20.10 Uhr, Berlin

2600 Feuerwehr-Einsätze

Mittlerweile zählt die Berliner Feuerwehr 2600 wetterbedingte Einsätze nach Xavier - ein Ende ist nicht noch in Sicht. 595 Fälle müssen noch bearbeitet werden. Zu diesem Zeitpunkt besteht der Ausnahmezustand bereits seit 28 Stunden.

Wir bedanken uns bei den Einsatzkräften und Helfern der Freiwilligen Feuerwehren und beenden unseren Newsblog an dieser Stelle. Was der Sturm bis zum Freitagabend in Berlin angerichtet hat, können Sie hier nachlesen:

19.48 Uhr, Berlin

Leitstelle im Dauereinsatz

Auch die Leitstelle der Berliner Feuerwehr ist am Freitagabend noch im Dauereinsatz. Via Twitter weist sie noch einmal daraufhin, dass bei Parks Bezirksämter und bei Gärten die Eigentümer gefragt sind - und nicht die Feuerwehr.

19.30 Uhr, Hamburg-Hannover

Bahnverkehr am Samstag

Die eingestellten Fernverkehrsstrecken Berlin-Hannover und Hamburg-Hannover sollen am Samstag wieder aufgenommen werden. Das teilte die Deutsche Bahn mit.

Die Verbindung zwischen Berlin und Hamburg wird demnach erst vom 9. Oktober an wieder befahrbar sein. Die Strecke sei besonders schwer von dem Sturmtief betroffen, hieß es. Auf einer Länge von sechs Kilometer seien die Oberleitungen massiv beschädigt. 

19.00 Uhr, Brandenburg

Feuerwehr-Einsatz an der S5

Derzeit ist auch die Strecke zwischen Strausberg und Strausberg Nord unterbrochen, twittert die S-Bahn:

18.40 Uhr, Reinickendorf

Update zur U6

Geduld heißt es auf der Strecke der U-Bahnlinie U6. Dort liegt ein Baum im Gleis und der Bereich zwischen Kurt-Schumacher Platz und Alt-Tegel ist unterbrochen. Die Aufräumarbeiten könnten noch dauern.

18.20 Uhr, Berlin

Viele Gleise beschädigt

Insgesamt etwa 50 Bäume sind durch Xavier auf Gleise der Deutschen Bahn gefallen. Das bedeutet noch tagelange Einschränkungen. Die S-Bahn hat am Freitag Erkundungszüge auf gesperrte Strecken geschickt, um Hindernisse zu finden.

18.10 Uhr, Berlin

Aktuelle S-Bahn-Lage

Derzeit können folgende S-Bahnen genutzt werden.

Nach wie vor entfällt der Ersatzverkehr zwischen Beusselstraße und Gesundbrunnen entfällt. Die S85 verkehrt nicht.

18.00 Uhr, Berlin

Phänomen Sturm

Wie entstehen eigentlich diese Stürme? Wir haben einen Wetterexperten gefragt:

17.45 Uhr, Berlin

Feuerwehr-Einsätze

Bis zum frühen Freitagnachmittag musste die Berliner Feuerwehr zu 2300 wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Beim Großteil habe es sich um umgestürzte Bäume gehandelt, sagte ein Sprecher. Auch lose Dachziegel oder umherfliegende Absperrungen sorgten für Probleme und riefen die Einsatzkräfte auf den Plan.

Bis zum Freitagmorgen waren rund 1200 Feuerwehrleute und im Tagesverlauf 1000 weitere im Dienst. Am Nachmittag gingen immer noch rund 60 Anrufe pro Stunde über die Notrufnummer 112 ein, sagte der Sprecher: "Wenn die Leute den ein oder anderen Ast selbst wegräumen, hilft uns das sehr.“

Die Feuerwehr ist nur für die Beseitigung von Hindernissen auf Haupt- und Nebenstraßen zuständig. Bei Parks sind Bezirksämter und bei Gärten die Eigentümer gefragt.

17.30 Uhr, Reinickendorf

Update zur U6

Mit Einschränkungen müssen auch Fahrgäste der U-Bahn rechnen. Die U6 ist zwischen Kurt-Schumacher Platz und Alt-Tegel unterbrochen, weil ein Baum auf den Gleisen liegt.

17.25 Uhr, Berlin

Update zur S-Bahn

Mittlerweile fährt auch die S5 wieder zwischen Spandau und Strausberg Nord. Unverändert ist die Situation an der Linie S85. Diese verkehrt nach wie vor nicht, teilte die S-Bahn via Twitter mit. Auch der Ersatzverkehr zwischen Beusselstraße und Gesundbrunnen entfällt weiterhin.

