So könnte der Knotenpunkt im Osten Berlins aussehen. In Tunnellage kreuzt die B1/B5, der Nord-Süd-Verkehr wird darüber geführt. Rechts führt die Märkische Allee nach Marzahn, links die TVO nach Köpenick. Eine kreisrunde Brücke dient dem Rad- und Fußverkehr. 
Visualisierung: Kolb Ripke Gesellschaft von Architekten mbH

Berlin - Mit einem schwebenden Kreisverkehr für Radfahrer hat die niederländische Stadt Eindhoven international Furore gemacht. 2012 wurde der Hovenring, der an einem Pylon über einer Kreuzung hängt, freigegeben. Am Dienstag wurde nun bekannt, dass auch Berlin eine kreisrunde Brücke bekommt. Das spektakuläre Bauwerk soll am Knotenpunkt Alt-Friedrichsfelde/Alt-Biesdorf/Märkische Allee eine autofreie Verteilerebene für Radfahrer und Fußgänger schaffen, teilte der Senat mit. Er hatte zuvor den Jahresbericht 2020 zum Planungsfortschritt bei der Tangentialen Verbindung Ost, kurz TVO, beschlossen. Der Lückenschluss zwischen Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick wird an dem Knotenpunkt beginnen. Doch die Pläne stoßen auch auf Kritik. Eine Diskussion hat begonnen, bei der es auch um die grundsätzliche Ausrichtung der Verkehrspolitik geht.

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