Berlin - Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn will möglichst große Teile des Airports BER vorzeitig in Betrieb nehmen. Dadurch ließen sich mögliche Probleme erkennen und beheben, sagte Mehdorn am Mittwoch vor dem Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Sein Ziel sei es, „dass wir Dinge, die fertig sind, schon mal in Betrieb nehmen und versuchen, daraus zu lernen“. Das betreffe zunächst etwa das Frachtzentrum am BER, aber auch Passagierflüge. Das Nordpier des BER, das dafür genutzt werden könne, sei in den nächsten sechs Wochen abnahmefähig durch die Genehmigungsbehörden.

Mehdorn untermauerte damit seinen Wunsch, den Betrieb am Großflughafen – anders als ursprünglich geplant – in Etappen aufzunehmen. Über einen vorgezogenen Passagierbetrieb sei die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) mit drei kleineren Fluglinien im Gespräch, sagte er: Dem britischen Unternehmen Easyjet, der Condor und Norwegian Airlines. Wann sie fliegen könnten, ließ der Geschäftsführer der FBB offen. Am Nordpier seien kleinere Veränderungen wie die Aufstellung eines provisorischen Gepäckbandes nötig. Mehrkosten fielen dafür aber nicht an. „Wir geben kein Extra-Geld aus für Umbauten“, betonte Mehdorn.

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