17.15 Uhr, Berlin

Schäden im Tierpark

Facebook-Nutzer Pascale Bierschenk hat uns dieses Foto vom Tierpark geschickt.

17.00 Uhr, Brandenburg

Xaviers Tempo

In Brandenburg war Xavier am stärksten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte in Berge eine Spitzengeschwindigkeit von 122 Stundenkilometern. In Manschnow wurden 119 Stundenkilometer, in Schönefeld 118 und in Lindenberg in Brandenburg 117 gemessen.

Im Westen war Xavier auf der Nordsee-Insel Norderney am stärksten - mit 117 Stundenkilometern. Weniger kraftvoll tobte das Tief auf dem Festland. In Hannover erreichte Xavier 114 Stundenkilometer, während im Bergland mehr als 170 gemessen wurden. Auf dem Brocken im Harz war Xavier sogar mit 177 Kilometern pro Stunde zu spüren.

16.45 Uhr, Berlin

Starkregen erschwert Aufräumarbeiten

Nach und nach werden Xaviers Spuren in der Hauptstadt beseitigt. Um 15 Uhr verzeichnete die Berliner Feuerwehr noch 400 offene Einsätze. Der Starkregen hat den Einsatzkräften die Arbeit jedoch zusätzlich erschwert.

16.38 Uhr, Potsdam

Update zur S7

Zwischen Potsdam und Ahrensfelde kann man wieder die S7 nutzen.

16.20 Uhr, Grunewald

Warten im Regen

Im Regen zu warten macht noch weniger Spaß. In Grunewald sind die Auswirkungen von Xavier noch gut zu spüren.

15.57 Uhr, Hildesheim

Beeindruckende Perspektive

Der Fotograf Julian Stratenschulte hat dieses Bild geschossen. 

15.37 Uhr, Berlin

Heute kein Zugverkehr von Berlin nach Hamburg und Hannover

Auch bei der Bahn laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Aber auf einzelnen Strecken wird es heute keinen Zugverkehr mehr geben, teilt die Deutsche Bahn mit. Das betrifft die Strecken von Berlin nach Hannover, von Berlin nach Hamburg sowie von Hamburg in das Ruhrgebiet.

An mehreren hundert Stellen versperren Bäume, Äste und Dutzende umgeknickte Masten für Signale und Oberleitungen die Gleise. Allein zur Reparatur von Oberleitungen sind 17 Spezialfahrzeuge und über 100 Mitarbeiter im Einsatz, heißt es weiter.

14.52 Uhr, Berlin

S-Bahn noch stark eingeschränkt

Stand, 13.49 Uhr: Derzeit kann der Zugverkehr nur auf folgenden Strecken angeboten werden:

14.45 Uhr, Berlin

Warum Bäume bei Sturm umstürzen

Die Böden sind durch den vielen Regen in dieser Saison meist nass und durchfeuchtet. Die Wurzeln finden kaum noch Halt. „Wenn dann starker Wind bläst, können sie dem Druck nicht mehr standhalten“, sagt Andreas Jende, Geschäftsführer des Landes Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg. Zudem wurde meist das Laub noch nicht abgeworfen. Damit sei der Widerstand größer als bei einem kahlen Astwerk.

In vielen Fällen sei auch die Vitalitätsgrenze erreicht, sagte Martin Rohde, Gartendirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. „Stress in den vergangenen Jahren, widrige klimatische Bedingungen und Krankheiten haben die Lebenskraft vielfach erlahmen lassen“, sagte er. Dann reiche ein stärkerer Sturm. Auch nicht fachgerechte Baumschnitte könnten oft mehr Schaden als Nutzen anrichten, sagten die Experten.

14.33 Uhr, Brandenburg

Einer der schlimmsten Stürme seit Jahrzehnten

Nach einer Bilanz des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam war „Xavier“ einer der schlimmsten Stürme der vergangenen Jahrzehnte in Berlin und Brandenburg. In Berge in der Prignitz und in Holzdorf im Kreis Elbe-Elster wurden jeweils bis zu 122 Stundenkilometer gemessen, wie Meteorologin Ulrike Maiwald mitteilte. In Manschnow (Märkisch-Oderland) wurde mit 119 Stundenkilometern der dritthöchste Wert in Brandenburg gemessen.

