+++ 7. November +++

Karlshorst: Betrunkener Autofahrer landet im Tram-Gleisbett

Ein betrunkener Autofahrer ist in der Nacht zu Donnerstag mit seinem Wagen im Gleisbett der Tram gelandet. Der Mann hatte in der Treskowallee auf Höhe der Ehrlichstraße die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Die BVG barg den Pkw, der am Unterboden erheblich beschädigt wurde. Der Fahrer wurde zur Entnahme einer Blutprobe zur Gefangenensammelstelle transportiert. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen. (BLZ)

Fahrraddiebe auf frischer Tat erwischt

Die Polizei hat am Potsdamer Platz zwei mutmaßliche Fahrraddiebe festgenommen, als sie sich am Schloss eines Rades zu schaffen machten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Beamten fanden bei den Männern am Mittwoch Einbruchswerkzeug und Gegenstände, die aus anderen Straftaten stammen könnten. Immer wieder werden in Berlin Fahrräder gestohlen. In den vergangenen zwei Jahren erfasste die Polizei jeweils mehr als 30.000 Fahrrad-Diebstähle. (dpa)

Groß Pankow: Hammer-Attacke auf Lebensgefährtin - Haftbefehl gegen Frau erlassen

Das Amtsgericht Perleberg hat Haftbefehl gegen eine 48-jährige Frau aus der Prignitz erlassen, die ihre Lebensgefährtin mit einem Hammer attackiert haben soll. Der Beschuldigten, die in ein Gefängnis gebracht wurde, wird versuchter Totschlag vorgeworfen, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag in Neuruppin sagte. Der Vorfall hatte sich am Dienstag im Haushalt der Frauen in Groß Pankow (Prignitz) ereignet.

Die 50-jährige Schwerverletzte konnte nach den Hammerschlägen noch zu Nachbarn fliehen, die die Polizei riefen. Die Tatverdächtige wurde gefasst und am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Alkohol soll den Angaben zufolge nicht im Spiel gewesen sein. Das Opfer kam zur Behandlung in ein Krankenhaus und konnte von der Polizei bereits angehört werden. Die genaue Ursache, was den Streit der Frauen so hatte eskalieren lassen, sei aber noch unklar. (dpa) 

+++ 6. November +++

Friedrichshain: Mutmaßlicher Drogendealer rammt Streifenwagen

Ein mutmaßlicher Drogendealer hat mit seinem Wagen in Berlin-Friedrichshain ein Polizeiauto gerammt und Polizisten beleidigt. Beamte beobachteten in der Nacht zu Mittwoch einen mutmaßlichen Drogenhandel im Auto des 27-Jährigen, wie die Polizei mitteilte. Eine Zivilstreife folgte dem Wagen und stoppte ihn in der Kopernikusstraße. Der Fahrer hielt zunächst an und rammte dann das Auto der Ermittler. Anschließend versuchte er zu Fuß zu flüchten und wurde festgenommen.
Die Polizisten fanden bei Durchsuchungen von Mann und Wagen kleine Gefäße mit verdächtigen Substanzen, Verpackungsmaterial und mehrere Hundert Euro Bargeld. Der 27-Jährige hatte keinen Führerschein und steht im Verdacht unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. (dpa)

Luckenwalde: 51-Jähriger stirbt in Ausnüchterungszelle an Alkoholvergiftung

Der in einer Luckenwalder Ausnüchterungszelle tot aufgefundene Mann ist an einer Alkoholvergiftung gestorben. Weitere Kenntnisse über den Tod des 51-Jährigen seien aktuell nicht bekannt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Potsdam am Mittwoch.
Die Polizei sei am Montagvormittag über einen offenbar stark betrunkenen, schlafenden Mann vor einem Einkaufsmarkt informiert worden. Da die Polizisten nach eigenen Angaben nicht ausschließen konnten, dass sich der Mann in einer hilflosen Lage befand, nahmen sie den 51-Jährigen in Gewahrsam. Nach einer ärztlichen Untersuchung sei der Mann ohne Fesseln in eine Zelle zum Ausnüchtern untergebracht worden. Polizeiangaben zufolge fanden Beamte den leblosen Mann noch am Montag bei einem Kontrollrundgang. (dpa) 

Bank in Friedrichshain überfallen

Ein Unbekannter überfiel am Mittwochmorgen in Friedrichshain eine Bank. Der unmaskierte Mann betrat gegen 9.40 Uhr die Bank in der Frankfurter Allee, erweckte den Eindruck, eine Waffe zu haben und bedrohte er die 48-jährige Kassiererin. Diese händigte dem Räuber Geld aus, womit er anschließend in unbekannte Richtung entkam. Die Bankangestellte erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Charlottenburg: Fußgänger von Bus überrollt

Ein Fußgänger ist am Dienstagabend von einem Bus überrollt worden. Laut Polizei wollte der 61-Jährige am Hardenbergplatz hinten in einen Bus der Linie 200 einsteigen. Die Tür war jedoch nicht offen, und kurz darauf fuhr der 47-jährige Busfahrer an. Der Fußgänger lief dann wohl neben dem Bus her, klopfte noch gegen die Seitenwand, stürzte und wurde von den mittleren sowie hinteren Rädern überrollt. Dabei erlitt der 61-Jährige Bein- und Rumpfverletzungen. Ein Notarzt sowie Rettungssanitäter versorgten den Mann am Ort und brachten ihn dann in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. (BLZ)

Drei Polizisten bei Festnahme in Kreuzberg verletzt

In Berlin-Kreuzberg sind drei von vier Polizisten verletzt worden, als sie einen um sich schlagenden 45 Jahre alten Mann festnehmen wollten. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Eine Frau hatte die Beamten am Dienstagabend gegen 18 Uhr alarmiert, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Mann eine Frau, die ein Kind auf dem Arm trug, auf der Schwiebusser Straße gegen eine Hauswand schubste. Der Mann, der aggressiv auf die Polizisten reagierte und immer wieder versucht haben soll, zu seiner Ehefrau zu gelangen, kam in Polizeigewahrsam. Die drei verletzten Polizisten beendeten vorzeitig ihren Dienst. (dpa)

Rollerfahrer alkoholisiert gestürzt - schwer verletzt

Ein Rollerfahrer ist in der Nacht zu Mittwoch in Marzahn gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge befuhr der 34-Jährige kurz nach 1 Uhr mit seinem Roller die Märkische Allee in Richtung Dorfstraße und wendete in Höhe Ahrensfelder Chaussee. Dabei stürzte er, zog sich Beinverletzungen zu und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Eine Funkwagenbesatzung stellte bei dem Zweiradfahrer Alkohol in der Atemluft fest. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Daraufhin wurde dem Mann im Krankenhaus Blut abgenommen. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 34-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. (BLZ) 

Wodka-Laster kippt auf A10 um - Stau

Ein Getränke-Lkw ist in der Nacht zu Mittwoch auf dem südlichen Berliner Ring kurz hinter der Anschlussstelle Königs Wusterhausen umgekippt und hat den Großteil seiner alkoholhaltigen Ladung verloren. „Da liegt eine Menge Wodka auf der Straße rum“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen.

Die dreispurige Autobahn Richtung Frankfurt(Oder) musste wegen der zerbrochenen Flaschen für mehrere Stunden gesperrt werden. Auch eine Spur der Gegenfahrbahn in Richtung Magdeburg war betroffen. Gegen 6.45 Uhr am Mittwoch waren die Bergungsarbeiten abgeschlossen und die A10 konnte wieder freigegeben werden. Jedoch bildete sich danach Rückstau, sagte eine Polizeisprecherin. Zeitweise mussten Autofahrer mit knapp einer Stunde Zeitverlust rechnen, twitterte die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ).

