Filmemacherinnen kreierten ein Parfum, das nach Westpaket duftet.
Foto: Sabine Gudath

Berlin-Kreuzberg - Vorsichtig sprüht Brit Grundel einen Hauch Parfüm aus einem eckigen Flakon auf den Pullover-Ärmel des Reporters. Er, im Jahr 1990 geboren, kann den Geruch nicht kennen – und trotzdem – es ist wie Magie – ist es plötzlich da, ein Gefühl der Gemütlichkeit, der Zufriedenheit. Das Parfum im Flakon heißt „Der Duft des Westpakets“, es ist die Essenz der Päckchen, die Westdeutsche einst an Angehörige und Freunde in der DDR schickten. Und die den Menschen im Osten ein Stück der bunten Vielfalt brachten, die ihnen selbst oft verwehrt blieb.

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