Damit stehe der Sturm in etwa auf einer Stufe mit „Xaver“ im Dezember 2013, mit „Emma“ im Februar/März 2008 und mit „Kyrill“ im Januar 2007, ergänzte Meteorologin Linda Noel. Das besondere am aktuellen Sturmtief „Xavier“ sei gewesen, dass er bereits Anfang Oktober über das Land zog, als die Bäume noch viel Laub trugen. Zudem war durch vorherigen Regen der Boden aufgeweicht, und die Äste wurden durch das nasse Laub mehr belastet. 

14.02 Uhr, Berlin

Berliner Flughäfen: Noch Verzögerungen nach Sturm

Nach Sturm „Xavier“ kann es an den Berliner Flughäfen noch zu Verzögerungen kommen. In Schönefeld gebe es noch Verspätungen, „aber die halten sich in Grenzen“, sagte ein Flughafensprecher am Freitag. Auch in Tegel könne es Verspätungen geben. Rund 50 Starts und Landungen seien dort auch gestrichen worden. Darunter sind aber laut Anzeige viele Verbindungen von Air Berlin, die laut Airline schon längere Zeit abgesagt wurden.

Wegen des Wetters gebe es aktuell keine Einschränkungen im Flugbetrieb von Air Berlin, erklärte ein Sprecher der insolventen Fluggesellschaft. Herbststurm „Xavier“ hatte am Donnerstag große Schäden im Norden und Osten Deutschlands angerichtet. Die Berliner Airports hatten vorübergehend keine Flüge mehr abgefertigt, Passagiere mussten in gelandeten Maschinen ausharren.

Der Flugbetrieb sei trotz des Sturms nicht eingestellt worden, sagte der Flughafensprecher. In Tegel seien mit rund 100 Starts und Landungen aber deutlich mehr Flüge ausgefallen als sonst. Vier Flugzeuge, die eigentlich in Tegel landen sollten, wurden umgeleitet. Die Piloten flogen stattdessen nach Frankfurt, Leipzig, Hannover und Hamburg, wie der Sprecher erklärte.

13.43 Uhr, Berlin

Politik-Expertin Sylke Tempel von Baum erschlagen

Sturmtief "Xavier" forderte ebenso ein prominentes Opfer: Sylke Tempel. Die 54-jährige Journalistin und Politik-Expertin wurde gestern in Heiligensee von einem umstürzenden Baum erschlagen. 

Xaviers zerstörerische Kraft

13.18 Uhr, Berlin & Brandenburg

Schlossgärten bleiben geschlossen

Wegen Schäden durch Sturmtief „Xavier“ bleiben die Schlossgärten in Berlin und Brandenburg bis mindestens Montag geschlossen. Es gebe „erhebliche Schäden“, sagte ein Sprecher der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten am Freitag. Teilweise sind demnach auch die Schlösser in den Parkanlagen geschlossen.

Mehrere Bäume seien umgestürzt oder umsturzgefährdet, bilanzierte der Sprecher. Besonders gefährlich seien Kronenausbrüche - abgebrochene Äste, die noch im Baum hängen und herunterfallen können.

Geöffnet sind laut Angaben nur das Schloss Charlottenburg mit dem Neuen Pavillon in Berlin, die Ausstellung „Pückler. Babelsberg“ im Schloss Babelsberg in Potsdam sowie Schloss und Garten Rheinsberg.

13.13 Uhr, Berlin

Polizei räumt überfüllten Zug

Am Berliner Hauptbahnhof spielen sich offenbar dramatische Szenen ab.

13.05 Uhr, Berlin

40 Bäume auf S-Bahn-Gleise gestürzt – weiter Einschränkungen

Zwar verkehrten fast alle Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen und Fähren am Freitagvormittag wieder planmäßig, wie ein Sprecher der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) sagte. Die Buslinien 161, 222 und 309, die durch waldreiche Außenbezirke führen, waren jedoch zunächst noch wegen Aufräumarbeiten unterbrochen. Erhebliche Einschränkungen gab es zudem im S-Bahn-Verkehr.

Zwar verkehrten auf fast allen Strecken Züge, viele Linien blieben aber unterbrochen und wurden teils mit Schienenersatzverkehr überbrückt. Mindestens 40 Bäume seien in die Gleise gestürzt, sagte ein Sprecher. Die Ringbahn S41/42 pendelte nur auf einem kleinen Abschnitt zwischen Treptower Park und Hermannstraße, der südliche und östliche Ring werde aber durch die S9 und S46 größtenteils abgedeckt. Die S85 fiel noch komplett aus.