Der 40-Tonner sei wohl zwei langsamer werdenden Autos ausgewichen und dabei ins Wanken gekommen, sagte der Sprecher. Ersten Erkenntnissen vom Unfallort nach rammte er einen Autotransporter mit Anhänger, einen weiteren Lkw und kippte anschließend quer auf die Seite. Die Zugmaschine des tonnenschweren Lkw geriet unter die Leitplanke. Ein Bergungsunternehmen versuchte den Lkw zu dem Zeitpunkt mit Luftkissen und einem Kran wieder aufzurichten. Der Lkw-Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, sonst wurde niemand verletzt. (dpa/mpu) 

Herzsprung: Bremsen defekt - Lastwagen auf A24 aus Verkehr gezogen

Kaputte Bremsen, eine undichte Ölwanne und ein nicht ordentlich befestigtes Führerhaus: Die Polizei hat in Nordbrandenburg einen Lastwagen mit zahlreichen Mängeln gestoppt. Der 15 Jahre alte Sattelzug-Lkw war auf der A24 unterwegs und hatte rund 1,5 Millionen Kilometer auf dem Tachometer, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Neuruppin sagte. Er wurde bereits am Montag bei Herzsprung auf einen Rastplatz geleitet. Bei Ermittlungen stellte sich eine ganze Mängelliste heraus.

So war das Führerhaus der Zugmaschine nicht mehr richtig befestigt, so dass es bei einer Gefahrenbremsung nach vorn geklappt wäre. Außerdem waren Bremsanlagen defekt, Getriebe, Ölwanne und Tank undicht sowie ein Reifen gerissen. Der 39 Jahre alte Fahrer, der nach Norden unterwegs war, musste sich abholen lassen. Der Eigentümer - eine Spedition aus Polen - müsse das Fahrzeug nun in eine Werkstatt bringen. Ihm drohten mehrere Tausend Euro Bußgeld. (dpa)

Kreuzberg: Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall in Kreuzberg ist am Dienstagnachmittag eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Laut Polizei befuhr ein 54-Jähriger gegen 14 Uhr mit einem VW den Mehringdamm in Richtung Tempelhofer Damm, bog rechts in die Dudenstraße ab und erfasste dabei die 30 Jahre alte Radfahrerin, die in gleicher Richtung unterwegs war. In der Folge stürzte die Zweiradfahrerin und erlitt Kopf- sowie Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in eine Klinik. (kmi)

Karow: Senior im Bus gestürzt

Am Dienstagvormittag ist ein Senior in einem BVG-Bus in Karow gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Laut Polizei hatte ein unbekannter Autofahrer mit einem Wagen in der Blankenburger Chaussee stark gebremst und war links in die Straße 42 abgebogen. Der dahinter fahrende BVG-Bus der Linie 158 musste daraufhin bremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei stürzte der 93-Jährige und zog sich schwere Rumpfverletzungen zu. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 57 Jahre alte Bus-Fahrer blieb unverletzt. (BLZ)

Krezuberg: Vermummte zerstören zahlreiche Scheiben eines Autohauses

Unbekannte haben am Dienstagabend insgesamt 26 Glasscheiben eines Autohauses in Kreuzberg zerstört und einen politischen Schriftzug hinterlassen. Nach Zeugenaussagen rannten gegen 18 Uhr plötzlich mindestens drei schwarz gekleidete und vermummte Personen auf die Filiale in der Prinzessinenstraße zu und begannen unverzüglich, die Scheiben des Geschäfts mit unbekannten Gegenständen zu beschädigen. Zusätzlich warfen die Vermummten noch mit Farbe gefüllte Glasflaschen gegen die Front und brachten einen Schriftzug mit politischem Inhalt an, bevor sie flüchteten. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (kmi)


+++ 5. November 2019 +++

Strohdehne: Vermisster 28-Jähriger tot in der Havel entdeckt

Ein 28-Jähriger, der seit Montagabend vermisst wird, ist tot in der Havel bei Strohdehne (Havelland) entdeckt worden. Ein Zeuge hatte Gegenstände des Verschwundenen in der Nähe des Flusses gefunden und die Polizei verständigt. 

Nachdem eine umfangreiche Suche eingeleitet wurde, fanden Beamte den leblosen Körper des Mannes im Wasser treibend. Ein Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach ersten Ermittlungen gebe es zunächst keine Anhaltspunkte, die für ein Verbrechen oder eine Suizidabsicht des Mannes sprechen, teilte die Polizei am Dienstag weiter mit. Sie hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. (dpa)

Frontalzusammenprall beim Überholen auf B2 - zwei Verletzte

Bei einem waghalsigen Überholmanöver auf der Bundesstraße 2 sind am Dienstagabend zwei SUVs frontal zusammengestoßen. Die beiden Fahrer wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht, wie ein Sprecher des Lagezentrums mitteilte. Ein 62-Jähriger habe bei Treuenbrietzen (Landkreis Potsdam-Mittelmark) trotz Gegenverkehrs überholt. Zwei entgegenkommende Wagen habe er gestreift, mit dem dritten Fahrzeug sei er dann zusammengeprallt. Darin saß ein 48-Jähriger. Nach dem Unfall war die Bundesstraße eine Zeit lang voll gesperrt. (dpa)

U-Bahn stoppt wegen bevorstehender Geburt

Eine offenbar hochschwangere Frau hat für einen ungeplanten Stopp auf der U-Bahnlinie 5 gesorgt. Der ungewöhnliche Grund für den rund zwanzigminütigen Halt am Bahnhof Friedrichsfelde: eine „unmittelbar bevorstehende Geburt“, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmittag sagte. Der entsprechende Anruf bei der Feuerwehr sei um 11.46 Uhr eingegangen. Ein Rettungswagen sei zum Bahnhof geschickt worden und von dort ins Krankenhaus gefahren. Er könne aber zunächst nicht sagen, ob es tatsächlich vor Ort, im Rettungswagen oder erst im Krankenhaus zu einer Geburt gekommen sei, sagte der Feuerwehrsprecher.

Ein BVG-Sprecher sagte, dass Fahrgäste am Bahnhof Friedrichsfelde aus dem Zug ausgestiegen seien und den Fahrer alarmiert hätten. Dieser habe die Feuerwehr kontaktiert. Wegen des Halts hätten sich die Bahnen auf der Linie 5 Richtung Hönow zwischenzeitlich gestaut. Um kurz nach 12 Uhr hieß es von der BVG, dass der Zug wieder fahre. (dpa) 

Brandenburg an der Havel: Wutausbruch in Brandenburger Jugendamt - Mitarbeiter verletzt

Ein 18-Jähriger und sein Vater haben in einen Brandenburger Jugendamt randaliert, Drohungen ausgesprochen und einen Amtsmitarbeiter verletzt. Laut Polizeiangaben versuchte der 18-Jährige am Montag zusammen mit seinen Eltern, seine minderjährige Freundin und das gemeinsame Kind im Jugendamt zu besuchen. Das Amt habe ihnen jedoch keinen Zugang gewährt. Daraufhin seien beide Männer handgreiflich geworden und hätten Mitarbeiter bedroht, wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte. Der 37-jährige Vater habe einen Jugendamtsmitarbeiter leicht im Gesicht verletzt und eine Tür beschädigt. Wegen des aggressiven Verhaltens erhielten die Männer einen Platzverweis. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. (dpa)

Geschubst und geschlagen - fremdenfeindliche Tat in Potsdam?

