Berlin - „Räum dein Zimmer auf!“ Diese Ansage könnte man bei Teenies jeden Tag zehnmal machen, ohne nennenswerten Erfolg. Deshalb haben wir es einst als Eltern auch vermieden, uns am Thema Aufräumen abzukämpfen. Etwas nervöser wurden wir nur, wenn die Kinder in den Haufen von Sachen und Krimskrams ihre Schlüssel nicht mehr fanden oder plötzlich der Ruf ertönte: „Der Computerstick mit meiner Hausarbeit ist weg!“ Wir sind ja selbst auch ein bisschen verkramt, aber unsere Devise ist: Sein Zeug muss man schon finden!

Warum ich das jetzt erwähne? Weil das Aufräumen in Corona-Zeiten offenbar im Trend liegt. Man hockt ja ständig zu Hause rum. Und Chaos ist offenbar ungesund. Studien haben ergeben: Zu viel Zeug ringsumher versetzt manche Leute in Stress. Der muss kompensiert werden. Also greifen sie eher zu Süßigkeiten. Vorausgesetzt, sie finden die Tüte.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.