12.55 Uhr, Berlin

Feuerwehr hat noch 700 offene Einsätze

Bei der Feuerwehr herrscht immer noch Ausnahmezustand. Er war am Donnerstag um 16.04 ausgerufen worden. „Wie lange das noch andauert, können wir noch nicht sagen. Wir sind dabei, in der ganzen Stadt die Schäden aufzuräumen“, sagt ein Sprecher der Feuerwehr.

Bis Freitag 12 Uhr liefen im Lagedienst der Feuerwehr 2170 wetterbedingte Einsätze ein, davon seien noch 700 offene Einsätze abzuarbeiten. Nur mit Hilfe von Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehren und Spezialisten des Technischen Hilfswerks konnte die Flut der Einsätze aufgefangen werden, so der Feuerwehrsprecher. 

12.44 Uhr; Kladow

Campingplatz verwüstet

12.34 Uhr, Berlin

Bahnverkehr von Berlin nach Süden wieder aufgenommen

Die Deutsche Bahn hat am Freitagmittag den Fernverkehr von Berlin Richtung Leipzig und weiter nach München wieder aufgenommen. Das teilte ein Bahnsprecher in Berlin mit. Nach den Sturmschäden vom Donnerstag blieben aber die Strecken Berlin-Hamburg und Berlin-Hannover weiterhin gesperrt. Die Bahn wolle sich bis 15 Uhr dazu äußern, wann und wo Züge wieder fahren können.

Auch auf der Strecke Berlin-München sind noch Verspätungen zu erwarten. Zwischen Luckenwalde und Trebbin südlich von Berlin war zunächst nur ein Gleis frei, wie der Sprecher sagte.

Die meisten Regionalzüge in Berlin und Brandburg konnten noch nicht wieder fahren. Lediglich der Regionalexpress RE 1 war zwischen Magdeburg und Genthin sowie zwischen Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde unterwegs. Der RE 6 verkehrte zwischen Hennigsdorf und Velten.

12.26 Uhr, Potsdam

„Xavier“ wütete teils mit 122 Stundenkilometern

Sturmtief „Xavier“ war in Berlin und Brandenburg einer der schlimmsten Stürme der vergangenen Jahrzehnte. In Berge in der Prignitz und in Holzdorf im Kreis Elbe-Elster wurden jeweils bis zu 122 Stundenkilometer gemessen, wie Meteorologin Ulrike Maiwald vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam in einer ersten Bilanz mitteilte. In Manschnow (Märkisch-Oderland) wurde mit 119 Stundenkilometern der dritthöchste Wert in Brandenburg gemessen.

In Berliner Bereich wurden 118 Stundenkilometer in Schönefeld, 112 Stundenkilometer im Ortsteil Dahlem und 111 Stundenkilometer in Tegel gemessen. Damit stehe der Sturm in etwa auf einer Stufe mit „Xaver“ im Dezember 2013, mit „Emma“ im Februar/März 2008 und mit „Kyrill“ im Januar 2007, ergänzte Meteorologin Linda Noel.

Das besondere am aktuellen Sturmtief „Xavier“ sei gewesen, dass er bereits Anfang Oktober über das Land zog, als die Bäume noch viel Laub trugen, sagte Noel. Zudem war durch vorherigen Regen der Boden aufgeweicht und die Äste wurden durch das nasse Laub mehr belastet. Dadurch stürzten zahlreiche Bäumen um und Ästen fielen herunter. 

12.25 Uhr, Berlin

Umweltsenatorin: Waldbesuche nach Sturm „Xavier“ meiden

Nach dem Sturmtief „Xavier“ hat Berlins Umweltsenatorin Regine Günther vor Besuchen in Wäldern und Parks gewarnt. „In den Wäldern hat der Sturm erhebliche Verwüstungen hinterlassen“, teilte sie am Freitag mit. In allen Waldgebieten und Parks seien Bäume umgestürzt. Auch in den kommenden Wochen sei damit zu rechnen, dass Äste oder Teile der Baumkrone runter fielen.

Günther (parteilos) rief die Berliner dazu auf, am Wochenende Wald- und Parkbesuche zu vermeiden. „Das Betreten der Wälder ist zur Zeit lebensgefährlich“, sagte ein Sprecher. Allein im Plänterwald seien rund 200 Bäume umgefallen, auch im Tiergarten gebe es massive Schäden. Die Aufräumarbeiten würden einige Zeit in Anspruch nehmen. Alle Waldspielplätze wurden laut Senatsverwaltung gesperrt.

