen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um bundeseigene Wohnungen sowie um Unterkünfte, für die der Bund Belegungsrechte erworben hat. Allein nach den bislang eingegangenen Mitteilungen der verschiedenen Ministerien wird aber für das nächste Jahr ein neuer Bedarf für zirka 920 Wohnungen in Berlin erwartet, um Bundesbeschäftigte unterzubringen. Die Zahl der benötigten Wohnungen könnte sogar noch steigen, denn „die Bedarfsmeldungen der Ressorts liegen noch nicht vollständig vor“, wie das Bauministerium erklärte.

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