Ein 27-Jähriger ist laut eigener Aussage von seinem Rad geschubst und geschlagen worden. Da das Opfer ägyptischer Herkunft sei und die Polizei einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat nicht ausschließen könne, ermittelt nun der Staatsschutz der Polizeidirektion West. Dies teilte die Polizei am Dienstag mit. 

Der Vorfall, den das Opfer laut Angaben der Polizei selbst meldete, soll ich bereits im Juli am Bahnhof Charlottenhof in Potsdam ereignet haben. Demnach kamen Passanten dem Opfer zu Hilfe und hielten den Tatverdächtigen, der anschließend mit dem eigenen Rad wegfuhr, von weiteren Übergriffen ab. Mit einem Foto, das der Geschädigte von dem mutmaßlichen Täter machen konnte, sucht die Polizei weiterhin nach dem Tatverdächtigen. (dpa)

Königs Wusterhausen: Dreijähriger bei Auffahrunfall verletzt

Vier Fahrzeuge sind auf der Bundesautobahn 10 bei Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) in einen Auffahrunfall verwickelt worden. Im Bereich der Autobahnbaustelle zwischen der Anschlussstelle Königs Wusterhausen und dem Schönefelder Kreuz habe ein Transporter am Montagabend ein Auto gerammt und es dadurch auf zwei weitere Fahrzeuge geschoben, teilte die Polizeidirektion Süd am Dienstag mit. Dabei sei ein dreijähriger Junge aus einem der Fahrzeuge leicht verletzt worden. Für den Rettungseinsatz und die Bergung wurde der Berliner Ring in Fahrtrichtung West am Montag bis 20.30 Uhr gesperrt. (dpa)

Luckenwalde: 51-Jähriger tot in Ausnüchterungszelle entdeckt

Ein 51-jähriger Mann ist in Luckenwalde in einer Ausnüchterungszelle der Polizei tot aufgefunden worden. Beamte entdeckten den leblosen Mann bei einem Kontrollrundgang am Montag, wie die Staatsanwaltschaft Potsdam am Dienstag mitteilte. Zeugen hatten die Polizei am Montagvormittag über einen offenbar stark betrunkenen und schlafenden Mann vor einem Einkaufsmarkt informiert. Da die Polizisten nicht ausschlossen, dass sich der Mann in einer hilflosen Lage befand, nahmen sie den 51-Jährigen in Gewahrsam. Nachdem ihn ein Arzt untersucht hatte, wurde der Mann in eine Zelle gebracht. Dort blieb er allein und nicht gefesselt zum Ausnüchtern.

Beamte stellten bei einer durchgeführten Zellenkontrolle fest, dass der 51-Jährige nicht mehr bei Bewusstsein war. Trotz erster Erste-Hilfe-Maßnahmen gelang es nicht mehr, den Mann wiederzubeleben. Ein Notarzt stellte wenig später seinen Tod fest. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zur Todesursache übernommen. Die Leiche es Mannes soll noch am Dienstag obduziert werden, wie eine Behördensprecherin auf Anfrage sagte. (dpa)

Radfahrer von Auto angefahren und schwer verletzt

Ein 69 Jahre alter Radfahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Berlin-Lankwitz schwer verletzt worden. Der Radler soll am Montagmittag ohne auf den Verkehr geachtet zu haben von einem Parkweg auf die Fahrbahn der Wedellstraße gefahren sein, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ein Autofahrer (68) habe zwar noch eine Gefahrenbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenprall jedoch nicht mehr verhindern. Der Radfahrer stützte über die Motorhaube des Wagens. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. (dpa)

Reifendiebe in Berlin-Blankenburg festgenommen 

Die Polizei hat im Berliner Ortsteil Blankenburg zwei mutmaßliche Autoreifendiebe festgenommen. Zunächst wurden in der Nacht zu Dienstag auf dem Gelände eines Autohandels in der Bahnhofstraße mehrere Personen beim Verladen von Autoreifen in einen Transporter beobachtet, wie die Polizei mitteilte. Alarmierte Polizeibeamte stoppten das Fahrzeug später in der Heinersdorfer Straße/Ecke Indigofinkweg und stellten darin drei Autoreifen sicher. Zwei 20 und 22 Jahre alte Männer wurden festgenommen, später jedoch wieder auf freien Fuß gelassen. (dpa)

Fahrzeugbrand in Charlottenburg und Friedrichsfelde

Ein Auto und ein Kleintransporter sind in den Berliner Ortsteilen Charlottenburg und Friedrichsfelde in der Nacht zu Dienstag in Brand geraten. In beiden Fällen wird von Brandstiftung ausgegangen, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde aber niemand.
Gegen 01.10 Uhr fing der Kleintransporter einer Baufirma am Salzufer in Charlottenburg Feuer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Laut Polizei bemerkte ein Autofahrer die Flammen an der Fahrzeugfront des Transporters. Alarmierte Einsatzkräfte löschten den Brand. Durch die Hitzeeinwirkung wurde jedoch ein davor geparktes Auto im Heckbereich beschädigt.

Kurze Zeit später brannte ein Auto in Friedrichsfelde in der Archenholdstraße. Hier bemerkte ein Anwohner gegen 2.00 Uhr den brennenden Wagen und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte die Flammen zwar löschen, jedoch brannten der Motor - sowie der Innenraum des Fahrzeuges komplett aus. Auch bei diesem Brand wurde ein weiterer Wagen durch die Hitze beschädigt.

In Berlin werden nachts immer wieder Autos von Unbekannten angezündet und zerstört. Zuletzt brannten am vergangenen Wochenende mehrere Fahrzeuge in Berlin-Mitte sowie im Märkischen Viertel. (dpa)

+++ 4. November 2019 +++

Brandenburg/Havel: Mann löst SEK-Einsatz aus - Haus wird evakuiert 

Ein randalierender Mann hat in Brandenburg an der Havel einen SEK-Einsatz und die Evakuierung eines Mehrfamilienhauses ausgelöst. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der 44 Jahre alte Mann am Sonntagabend auch Gegenstände aus dem Fester geworfen. Als Knallgeräusche aus der Wohnung wahrgenommen wurden, musste das Spezialeinsatzkommando (SEK) hinzugezogen werden. Die Bewohner des Gebäudes wurden in Sicherheit gebracht. Der Mann, der sich laut Polizei in einem „psychischen Ausnahmezustand“ befunden hatte, wurde gegen Mitternacht vom SEK überwältigt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. In der Wohnung des Mannes wurden weder Waffen noch Sprengkörper festgestellt. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)

Brandenburg (Havel): Mann wirft Hammer aus dem Fenster, trifft geparktes Auto

Ein offenbar psychisch verwirrter Mann hat in seiner Wohnung randaliert und einen Hammer auf ein geparktes Auto geworfen. Der 44-Jährige schrie am Sonntagabend zunächst von seiner Wohnung aus zusammenhangslos auf die Reimerstraße in der Brandenburger Neustadt hinaus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Anrückende Polizisten hätten mit dem Mann nicht reden können, sie seien fortlaufend beschimpft worden.