Wer sich trotzdem im Wald bewege, solle die freigegebenen Hauptwege nicht verlassen und keine Kopfhörer tragen, „um warnende Geräusche nicht zu überhören“, hieß es. Es sei auch weiterhin mit Einschränkungen im Nahverkehr zu rechnen. „Der gestrige Sturm hat Berlin hart getroffen“, sagte Günther laut Mitteilung. Sie und auch Innensenator Andreas Geisel (SPD) sprachen den Angehörigen der Todesopfer ihr Mitgefühl aus.

12.14 Uhr, Berlin

Am Hauptbahnhof gestrandet

11.59 Uhr, Berlin

Zugverkehr von Berlin Richtung Leipzig aufgenommen

Der Zugverkehr von Berlin Richtung Leipzig läuft jetzt wieder an, sagt der Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin, Burkhard Ahlert.

11.53 Uhr, Berlin

20 Meter-Tanne droht auf Dach eines Einfamilienhauses zu stürzen

In Lübars entfernt die Feuerwehr derzeit eine 20 Meter hohe Tanne, die aufgrund des Sturmtiefs "Xavier" drohte auf das Dach eines Einfamilienhauses zu stürzen.

11.28 Uhr, Berlin

Hauptstrecken der Bahn im Norden nach wie vor gesperrt

Der Bahnverkehr in Deutschland bleibt auch am Tag nach dem Sturm „Xavier“ schwer gestört. Im Norden und Osten der Republik waren die wichtigsten Fernverkehrsstrecken am Freitagvormittag noch immer gesperrt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Der Sturm hatte an vielen Stellen Bäume auf Oberleitungen und Gleise stürzen lassen.

Die Bahntrassen würden derzeit mit Hubschraubern abgeflogen, um festzustellen, wo der Sturm Schäden angerichtet hat, sagte eine Sprecherin. Außerdem seien überall fahrbare Hebebühnen unterwegs, um heruntergerissene Oberleitungen wieder instand zu setzen. Frühestens am Freitagmittag könne die Bahn eine Prognose abgeben, wie es mit dem Zugverkehr weitergehe. Es stünden keine Züge mit Fahrgästen auf offener Strecke, teilte sie mit.

Nach wie vor gesperrt waren unter anderem die Routen Berlin-Hannover, Hamburg-Berlin, Hamburg-Hannover, Berlin-Leipzig und Osnabrück-Hamburg. Aus Basel und München kommende ICE fuhren nicht bis Hannover, Hamburg oder Berlin, sondern wendeten bereits in Kassel-Wilhelmshöhe. Andere ICE aus dem Süden kehrten in Dortmund um, statt bis nach Bremen und Hamburg weiterzufahren. 

11.23 Uhr, Berlin

Wetterexperte: Stürme wie "Xavier" eher typisch für den Winter

Adrian Leyser, Diplom-Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst: „Xavier“ war kein außergewöhnlich starker Sturm. Da waren die Orkane Kyrill und Lothar deutlich heftiger. Bemerkenswert an „Xavier“ ist aber, dass er bereits früh im Herbst auftrat, denn solche Stürme sind eher typisch für den Hochwinter. Außergewöhnlich ist auch der große Schaden, den „Xavier“ angerichtet hat.

11.14 Uhr, Berlin

Update zum S-Bahnverkehr

Derzeit fahren die S-Bahnen in Berlin auf folgenden Strecken:

11 Uhr, Berlin

Zoo und Tierpark geschlossen: Verwüstung und 18 tote Flamingos

Wegen umgestürzter Bäume und verwüsteter Zäune bleiben Tierpark und Zoo weiterhin geschlossen. Fast alle Tiere und Pfleger haben die Orkanböen gut überstanden - bis auf 18 Flamingos. Nicht alle der 80 Vögel ließen sich in die Stallungen bewegen und wurden tödlich von herunterfallenden Ästen getroffen.

10.58 Uhr, Berlin

IGA für Besucher ab 10 Uhr geöffnet

Tortz des gestrigen Sturmtiefs "Xavier" öffnet die Internationale Gartenausstellung ab 10 Uhr ihre Tore.

10.51 Uhr, Berlin

BSR im Einsatz

Die Berliner Stadtreinigung kümmert sich um das Chaos, das Orkan "Xavier" auf Berlins Straßen hinterlassen hat.

10.25 Uhr, Brandenburg

Brandenburg warnt vor Schäden nach Unwetter

Nach dem schweren Unwetter warnt Brandenburg vor weiteren Schäden. Äste von Bäumen könnten herabstürzen, sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) am Freitag. Autofahrer müssten mit Gefahren rechnen: an vielen Stellen auf Autobahnen seien Wildzäune umgestürzt. Rehe und anderes Wild könnten damit ungehindert über die Fahrbahnen wechseln.

