Berlin - Das Berliner Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten hat im vergangenen Jahr gut 780 000 Mal Informationen aus Melderegistern an Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen weitergegeben. Im Jahr zuvor waren es nach Angaben der Behörde mehr als 940 000 Fälle. Außerdem seien die Bürgerämter der Bezirke verpflichtet, Melderegisterdaten zur Verfügung zu stellen. Die Stadt nahm damit im vergangenen Jahr rund 1,6 Millionen Euro ein. Von den begrenzten Widerspruchsmöglichkeiten machte nur eine Minderheit Gebrauch. So untersagten beispielsweise 425 725 Berliner die Weitergabe ihrer Daten für Wahlwerbezwecke. (dpa/bb)