Bei Rückkehr aus einem Risikogebiet droht eine Quarantäne.
Foto: imago images/alimdi

Berlin - Sommerzeit, Reisezeit. Wenn da nicht das Virus wäre. Bekanntermaßen wirkt Corona auf vielfältige Art und Weise, und in Sachen Reisen sind allein in Berlin Hunderttausende betroffen. So haben in Zeiten einer weltweiten Pandemie ausländische Touristen wenig Lust auf einen Berlin-Trip, und auch die Deutschen machen lieber Urlaub an der See oder in den Bergen als in der großen Stadt. Über die Folgen für die mehr als 200.000 Beschäftigten von Hotellerie und Gastronomie und ähnlicher Gewerbe in der Stadt ist hinlänglich berichtet worden. Doch Corona verhagelt auch den Berlinern selbst den Urlaub. Das gilt insbesondere für Reisen in Risikogebiete. Man kommt zwar im Zweifel irgendwie hin und in vielen Fällen auch wieder raus, doch spätestens bei Rückkehr droht eine Quarantäne. Das bedeutet Ärger und mitunter auch Kosten. Ein Fall für Juristen.

Rund 200.000 türkischstämmige Menschen leben in Berlin. Schon seit einiger Zeit kann man von Berlin aus wieder nach Ankara, Istanbul, Antalya und in einige andere türkische Städte fliegen. Von dort landen auch längst wieder Maschinen in Tegel und Schönefeld. Doch für das Robert-Koch-Institut (RKI) gilt die Türkei wie viele andere Länder und Regionen der Welt nach wie vor als Risikogebiet. Wer von dort einreist, muss laut Corona-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin ein deutsch- oder englischsprachiges ärztliches Attest auf Grundlage eines negativen Corona-Tests vorweisen. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise nach Berlin vorgenommen worden sein. Andernfalls muss man sich in 14-tägige häusliche Quarantäne begeben.

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