Landesweit seien Straßenwärter dabei, Warnschilder aufzustellen und Zäune wieder aufzurichten. Angesichts der erheblichen Schäden an vielen Bäumen entlang der Straßen sollen die Aufräumarbeiten mehrere Tage dauern. Mit Straßensperrungen aus Verkehrssicherheitsgründen sei auch am Wochenende zu rechnen.

10.08 Uhr, Service

Wer zahlt eigentlich für Schäden an Haus, Auto oder im Keller? Das steht hier. Und muss die Bahn Reisende für Verspätungen entschädigen? Das erfahren Sie hier

9.51 Uhr, Berlin

Waldeckpark in Kreuzberg verwüstet

Auch im Park im Berliner Ortsteil Kreuzberg im Straßenkarree Alexandrinen-, Alte Jakob- und Oranienstraße trieb "Xavier" sein Unwesen.

9.48 Uhr, Berlin

Sturmtief „Xavier“ durchkreuzt Pläne des Ministeriums

Eigentlich wollte sich Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) am Freitag über den Zustand von Autobahnen in Brandenburg informieren - wegen Sturmtief „Xavier“ fällt das aber aus. „Der Termin wird zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt“, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Wann war aber noch unklar. Das Unwetter hatte am Donnerstagnachmittag über der Mark gewütet und vier Menschen das Leben gekostet.

Schneider wollte am Berliner Ring verschiedene Baustellen begutachten. Etwa 50 Millionen Euro muss das Land allein in diesem Jahr aufwenden, um die Schäden auf verschiedenen Abschnitten zu beseitigen. Betroffen sind unter anderem die Autobahnen 2 und 9.

9.45 Uhr, Berlin

2000 Alarmierungen: Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun

Via Twitter informiert die Feuerwehr ihre Follower fleißig über die Zahl der Alarmierungen. 

9.23 Uhr, Berlin

Update zum S-Bahnverkehr

Laut S-Bahn fahren derzeit folgende Linien:

9.22 Uhr, Berlin 

So hat Sturmtief "Xavier" in der Hauptstadt für Chaos gesorgt - die Bilder: 

9.02 Uhr, Berlin

Chaos im Park am Gleisdreieck

Absperrgitter umgefegt: Im Citypark sind die Spuren "Xaviers" noch heute zu sehen. 

8.52 Uhr, Berlin

Tierisches Chaos in Brandenburg

Die Polizei in Brandenburg hat viel zu tun, wie der folgende Tweet beweist:

8.47 Uhr, Berlin 

Alles Wichtige im Überblick: 

8.44 Uhr, Berlin

Regionalverkehr massiv eingeschränkt

„Wer auf den Regionalverkehr angewiesen ist, solle besser auf andere Verkehrsmittel umsteigen“, sagte ein Sprecher der Bahn. „Das ganze Netz in der Region ist massiv eingeschränkt. Wir haben zahlreiche Bäume auf den Gleisen, beschädigte Oberleitungen und abgeknickte Fahrmasten.“ Die Reparaturen würden voraussichtlich den ganzen Tag dauern.

8.41 Uhr, Berlin

Lange Schlangen am Hauptbahnhof

Am Freitagmorgen bildeten sich am Berliner Hauptbahnhof lange Schlangen vor den Schaltern. Die Stimmung war dennoch entspannt. Einige Wartende überlegten, auf Mietwagen umzusteigen. Wir sind vor Ort: 

8.39 Uhr, Berlin

Aufräumarbeiten auf den Berliner Straßen

Auf den Straßen lägen zum Teil noch große Äste und Bäume, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. „Das werden wir Stück für Stück abarbeiten, was aber noch den ganzen Tag dauern kann.“ Es herrsche immer noch Ausnahmezustand. Das Auto stehen lassen müsse man aber nicht: „Einfach vorsichtig fahren“, empfahl der Sprecher.

8.20 Uhr, Berlin

Update zu den wichtigsten Informationen zum S-Bahnverkehr

Welche S-Bahnen in Berlin fahren, welche sind unterbrochen? Die wichtigsten Informationen.

Ein Update von der S-Bahn Berlin: Nach Beseitigung vieler Unwetterschäden kommt es im gesamten S-Bahn-Netz noch zu massiven Beeinträchtigungen. Derzeit kann der Zugverkehr nur auf folgenden Strecken angeboten werden:

8.17 Uhr, Berlin

S25 unterbrochen: Berufspendler müssen zu Fuß gehen

Auf dem Rad- und Fußweg zwischen den S-Bahnhaltestelle Priesterweg und Südkreuz waren heute Morgen Fußgänger unterwegs wie sonst nur am Sonntagnachmittag bei schönstem Wetter. Das waren in erster Linie Berufspendler, denn die S25 war unterbrochen und fuhr erst ab Südkreuz. 

