Rund 900 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen einen rechten „Frauenmarsch zum Bundeskanzleramt“ demonstriert. Mit einer Blockade wurde der Marsch am Nachmittag in der Friedrichstraße für mehrere Stunden von den Gegendemonstranten gestoppt, wie die Polizei mitteilte. Schließlich beendeten die Veranstalter des „Frauenmarsches“ ihre Veranstaltung offiziell. Doch ließen sich die Teilnehmer am Ende nicht von einer Abschlusskundgebung am Kanzleramt abhalten.

Nach der Demo kam es zwischen linken und rechten Demonstranten vor dem Willy-Brandt-Haus zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Mann mit einer Flaggenstange gegen den Kopf und damit bewusstlos geschlagen wurde. Der Mann soll nach kurzer Zeit wieder von selbst zu Bewusstsein gekommen sein. Sanitäter behandelten ihn in einem Rettungswagen, in ein Krankenhaus musste er nach Polizeiangaben nicht. Wie Polizeisprecher Winfrid Wenzel der Berliner Zeitung sagte, wissen die Beamten noch nicht, zu welchem Lager das Opfer und zu welchem der oder die Täter gehören.

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