Weil es in der Wohnung geknallt habe, hätten die Beamten das Haus evakuiert und die Straße abgesperrt, hieß es weiter. Der Mann habe mehrere Gegenstände auf die Straße geworfen. Erst hinzugerufene Spezialkräfte konnten den Mann überwältigen. Er wurde in eine Fachklinik gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und Sachbeschädigung. (dpa)

Ziesar: 50-Jähriger tot in Lkw gefunden - Todesursache weiter unklar

Nach dem Tod eines Lkw-Fahrers auf einem Brandenburger Rastplatz ermittelt die Polizei weiter zur Todesursache. Nach Angaben eines Sprechers der Polizeidirektion West am Montag liegen weiter keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen vor. Eine Krankheit des Mannes könne nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen laufen.

Der 50-Jährige aus Forst (Landkreis Spree-Neiße) wurde mehrere Tage lang von einer Spedition aus Bremen gesucht. Sein Lkw wurde auf dem Rastplatz Buckautal Nord an der A2 (Landkreis Potsdam-Mittelmark) geortet. Feuerwehrleute fanden den Mann dort leblos in seiner Kabine. (dpa)

Neukölln: Taxifahrer gewürgt und mit Messer bedroht

Unbekannte haben am Sonntagabend einen Taxifahrer in Neukölln überfalle. Nach Angaben des 64-jährigen Taxifahrers nahm er gegen 19.40 Uhr zwei junge Männer am Taxistand auf dem Kottbusser Damm auf. Auf dem Weg zu dem vereinbarten Fahrziel sollte der 64-Jährige dann in die Bornsdorfer Straße einbiegen und anhalten. Der hinter ihm sitzende Täter soll ihn dann unvermittelt von hinten gewürgt und Geld gefordert haben, während der zweite Täter zusätzlich mit einem Messer gedroht haben soll. Die Täter nutzten das anschließende Gerangel, um mit den Tageseinnahmen in Richtung der Parkanlage Lessinghöhe zu entkommen. Der Taxifahrer blieb unverletzt. (BLZ)

Neukölln: Randalierer an der U8 geht auf Polizisten los

Sicherheitsmitarbeiter haben in der Nacht zum Montag die Polizei zum U-Bahnhof Hermannstraße in Neukölln gerufen. Dort hatte nach Angaben der Mitarbeiter ein 26-jähriger Mann auf dem Bahnsteig der U8 randaliert. Sie hielten den Randalierer auf einer Bank fest. Als zwei Polizisten eintrafen, soll der Festgehaltene unvermittelt auf die Beamten losgegangen sein, habe beide ins Gesicht geschlagen und dadurch leicht verletzt. Die Einsatzkräfte brachten den Angreifer zu Boden und legten ihm die Handfesseln an. Dabei wurden sie anhaltend von dem 26-Jährigen beleidigt. Der Festgenommene kam in ein Polizeigewahrsam. (BLZ)

Spandau: Mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen

Am Sonntagabend haben Polizeibeamte einen mutmaßlichen Drogenhändler in Hakenfelde festgenommen. Nach bisherigen Ermittlungen wollten die in zivil eingesetzten Beamten gegen 21 Uhr einen Smart in der Goltzstraße/Werderstraße kontrollieren. Als die Beamten die Schrift „Stopp! Polizei!“ an ihrem Auto aufblinken ließen, flüchtete der Smart-Fahrer plötzlich in ein Waldgebiet. Die Einsatzkräfte verfolgten den Mann mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn.

In dem Waldgebiet sprang der Flüchtende plötzlich aus seinem Auto, warf eine Umhängetasche in den dunklen Wald, entfernte sich noch einige Meter und blieb dann plötzlich stehen. Der 22-Jährige wurde von den Einsatzkräften festgenommen. In der weggeworfenen Umhängetasche und im Auto des Mannes wurden insgesamt rund 500 Gramm Marihuana, drei Mobiltelefone und mehrere hundert Euro aufgefunden und beschlagnahmt. Der Smart wurde ebenfalls als Beweismittel beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Schöneberg: Unbekannter überfällt Tankstelle 

Ein Unbekannter hat am Sonntagabend eine Tankstelle in Schöneberg überfallen. Nach ersten Ermittlungen betrat der Mann kurz vor 22 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle am Sachsendamm, bedrohte die beiden Angestellten im Alter von 28 und 30 Jahren mit einem Messer und forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen. Mit dem Geld und einigen Schachteln Zigaretten flüchtete der Mann über den Tempelhofer Damm in Richtung Bahnhof Südkreuz. Die beiden Angestellten blieben unverletzt. (BLZ)

Potsdam: Unfallbilanz vom Wochenende: Zwei Tote und 85 Verletzte

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen bei Unfällen zwei Menschen ums Leben gekommen, 85 weitere wurden verletzt. Wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen sagte, wurden zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 479 Verkehrsunfälle registriert.

Im Landkreis Oberhavel endeten zwei Unfälle auf der Bundesstraße 96 tödlich. Am Freitagabend war ein Autofahrer zwischen Gransee und Fürstenberg gestorben. Der Unfall sei bei einem Überholvorgang passiert, ein Lkw und ein Auto stießen zusammen. Der zweite tödliche Unfall ereignete sich ebenfalls am Freitag auf der B96: Zwischen Oranienburg-Nord und Germendorf war ein 22-Jähriger mit seinem Wagen aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen. (dpa)

+++ 3. November 2019 +++

Wohnungsbrand in Neukölln - eine Tote

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Buckow ist am Samstagabend eine Frau ums Leben gekommen. Die Frau lag beim Eintreffen der Rettungskräfte bewusstlos in einer Wohnung des Gebäudes in der Rudower Straße, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Sanitäter versuchten vergeblich, die Frau zu reanimieren. Weitere Menschen wurden durch den Brand nicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei vom Sonntag bemerkte ein Anwohner gegen 21.20 Uhr Brandgeruch und einen ausgelösten Brandmelder in der Wohnung seiner Nachbarin. Daraufhin habe er die Feuerwehr alarmiert.

Nach Stand der Ermittlungen ist laut Polizei keine vorsätzliche Tat zu erkennen. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. (dpa)

Beelitz: Täuschend echtes „Samuraischwert“ ruft Polizisten auf den Plan

Ein Mann, der dem Anschein nach ein Samuraischwert bei sich trug, hat auf dem Spargel- und Erlebnishof in Beelitz die Polizei auf den Plan gerufen. Ein Mitarbeiter hatte den Mann am Samstag mit der vermeintlichen Waffe auf dem Rücken gesehen und die Beamten gerufen, wie die Polizeidirektion West am Sonntag mitteilte. Das angebliche Schwert stellte sich später als Regenschirm heraus, „dessen Griff in Samuraischwertoptik gefertigt wurde“, wie die Polizei weiter mitteilte. Die Polizisten forderten den 31 Jahre alten Schirmbesitzer auf, künftig ohne Gegenstände, die wie eine Waffe aussehen, in die Öffentlichkeit zu gehen. (dpa)  

Marzahn: Auto überfuhr Gartenzaun, Fahrerin betrunken

In der Nacht zu Sonntag ist eine Autofahrerin in Marzahn mit ihrem VW von der Straße abgekommen, hat einen Gartenzaun durchbrochen und ist in einem Vorgarten zum Stehen gekommen. Die 25-jährige Autofahrerin hatte offenbar eine Kurve der Straße Geißenweide nicht wahrgenommen und war geradeaus fahrend von der Fahrbahn abgekommen. Eine Atemalkoholkontrolle bei der Autofahrerin ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Eine Blutentnahme wurde daraufhin veranlasst. Die junge Frau und ihr 33-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Die 24-Jährige, deren Führerschein sichergestellt wurde, muss sich nun wegen des Verkehrsunfalls mit Sachschaden unter Alkoholeinwirkung und Verkehrsgefährdung unter Rauschmitteleinfluss verantworten. (BLZ)

