Die Arbeiter, die derzeit Graffiti und andere Vandalismusschäden an der East Side Gallery in Friedrichshain beseitigen, staunten nicht schlecht: „Kaum hatten wir die Schmierereien von einem Bild beseitigt, kamen Jugendliche, die Farbdosen aus einer Reisetasche holten und das Bild erneut besprühten“, erzählt einer der Spezialisten. Er und seine Kollegen sind seit gut einer Woche damit beschäftigt, die 1,3 Kilometer lange Open-Air-Galerie an der Mühlenstraße zu säubern. Als der Arbeiter die jungen Leute darauf hinwies, dass sie ein Denkmal beschädigen, sei er beschimpft worden, sagt er. Auf spanisch habe man ihm bedeutet, dass an dieser „international bekannten Malwand“ jeder machen könne, was er wolle. Das sei schließlich allgemein bekannt.

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