Berlin - Kaum ist es weg, bahnt sich Streit an. Es geht um das Riesenrad im Spreepark im Plänterwald, das im Januar abmontiert wurde. Befürchtungen werden laut, dass geplant sei, das aus DDR-Zeiten stammende Wahrzeichen nicht zu sanieren, sondern vielmehr durch ein neues Rad zu ersetzen. Bedenken, die der landeseigene Parkverwalter Grün GmbH nun versucht zu zerstreuen. „Wie geplant, werden wir 2024 das historische Riesenrad wieder aufstellen“, sagt Geschäftsführer Christoph Schmidt. „Um genauer zu untersuchen, in welchem Zustand die Einzelteile sind, werden sie demnächst sogar geröntgt.“

Diese Worte fallen bei einem Rundgang, bei dem am Montag Schmidt mit Mitarbeitern, dem Treptow-Köpenicker Bürgermeister Oliver Igel (SPD) und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster durch das verschneite Areal stapft. Der Grün-Chef will zeigen, wie sich der Spreepark bis 2026 für 70 Millionen Euro in einen Kunst-, Kultur- und Naturpark verwandeln soll. Dass ein Bundestagsmitglied in der Runde ist, ist kein Zufall. Gerster soll im Haushaltsausschuss dafür werben, dass zwei Sanierungsprojekte des Parks durch ein Sonderprogramm des Bundes mit je drei Millionen Euro gefördert werden.

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