Starten auf der einen Bahn, Landen auf der anderen – das ist der Kern eines ungewöhnlichen Nutzungs- und Flugroutenmodells für den Hauptstadtflughafen, der jetzt die Diskussion um den Fluglärm in der Region wieder neu entfacht. Nur in Spitzenzeiten („Peak Hour“), wenn etwa deutlich mehr Starts als Landungen oder umgekehrt anfallen, sollen beide Bahnen entsprechend auch für Starts oder Landungen genutzt werden.

Am Montag entscheidet die Fluglärmkommission in Schönefeld über den Vorschlag, der den künftigen Betrieb am BER revolutionieren könnte. Die Anrainer-Gemeinden Blankenfelde-Mahlow, Eichwalde und Wildau haben das Konzept als offizielle Anträge auf die Tagesordnung gesetzt. Spricht sich die Fluglärmkommission dafür aus, wäre dies der erste Schritt, dass am BER einmal ganz anders geflogen wird als bisher festgelegt. Und es sieht ganz so aus, dass der Vorschlag eine breite Unterstützung erhält.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.