Seit Anfang Mai sind Ferienwohnungen in Berlin nicht mehr erlaubt. Doch das Verbot werde nicht von allen Bezirksämtern durchgesetzt, klagte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel. „Das geht so nicht, dass einzelne Bezirke sich aussuchen, welche Gesetze sie umsetzen und welche nicht“, sagte der SPD-Politiker am Montag. Er hat vor allem einen Bezirk im Auge: Pankow. Jetzt hat der Senator die Tonlage verschärft. Er will erreichen, dass der Senat disziplinarisch gegen den zuständigen Stadtrat Torsten Kühne (CDU) vorgeht. „Wir wollen über die Bezirksaufsicht eine Klärung herbeiführen“, kündigte er an.

Wer ein Zimmer in seiner Wohnung an Touristen vermietet, darf damit auch künftig Geld verdienen. Wer komplette Ferienwohnungen kommerziell anbietet, handelt dagegen jetzt illegal. Trotzdem offerieren Portale wie Wimdu und Airbnb weiter ganze Unterkünfte – wie die „gemütliche Zwei-Zimmer-Ferienwohnung mit Balkon“ in Neukölln für 55 Euro („bitte keine Partys“) oder das „cozy studio flat in Prenzlauer Berg“ für 45 Euro pro Nacht.

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