Auf Partys nennt man so etwas einen polnischen Abgang. Es war aber kein Sektempfang, den Hartmut Mehdorn am Montag ohne Ankündigung verließ und auch keine Flughafeneröffnung, sondern die Sitzung des BER-Sonderausschusses im brandenburgischen Landtag in Potsdam. Der BER-Geschäftsführer war auch nicht ein Gast unter vielen, sondern er sollte den Abgeordneten Auskunft geben über die Lage am zukünftigen Hauptstadtflughafen. Stattdessen stürmte Mehdorn noch vor Beginn der Sitzung aus dem Saal. Die Finanz-Geschäftsführerin Heike Fölster nahm er mit, sein Namensschild auch, damit es keine Aufnahmen von seinem verwaisten Platz gibt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.