8.04 Uhr, Berlin

Berliner Feuerwehr im Dauereinsatz

Die Berliner Feuerwehr hat auch weiterhin viel zu tun.

7.56 Uhr, Berlin

Senatskanzlei Berlin zeigt Galgenhumor

Orkan "Xavier" fegte die Absperrungen der Baustelle zur zukünftigen U-Bahnstation Rotes Rathaus vom Platz. Die Senatskanzlei Berlin versuchte das Ganze mit einer Prise Galgenhumor zu betrachten und setzte einen Tweet ab.

7.55 Uhr, Berlin

Im Video: So wütete Orkan "Xavier" über Berlin

In Berlin herrschte gestern Ausnahmezustand. Orkan "Xavier" fegte über die Hauptstadt und sorgte für Angst und Chaos. Hier sind die spektakulärsten Bilder.

7.30 Uhr, Berlin

Schul-und Arbeitsausfälle: Gefälschtes Schreiben der Bundespolizei

Im Netz kursiert ein gefälschtes Schreiben der Bundespolizei. Darin steht geschrieben, dass aufgrund eines tobenden Orkans, Schulunterricht und Arbeit ausfallen würde. Die Bevölkerung wird aufgerufen Zuhause zu bleiben. Die Berliner Polizei hat dieses Schreiben auf Twitter und ihrer Facebook-Seite dementiert.

7.20 Uhr, Berlin

Weitere Bilder aus der Nacht: 

7.08 Uhr, Brandenburg

Starke Einschränkungen für Pendler in Brandenburg

Der Berufsverkehr in Brandenburg war heute Morgen nach Sturmtief „Xavier“ stark eingeschränkt. Ein Bahn-Sprecher empfahl Pendlern, die auf den Regionalverkehr angewiesen sind, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen: „Das ganze Netz in der Region ist massiv eingeschränkt. Wir haben zahlreiche Bäume auf den Gleisen, beschädigte Oberleitungen und abgeknickte Fahrmasten.“ Die Reparaturen würden voraussichtlich den ganzen Tag dauern.

Autofahrer sollten vorsichtig fahren. „Die Situation auf den Straßen in Brandenburg ist weiterhin schwierig“, teilte ein Beamter der Leitstelle der Brandenburger Polizei mit. Vor allem viele kleinere Straßen waren noch durch Bäume oder Äste versperrt. Größere Straße wären aber meist schon wieder frei gewesen.

7.04 Uhr, BVG

BVG: Fast alle Linien fahren planmäßig

Zumindest seitens der BVG gibt einen Lichtblick. Die Linien fahren weitestgehend planmäßig - bis auf einige wenige Ausnahmen. Mittlerweile ist die Unterbrechung der Linie M29 beendet.

6.50 Uhr, S-Bahn

Welche S-Bahnen in Berlin fahren, welche sind unterbrochen?

Derzeit kann der Zugverkehr nur auf folgenden Strecken angeboten werden:

6.46 Uhr, S-Bahn

Die Seite der S-Bahn Berlin ist überlastet. Via Twitter informiert sie über die wichtigsten Einschränkungen. 

6.44 Uhr, Brandenburg

Polizeibilanz: Vier Todesopfer durch umstürzende Bäume - 750 Einsätze

Beim Orkansturm „Xavier“ sind in Brandenburg vier Menschen durch umstürzende Bäume und herabstürzende Äste ums Leben gekommen. Zudem wurden 24 Personen verletzt, wie die Polizei am späten Donnerstagabend mitteilte. Bei den Todesopfern handelte es sich um einen 26-jährigen Mann, eine 54-jährige Fahrerin und einen 33-Jährigen, die alle durch herabstürzende Bäume oder Äste tödlich verletzt wurden. In einem Fall führte ein Ast zu einem Unfall, der tödlich endete. Ein 72 Jahre alter Fußgänger starb, als er gegen 18 Uhr auf der Straße von einem Baum getroffen wurde.

Die vier tödlichen Unfälle ereigneten sich im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, im Landkreis Oberhavel, im Landkreis Oder-Spree und im Landkreis Märkisch-Oderland.

