Um 15.20 Uhr sind die Reihen im großen Gebetssaal fest geschlossen. Etwa 150 Menschen sind zum Freitagsgebet in die Khadija Moschee in Heinersdorf gekommen. Imam Sahid Ahmed Arif hebt seine Stimme zur ersten Gebetssure. Die Gläubigen beugen sich, knien nieder, stehen wieder auf.

Vor zehn Jahren wollte diese Moschee kaum jemand haben. Heinersdorfer fürchteten sich vor Muezzin-Rufen. Andere erwarteten die Scharia. Jetzt ist die Moschee da, aber wieder müssen sich die Gläubigen mit Ängsten auseinandersetzen. Die Angst vor dem Islam treibt derzeit Menschen in allen Teilen Deutschlands um. Jeder Moslem ist irgendwie auch verdächtig.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.