Reinickendorf: Ohne Führerschein Unfall mit mehreren Verletzten verursacht

Ein offensichtlich angetrunkener Autofahrer ist in der Nacht zu Sonntag in ein Taxi gefahren. In der Folge wurden mehrere Menschen verletzt. Der 32-jährige fuhr in einem VW-Polo auf der Residenzstraße gegen das in zweiter Reihe parkende, unbesetzte Taxi. Dieses wurde gegen einen parkenden Audi und einen VW-Golf geschoben. Der Polo-Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Beifahrer soll aus dem Auto geflüchtet sein. Ein weiterer 23-jähriger Insasse des VW-Polo erlitt eine Platzwunde an der Lippe und wurde ambulant behandelt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass der 32-jährige Fahrer nicht über eine Fahrerlaubnis verfügt. Da die Eigentumsverhältnisse nicht eindeutig geklärt werden konnten, wurde der Schlüssel des VW-Polo beschlagnahmt. Aufgrund des Verdachts einer Alkoholisierung, wurde bei dem 32-Jährigen eine Blutentnahme angeordnet. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 2. November 2019 +++

Lichtenberg: Mann durch Schuss aus Polizeipistole verletzt

Bei einem Einsatz nach einem Brand hat eine Polizistin in Berlin-Lichtenberg am Samstag einen Mann durch einen Schuss schwer verletzt. Der Obdachlose musste an der Schulter operiert werden, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr bestehe nicht.

Zu dem Vorfall kam es, nachdem die Feuerwehr zu einem Brand auf einem Gelände mit einem leerstehenden Gebäude in der Wollenberger Straße in Alt-Hohenschönhausen gerufen wurde. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Auf dem Gelände befanden sich nach Polizeiangeben vier Obdachlose, die aufgefordert wurden, das Gebäude zu verlassen.

Drei Menschen folgten der Aufforderung. Der Vierte hatte ein Messer in der Hand, so die Polizei. Dieses habe er nicht fallen gelassen. Daraufhin habe die Polizistin den Schuss abgegeben. Der Mann wurde an der Schulter getroffen.

Die Mordkommission ermittelt. Das sei in diesen Fällen üblich, sagte eine Sprecherin. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Französisch Buchholz: Betrunkener schießt scharf um sich

Mit einer scharfen Waffe hat ein Betrunkener in der Nacht zu Sonnabend in Französisch Buchholz um sich geschossen. Laut Polizei hatte eine Anwohnerin der Straße Schweizer Tal gegen 2 Uhr einen ihr Unbekannten im Hausflur mit einer Schusswaffe in der Hand bemerkt. Kurz darauf hörte die Frau vor dem Haus einen Schuss und alarmierte die Polizei. Vor Ort sahen die Polizisten den 52-jährigen Mann mit einer Schusswaffe und einer Bierflasche in den Händen vor dem Haus herumlaufen. Nachdem sie ihn unter Androhung des Gebrauchs ihrer Schusswaffen dazu aufforderten, seine Waffe fallen zu lassen, versuchte der Mann, diese ins Gebüsch zu werfen. Der Aufforderung, stehen zu bleiben, kam er nicht nach, sodass die Beamten das Reizstoffsprühgerät einsetzten. Der Mann wurde festgenommen und in ein Polizeigewahrsam gebracht. Die scharfe Schusswaffe wurde beschlagnahmt.  (BLZ)

Friedrichshain-Kreuzberg: Überfall mit Brotmesser und Axt

Mit einem Brotmesser und einer Axt bewaffnet haben zwei maskierte Unbekannte am Freitagabend den Angestellten eines Copyshops in Kreuzberg überfallen. Nach derzeitigen Erkenntnissen betrat das Duo das Geschäft in der Dresdener Straße gegen 20.20 Uhr. Unter Vorhalt der Waffen forderten die Unbekannten den 38 Jahre alten Angestellten dann zur Herausgabe der Einnahmen auf. Als der Bedrohte nicht sofort reagierte, griff einer der beiden Räuber selbst in die Kasse. Anschließend flüchteten beide. Der Überfallene blieb körperlich unverletzt. (BLZ)

Köpenick: Autofahrer übersieht Biker - schwer Unfall verletzt

Ein Motorradfahrer ist am Freitagabend in Köpenick angefahren und hat schwere Kopfverletzungen erlitten. Ein 58-Jähriger wollte mit seinem Dacia von der Wendenschloßstraße nach links in die Straße Zur Nachtheide abbiegen, übersah den Zweiradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Hierdurch wurde der 22-Jährige über den Dacia gegen einen anderen Wagen geschleudert und hierbei schwer am Kopf verletzt. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Reinickendorf: Roller und Autos in Brand

Mehrere Fahrzeuge sind in der Nacht zu Sonnabend im Märkischen Viertel in Brand gesteckt worden. Gegen 0.30 Uhr bemerkten Passanten einen brennenden VW auf einem Anwohnerparkplatz im Dannenwalder Weg und alarmierten die Feuerwehr. Diese löschte den Brand, es entstand jedoch ein größerer Schaden an der Front des Autos. Ein daneben geparkter Mercedes Benz wurde durch die Hitzeeinwirkung ebenfalls beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Später bemerkte ein Taxifahrer gegen 2.50 Uhr einen brennenden Piaggio MP 3 Roller im Senftenberger Ring und alarmierte die Feuerwehr. Diese löschte das vollständig ausgebrannte Fahrzeug. Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt wegen Brandstiftung. (BLZ)

Zwei Autofahrer sterben bei Unfällen auf der B96

Zwei Autofahrer sind bei Unfällen auf der Bundesstraße 96 in Brandenburg tödlich verunglückt. Ein Autofahrer starb am Freitagabend zwischen Gransee und Fürstenberg (Landkreis Oberhavel). In den Unfall waren auch zwei Lastwagen verwickelt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Beide Lkw-Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen sei der Unfall bei einem Überholvorgang passiert, dabei seien ein Lkw und der Pkw zusammengestoßen.