Insgesamt bilanzierte die Polizei Brandenburg 750 wetterbedingte Einsätze ab 14 Uhr. Innerhalb von sechs Stunden seien mehr als viermal so viele Notrufe eingegangen wie an einem normalen Tag in 24 Stunden, teilte die Polizei mit. Insgesamt ereigneten sich mehr als 100 Verkehrsunfälle, bei denen mehr als 20 Menschen verletzt wurden.

6.42 Uhr, Berlin

So hat Xavier in Berlin gewütet - die Bilder: 

6.32 Uhr, Berliner Feuerwehr

Knapp 1500 Sturm-Einsätze für Berliner Wehr

Knapp 1500 Mal ist die Berliner Feuerwehr am Donnerstag wegen Sturm „Xavier“ alarmiert worden. Dies teilte die Wehr in der Nacht zum Freitag auf Twitter mit.

Insgesamt habe es in 24 Stunden 2739 Alarmierungen gegeben, mehr als die Hälfte davon seien wetterbedingt ab 16 Uhr erfolgt. Die Aufräumarbeiten in der Stadt und vor allem auf den Straßen liefen auch in der Nacht auf Hochtouren. 

6.30 Uhr, Bahn

Bahn-Sprecher: „Größtenteils“ keine Fernzüge am Freitagmorgen

Reisende und Pendler müssen auch einen Tag nach Sturmtief „Xavier“ mit Zugausfällen, erheblichen Verspätungen und langen Wartezeiten an Bahnhöfen rechnen. Die Einstellung des Verkehrs im Norden und Nordosten Deutschlands am Donnerstag könne sich auch auf das bundesweite Netz der Bahn auswirken, sagte ein Sprecher in der Nacht zum Freitag. 

Für Freitagmorgen sollten Fernreisende eher Geduld als Hoffnung auf schnelle Besserung mitbringen. „Strecken, auf denen wir am Abend nicht mehr gefahren sind, werden wir auch am Morgen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt befahren können“, sagte der Sprecher. Für die Reisenden im Norden und Nordosten werde es nach Angaben der Bahn „größtenteils“ keine Züge im Fernverkehr geben. Der Sprecher rät Reisenden deutschlandweit, sich mithilfe einer App über Ausfälle und Verspätungen am Freitag zu informieren.

6.20 Uhr, S-Bahn

S-Bahnverkehr in Berlin weiter eingeschränkt

Einen Tag nach dem starken Sturm müssen sich Berufspendler in Berlin auch am Freitagmorgen auf Zugausfälle, Verspätungen und größere Beeinträchtigungen einstellen. Am Abend konnte man nur noch ein „Rumpfnetz von wenigen Teilen“ anbieten, sagte ein Bahnsprecher in der Nacht zum Freitag. „Das wird auch mit Betriebsbeginn am Freitag so sein“, erklärte er weiter. Er empfahl den Reisenden, die sonst die S-Bahn nutzten, mehr Zeit einzuplanen.

Die Berliner S-Bahn hatte wegen Sturm „Xavier“ am Donnerstagnachmittag im gesamten Netz vorübergehend den Betrieb eingestellt.

6.10 Uhr, Berlin 

Reisende nach Sturm gestrandet: Übernachtungen in etwa 20 Zügen

Sturmtief „Xavier“ hat Reisende in ganz Deutschland dazu gezwungen, sich alternative Quartiere zu suchen. Etwa 20 Züge, in denen Gestrandete übernachten konnten, wurden in der Nacht zum Freitag zur Verfügung gestellt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn erklärte. So standen zum Beispiel drei Übernachtungszüge in Kassel-Wilhelmshöhe, außerdem gab es sogenannte Hotelzüge auch in Berlin am Hauptbahnhof und an den Stationen Spandau und Südkreuz sowie an den Hauptbahnhöfen in Köln, Dortmund, Bielefeld, Düsseldorf, Leipzig, Hamburg und Hannover.

Die Züge seien unterschiedlich genutzt worden, betonte ein Sprecher. Während in einem ICE in Dortmund nur 30 Menschen übernachteten, sei ein Zug am Berliner Hauptbahnhof sehr gut gefüllt gewesen. Vor allem die großen Bahnhöfe in der Hauptstadt und in Hamburg waren von der Einstellung des Bahnverkehrs stark betroffen. Es gelte, „diese Strecken schnell wieder flott zu bekommen“, sagte der Sprecher. Für Freitag wird weiter mit großen Beeinträchtigungen gerechnet.

6 Uhr, Berlin

Guten Morgen, Berlin. Auch am Tag nach dem schweren Sturm gibt es in der Hauptstadt viele Einschränkungen im Nahverkehr. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

(BLZ, dpa)