Berlin -  Er war ein wirklich sehr kleiner Mann, gerade am Ende seines langen Lebens. Fast winzig wirkte er und zerbrechlich, wenn er da – gebeugt von 91 Lebensjahren – in diesem Juni in der Sonne vor seinem Haus stand. Direkt am S-Bahnhof Tiergarten zwischen Blumen und Unkrautbüschen, die er möglichst wild und hoch wachsen ließ. Körperlich war er klein, vor allem aber war er ein großer Künstler: Ben Wagin, der Mann, der seiner Autobiografie den Titel gab: „Nenn mich nicht Künstler“.

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