Am Checkpoint Charlie wird ein Museum des Kalten Krieges gebaut, in dem das Land Berlin über die Konfrontation zwischen Ost und West an diesem Ort informieren will. „Wir werden dem Wunsch der Stadt folgen und in unserem Vorhaben eine Fläche von etwa 3 000 Quadratmetern für das Museum berücksichtigen“, sagte am Montag Heskel Nathaniel, Chef und Gründer des Berliner Projektentwicklers Trockland. Die Ausstellungsfläche zur Geschichte des früheren Grenzkontrollpunktes werde ein Kernelement der Planungen sein.

Damit kann der Senat endlich auch am Checkpoint Charlie sein Gedenkstättenkonzept umsetzen. Er betreibt dort bereits seit 2012 einen kleinen Pavillon. In der Black-Box informieren sich täglich Tausende Touristen über den Kalten Krieg. Zum Beispiel über den 27. Oktober 1961, als sich nur wenige Tage nach dem Mauerbau am Checkpoint Charlie amerikanische und sowjetische Panzer schussbereit gegenüberstanden.

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