Berlin - Christoph Markschies schaut aus seinem Fenster auf einen der schönsten Plätze nördlich der Alpen: den Gendarmenmarkt. Für einen Augenblick scheint die Sonne auf das Schauspielhaus und den Französischen Dom. Man wähnt sich fast irgendwo in Rom, nur mit mehr Platz. Seit Oktober 2020 ist der 58-jährige evangelische Theologe Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), die am Gendarmenmarkt residiert. Im großen Eckbüro von Christoph Markschies blickt man auf Bilder und Skulpturen. Sie zeigen Gottfried Wilhelm Leibniz, Alexander von Humboldt auf seiner Amerikareise, die Kernphysikerin Lise Meitner, den Historiker Theodor Mommsen und andere. Kurz gesagt: Die über 300-jährige Tradition der Akademie ist hier umrissen. Wir fragten Christoph Markschies, was diese Tradition alter Gelehrsamkeit mit unserem heutigen Leben, unserem Alltag zu tun hat.

Herr Professor Markschies, die Wissenschaft hat heute lebenswichtige Fragen zu lösen: Wie schützen wir uns vor Pandemien? Wie überleben wir im Klimawandel? Welche Aufgabe kann da eine mehr als 300-jährige Akademie erfüllen?

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