Kurz danach ereignete sich auf der Bundesstraße 96 zwischen Oranienburg-Nord und Germendorf (Landkreis Oberhavel) ein zweiter tödlicher Unfall. Ein Wagen sei aus noch unklaren Gründen von der Fahrbahn abgekommen. Für den 22 Jahre alten Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Seine vier Begleiter wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Mehr Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Gutachter untersuchten die genauen Unfallursachen. (dpa)

+++ 1. November 2019 +++

Brandenburg/Havel: Auto von Regionalzug erfasst

Ein Regionalzug der Linie RE1 ist am Freitagabend evakuiert worden, nachdem er an einem Bahnübergang ein Auto erfasst hatte. Verletzt worden sei bei dem Unfall zwischen Brandenburg/Havel und Kirchmöser niemand, der Autofahrer habe sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Betrieb des Regionalverkehrs der Deutschen Bahn auf der Strecke wurde vorübergehend eingestellt. ICE-Züge halten nicht in Brandenburg/Havel Hauptbahnhof. Die genauen Umstände des Unfalls müssten noch geklärt werden, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Am Zug und an den Gleisen seien Schäden entstanden. Der Zug habe den leeren Wagen ein Stück mitgeschleift. In dem Regionalzug befanden sich 101 Passagiere. Sie wurden mit Bussen weitergebracht. (dpa)

Gransee: Autofahrer auf B96 tödlich verunglückt

Auf der Bundesstraße 96 ist am Freitagabend ein Autofahrer tödlich verunglückt. In den Unfall zwischen Gransee und Fürstenberg waren auch zwei Lastwagen verwickelt, wie ein Sprecher des Lagezentrums sagte. Beide Lkw-Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht. Der genaue Hergang des Unfalls und die Identität der Fahrer waren zunächst noch unklar. (dpa)

Neukölln: Fußgänger von Lkw überrollt - tot

Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln ist am Donnerstagnachmittag ein Fußgänger gestorben. Wie die Polizei berichtete, hatte der 57-Jährige auf dem Fußweg der Emser Straße das Gleichgewicht verloren und war auf die Fahrbahn gestürzt. Ein 43-jähriger Lkw-Fahrer konnte nicht mehr bremsen und überrollte den Mann. Der Fußgänger erlitt tödliche Verletzungen. (BLZ)

Drei Raubtaten durch Maskierte in Baumschulenweg und Neukölln

Am Donnerstagabend haben jeweils drei maskierte Männer einen Bäcker, einen Supermarkt und ein Vereinslokal überfallen. Ob es dabei einen Tatzusammenhang gibt, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Die Täter waren unter anderem mit einer Eisenstange bewaffnet, teilt die Polizei am Freitag mit. (BLZ) 

Lichtenberg: Menschenmenge befreit Diebin und beleidigt Ladendetektiv

Mehrere Unbekannte haben am Donnerstag eine Diebin befreit. Gegen Mittag verfolgte ein Ladendetektiv eine Diebin, die vorher in einem Supermarkt an der Frankfurter Allee Kosmetika gestohlen haben soll, bis in ein großes Einkaufscenter an der Möllendorffstraße. Dort konnte er sie an einem Ärmel ihrer Jacke festhalten. Kurz darauf sammelten sich bis zu 15 Personen um ihn und die Frau herum, bedrohten ihn und forderten ihn auf, die Diebin laufenzulassen. Als drei der Personen den Detektiv festhielten, konnte sich die Kosmetikdiebin losreißen und unerkannt flüchten. Polizisten konnten nur noch einen 22-Jährigen feststellen, der vorher Teil der unbekannten Menschenmenge gewesen sein soll. Dieser soll den Ladendetektiv zudem beleidigt haben. (BLZ)

Zehlendorf: Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall hat ein Kind am Donnerstagnachmittag schwere Verletzungen erlitten. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 38-jähriger Audi-Fahrer auf dem Teltower Damm in Richtung Clayallee. Kurz vor 17 Uhr lief der 11-jährige Junge auf die Fahrbahn und wurde hierbei von dem Fahrzeug erfasst. Mit Verletzungen an den Beinen kam das Kind zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4. (BLZ)

Neukölln: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Donnerstagabend ist ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Neukölln schwer verletzt worden. Der 21-Jährige fuhr mit seinem Motorrad gegen 19.30 Uhr auf der Hermannstraße in Richtung Britzer Damm. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein 39-jähriger Mercedes-Fahrer aus einer Parklücke in der Hermannstraße ausparkt sein und gewendet haben. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge bei dem der Fahrer der Suzuki mit seinem Motorrad stürzte. Aufgrund der schweren Rumpf- und Armverletzungen musste der 21-jährige durch Rettungskräfte der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht werden, in dem er stationär aufgenommen wurde. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die Ermittlungen übernommen. (BLZ)

Zwei Autos und ein Müllcontainer brennen in Berlin-Mitte 

Zwei Autos und ein Müllcontainer sind in Berlin-Mitte in Brand geraten. Das Feuer brach am frühen Freitagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache in der Schwartzkopffstraße aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Rettungskräfte löschten die Flammen. In der Hauptstadt brennen nachts immer wieder Fahrzeuge oder Container. Zuletzt wurden vier Autos in Lichtenberg von einem nächtlichen Feuer zerstört. (dpa)

+++ 31. Oktober 2019 +++

Personen im Gleis - Verkehr von Fernzügen und S-Bahnen unterbrochen

Wegen Personen im Gleis war der Verkehr einiger S-Bahnen und Fernzüge in Berlin am Donnerstagabend unterbrochen. Es würden keine Fernzüge zwischen Hauptbahnhof und Gesundbrunnen fahren, twitterte die Bahn. Gegen 22 Uhr war diese Strecke wieder frei.
Die S-Bahn-Berlin teilte via Twitter mit, wegen eines Polizeieinsatzes sei der Verkehr der Linien S1, S2 und S25 zwischen Bornholmer Straße und Nordbahnhof unterbrochen, außerdem der Verkehr der S8 zwischen Greifswalder Straße und Blankenburg sowie der S41 und S42 zwischen Schönhauser Allee und Wedding. Gegen 22 Uhr hieß es dann, der Polizeieinsatz im Bereich Gesundbrunnen sei beendet - es komme aber bei den S-Bahn-Linien noch zu Verspätungen und Ausfällen. (dpa)

Marzahn: VW kracht bei Rot in BMW - Beifahrer schwer verletzt

In der Nacht zu Donnerstag ist der Fahrer eines VW Golf in Marzahn in einen BMW geknallt. Darin wurde der im VW sitzende Beifahrer schwer verletzt. Nach Zeugenaussagen war der 24-Jährige BMW-Fahrer bei Grün auf der Bruno-Baum-Straße in die Kreuzung zur Landsberger Allee gefahren, musste im Kreuzungsbereich aber verkehrsbedingt halten. Auf der Landsberger Allee war zum gleichen Zeitpunkt ein 21-Jähriger mit seinem VW stadtauswärts unterwegs, fuhr laut Polizei bei roter Ampel in den Kreuzungsbereich und prallte gegen den stehenden Wagen des 24-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der 22-jährige Beifahrer des VW-Fahrers schwer verletzt und durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der BMW-Fahrer wurde leicht am Kopf verletzt, ambulant behandelt und anschließend wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Ein Drogenvortest bei dem Fahrer des Volkswagens ergab den Verdacht der Einnahme von Cannabis und Amphetamin. Die eingesetzten Polizisten brachten ihn daraufhin in ein Gewahrsam, wo er nach einer Blutentnahme wieder entlassen wurde. (BLZ)

Mitte: Schwer verletzter Mann am Alex gefunden

Auf dem Alexanderplatz ist in der Nacht zum Donnerstag ein Mann schwer verletzt auf dem Gehweg gefunden worden. Wie es dazu kam, ist unklar. Die Polizei ermittelt, ob eine Gewalttat vorliegt. (BLZ)

E-Scooter-Fahrer stößt mit Radfahrer zusammen

Bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg-Nord sind am Mittwoch zwei Männer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei befuhr ein 28-jähriger Mann gegen 17 Uhr mit einem E-Scooter entgegen der Fahrtrichtung den Radweg auf der Mörschbrücke in Richtung Jakob-Kaiser-Platz und stieß mit einem 34 Jahre alten Radfahrer zusammen, der ihm entgegenkam. Beide erlitten Verletzungen und wurden durch Rettungskräfte in Krankenhäuser gebracht. Der Scooterfahrer konnte nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen. Die Verletzungen des Radfahrers am Kopf und am Arm müssen stationär behandelt werden. (BLZ)

