Demonstranten am 19. August 2020 in Minsk. Handys leuchten zum friedlichen Protest. Vor dreißig Jahren waren es noch Kerzen.
Foto: AP Photo/Dmitri Lovetsky

Die Straßen und Plätze sind voller Menschen, die gegen ihre Regierung demonstrierten. Sie rufen „Freiheit, Freiheit“ und „Hau ab! Hau ab!“, an Präsident Lukaschenko gerichtet. Junge Mädchen hocken auf dem Boden und malen Schilder. Auf ihnen steht: „Stoppt die Gewalt!“ und „Medizin für das Volk“. Eine Gruppe zieht mit Trommeln, Gitarren und Dudelsäcken durch die Menge. Es sei wie ein großes Familienfest, sagt jemand. „Wir sind nicht mehr zu stoppen.“ Anderswo ist der Ton schärfer. Auf einem großem Schild steht „Blutiger Diktator!“. Ein anderes zeigt das Bild des Präsidenten mit den Zeilen: „Wanted! Tot oder lebendig“.

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