Lichtenberg: Vier Autos in von Feuer zerstört

Bei einem nächtlichen Brand sind in Berlin-Lichtenberg vier Autos zerstört worden. Die Fahrzeuge fingen in der Nacht zu Donnerstag im Freesienweg Feuer, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen sagte. Die Feuerwehr war mit zehn Einsatzkräften vor Ort und löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Zunächst hatte die „B.Z.“ (Online) über die brennenden Wagen berichtet. In Berlin werden nachts immer wieder Autos durch Brände beschädigt oder zerstört. (dpa)

+++ 30. Oktober 2019 +++

Wilmersdorf: Motorradfahrer kommt bei Unfall ums Leben

Am Mittwochabend hat sich in Berlin-Wilmersdorf ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge befuhr ein 53-jährige Motorradfahrer gegen 19 Uhr die Detmolder Straße von der Blissestraße kommend in Richtung Bundesplatz. Als er nach einem Überholvorgang wieder in die Fahrspur einscheren wollte, sah er ein vor sich auf der Detmolder Straße rückwärts ausparkendes Auto. Daraufhin soll der Motorradfahrer eine Gefahrenbremsung eingeleitet haben, gestürzt sein und gegen den rückwärts ausparkenden, bereits quer auf der Fahrbahn stehenden VW geprallt sein. Der 53-jährige Mann verstarb noch am Unfallort. Der 47-jährige VW-Fahrer kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Die Detmolder Straße war aufgrund der Unfallaufnahme zwischen Weimarische Straße und Bundesplatz von 19 Uhr bis 23 Uhr in beide Richtungen gesperrt. (BLZ)  

Köpenick: Mutter von Lkw überrollt und schwerst verletzt - Kind unverletzt

Bei einem Unfall in Köpenick ist am Dienstag eine 37 Jahre alte schwer verletzt worden. Wie die Polizei Mittwoch mitteilte, wollte die Frau, die einen Kinderwagen mit ihrem einjährigen Sohn, vor sich herschob, die Bahnhofstraße überqueren, als sie von einem Lkw erfasst wurde. Die Frau schob noch den Kinderwagen von sich weg, sodass das Kind unverletzt blieb, wurde jedoch selbst von dem Lkw überrollt. Sie wurde mit schwersten Verletzungen in eine Klinik gebracht. (BLZ)

Kottbusser Tor: Mann vor einfahrende U-Bahn gestoßen - tot

In der Nacht zu Mittwoch ist ein Mann auf dem Bahnsteig der U8 im U-Bahnhof Kottbusser Tor getötet worden. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen handelt es sich um einen 22-jährigen Iraner, der vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen wurde als er einen Rollstuhlfahrer vor zwei Räubern beschützen wollte. (BLZ)

S-Bahnhof Jungfernheide: Mann niedergestochen

Bei einem Streit am S-Bahnhof Jungfernheide in Berlin-Charlottenburg ist in der Nacht zu Mittwoch ein Mann schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei, war der 34-Jährige am Bahnhof mit einem 36-Jährigen in Streit geraten und dabei durch mehrere Stiche verletzt worden. Der 34-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Lebensgefahr besteht laut Polizei derzeit nicht. Der 36-Jährige verletzte sich an der Hand und kam ebenfalls in ein Krankenhaus. (BLZ)

Pankow: Radfahrer nimmt Kind auf Querstange mit – schwer verletzt

Bei einem Unfall in Pankow hat sich am Dienstag ein Radfahrer schwere Verletzungen zugezogen. Laut Polizei fuhr der 36-Jährige gegen 17 Uhr mit seinem Fahrrad die Kissingenstraße entlang. Dabei transportierte er verbotenerweise seinen neunjährigen Stiefsohn auf der Querstange seines Fahrrads. Der Junge geriet mit seinem Fuß in die Speichen des Vorderrads, wodurch dieses blockierte. Der 36-Jährige stürzte daraufhin über den Lenker seines Fahrrades, schlug sich mehrere Zähne aus und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Kind blieb unverletzt. (BLZ)

Transporter in Flammen

In der vergangenen Nacht brannte in Prenzlauer Berg ein Transporter. Ein Anwohner bemerkte den brennenden VW gegen 3 Uhr in der Maiglöckchenstraße und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Fahrerkabine brannte komplett aus. Personen kamen nicht zu Schaden. (BLZ)

Buckow: SUV ausgebrannt

#bigiamge

In der Nacht zu Mittwoch brannte im Quarzweg im Neuköllner Ortsteil Buckow ein geparkter SUV auf der Beifahrerseite. Die Feuerwehr konnte rasch löschen. Ein Brandkommissariat ermittelt. Von Brandstiftung wird ausgegangen. (BLZ)

Britz: Kellerbrand - Brandstiftung vermutet

In der Suderoder Straße 19 im Neuköllner Ortsteil Britz brannte es in der Nacht zu Mittwoch in einem Keller. Der Hausflur  wurde stark verraucht. Die Polizei ermittelt zur genauen Brandursache. Von Brandstiftung wird ausgegangen. (BLZ)

+++ 29. Oktober 2019 +++

Marzahn: Anwohner finden verdächtigen Gegenstand

Anwohner im Parsteiner Ring in Berlin-Marzahn haben einen verdächtigen Gegenstand im Keller ihres Hauses entdeckt. Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) hätten den Gegenstand mitgenommen, teilte die Polizei am Dienstagnachmittag auf Twitter mit. Die Analyse im Kriminaltechnischen Institut habe ergeben, dass er zwar ungefährlich sei, aber einen explosiven Eindruck erwecken sollte. Zudem sei im Hausflur ein Schreiben gefunden worden. Das LKA untersuche, ob es einen Zusammenhang mit dem Gegenstand gebe. Zum Inhalt des Schreibens machte die Polizei keine Angaben. Die Ermittlungen dauerten an. (dpa) 

Neukölln: Frau mit Einkaufsroller fährt Dreijährigen um und beschimpft die Mutter

Eine 31-Jährige Frau aus Neukölln hat am Montag auf einem Polizeiabschnitt in Britz eine Beleidigung angezeigt. Nach ihren Angaben hatte sie gegen 16 Uhr in der Gradestraße mit ihrem Wagen geparkt und ihren dreijährigen Sohn aussteigen lassen. Das Kind sei dann auf dem Gehweg stehengeblieben, während die Frau ihre Tochter aus dem Auto geholt habe. Plötzlich sei eine Frau mit einem Einkaufstrolley vorbeigekommen und habe den Jungen damit angefahren. Der Kleine war nach ihren Angaben daraufhin gestürzt, hatte sich aber nicht verletzt. Als die 31-Jährige die Unbekannte daraufhin angesprochen habe, soll diese behauptet haben, dass das Kind sich absichtlich in den Weg gestellt habe, zudem soll die Unbekannte die Familie mit Worten beleidigt und mit beiden Händen die Mittelfinger gezeigt haben. Anschließend entfernte sie sich. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Marzahn: Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Unfall in Marzahn ist am Montagnachmittag ist ein Kind schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 57-jährige Fahrerin eines VW gegen 16 Uhr die Eichhorster Straße in Richtung Rosenbecker Straße. In Höhe eines an einer Baustelle gerade entladenden LKW rannte ein 12-Jähriger, vermutlich ohne den Autoverkehr zu beachten, von links auf die Straße und wurde von dem Wagen erfasst. Rettungskräfte brachten den Jungen mit einem Oberschenkelbruch, Rippenbruch und diversen Prellungen und Schürfwunden in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Die weitere Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernommen. (BLZ)

Oberschöneweide: Trouble bei Löscharbeiten

In der Montagnacht ist die Feuerwehr in die Siemensstraße in Oberschöneweide alarmiert worden. Dort kam es zu einem Brand in einer leerstehenden Wohnung. Feuerwehrleute verlegten eine Schlauchverbindung von einem Hydranten zu einem Löschfahrzeug. Plötzlich löste sich aus bisher ungeklärter Ursache die Rohrverbindung und eine hohe Fontäne ergoss sich über den Bürgersteig. (BLZ)

Karow: Mann antisemitisch beleidigt

Am Montagnachmittag ist ein Mann in Karow antisemitisch beleidigt worden. Kurz vor 15 Uhr war der 70-Jährige auf der Busonistraße am Ballonplatz spazieren, als er dabei von einem anderen unbekannten Mann antisemitisch beleidigt wurde. Als sich der Beleidigte verbal zur Wehr setzte, griff ihn der Beleidiger an, schlug auf ihn ein und verletzte ihn an Kopf und Kinn. Bei dem Versuch sich gegen die Schläge zu wehren, verlor der Verletzte sein Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Erst eine vorübereilende Passantin veranlasste den Angreifer dazu, von dem 70-Jährigen abzulassen und zu flüchten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (BLZ)

Mitte: Autofahrer verletzt bei Überholmanöver Radfahrer schwer

Ein 21 Jahre alter Radfahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Berlin-Mitte schwer verletzt worden. Ein unbekannter Autofahrer erfasste den ihm entgegenkommenden Radler mit seinem Fahrzeug bei einem Überholmanöver auf der Oranienburger Straße, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der 21-Jährige wurde bei dem Unfall in der Nacht zu Dienstag über die Motorhaube des Wagens geschleudert und stützte anschließend auf die Straße. Der Verletzte liegt mit dem Verdacht auf ein Schädelhirntrauma im Krankenhaus. (dpa)

Brand in Hochhaus in Neu-Hohenschönhausen

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Berliner Ortsteil Neu-Hohenschönhausen hat die Feuerwehr vier Menschen in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstag sagte. In der Barther Straße waren am Montagabend ein Kinderwagen und eine Wohnungstür in einem Treppenhaus in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Zunächst hatte die „B.Z.“ (Online) über den Brand berichtet. (dpa)

+++ 28. Oktober 2019 +++

Steglitz-Zehlendorf: Baum auf Auto gefallen - Zwei Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall in der Onkel-Tom-Straße in Steglitz-Zehlendorf sind am Montagabend gegen 20.45 Uhr zwei Personen schwer verletzt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers war aus bisher ungeklärter Ursache ein Baum auf ein Auto gefallen. Die Straße wurde gesperrt, die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Jänickendorf: Pilzsammler retten verunglückten Motorradfahrer

Vollkommen unverhofft haben zwei Pilzsammler im Wald bei Jänickendorf (Landkreis Teltow-Fläming) einen verunglückten Motorradfahrer gerettet. Der 38-Jährige war am Sonntagmorgen mit seinem Geländemotorrad auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz gestürzt, wie ein Polizeisprecher am Montag berichtete. Dabei hatte er sich so schwer verletzt, dass er sich allein nicht aus der Situation befreien konnte.

Laut Polizei hörten die Sammler am späteren Sonntagvormittag plötzlich Schreie. Als sie den Verletzten fanden, lag er unter seiner Maschine. Sie alarmierten die Rettungskräfte, die jedoch Probleme hatten, die Unfallstelle zu erreichen. Auch ein Rettungshubschrauber konnte nicht landen, wie ein Sprecher sagte. Der Verletzte wurde schließlich in ein Krankenhaus geflogen. Sein Motorrad war nicht für den Straßenverkehr zugelassen. (dpa)

Lehnin: Drei Schwerverletzte bei Auffahrunfall auf A2 

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 2 zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Anschlussstelle Lehnin in Richtung Magdeburg sind drei Männer schwer verletzt worden. Ein 36-jähriger Lastwagenfahrer sei mit seinem Fahrzeug auf einen auf der Standspur stehenden Lastwagen aufgefahren, teilte die Polizei in der Nacht zum Montag mit. In dem stehenden Fahrzeug saßen zwei 34 Jahre alte Männer. Nach dem Zusammenprall am Sonntagabend wurden die drei Beteiligten in ein Krankenhaus gebracht.

Der Lastwagen, der wegen eines technischen Defekts auf dem Standstreifen parkte, verlor mit Kartoffelchips geladene Kästen, die sich auf der Autobahn verteilten. Nach Polizeiangaben wurde außerdem der Tank des Fahrzeugs beschädigt, sodass Kraftstoff auf die Fahrbahn floss. Nach dem Unfall wurde die A2 in Richtung Magdeburg voll gesperrt. Wie die Polizei am frühen Montagmorgen mitteilte, können die Reinigungsarbeiten noch bis 10.00 Uhr andauern und sich somit bis in den Berufsverkehr hineinziehen. Nach ersten Schätzungen liegt die Schadenshöhe bei etwa 90 000 Euro. (dpa)

Lichterfelde: Unfall mit Fahrerflucht - Polizei sucht Zeugen

Mit einem öffentlichen Zeugenaufruf sucht die Berliner Polizei nach einem Autofahrer, der nach einem Unfall mit einem Rollerfahrer in Berlin-Lichterfelde einfach weiterfuhr. In der Nacht zu Freitag um 0.30 Uhr in der Goerzallee war der Rollerfahrer (25) durch das abbiegende Auto zum abrupten Bremsen gezwungen und beim Sturz schwer verletzt worden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Insbesondere suchen die Ermittler nach einer Autofahrerin, die hinter dem Roller gefahren sein soll. Sie könnte den Unfall beobachtet haben. (dpa)

Charlottenburg: Taxifahrer fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen

Am Sonntagabend soll in Charlottenburg der Fahrgast eines Taxis den Fahrer zunächst fremdenfeindlich beleidigt und dann geschlagen haben. Der 43-jährige Fahrgast stieg nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 21.10 Uhr in der Bismarckstraße in das Taxi und soll den 62-jährigen Fahrer noch vor Beginn der Fahrt fremdenfeindlich beleidigt haben. Anschließend soll er ihm dann noch in den Nacken geschlagen haben. Beide stiegen anschließend aus dem Wagen und der Jüngere soll auf dem Gehweg weiter mehrfach auf den Älteren eingeschlagen haben. Verletzungen erlitt der Fahrer dadurch nicht. Alarmierte Polizisten nahmen den mutmaßlichen Schläger fest. Eine durchgeführte Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von über 2,2 Promille. (BLZ)

Prenzlauer Berg: Kellereinbrecher auf frischer Tat festgenommen 

Polizisten haben am Sonntagsabend einen mutmaßlichen Einbrecher in Prenzlauer Berg festgenommen. Anwohner der Käthe-Niederkirchner-Straße beobachteten gegen 20.50 Uhr einen Mann, der abwechselnd mehrere Hauseingangstüren benutzte und alarmierten die Polizei. Zivilfahnder des Abschnitts 16 konnten den Tatverdächtigen feststellen und überprüften ihn. Weitere Ermittlungen ergaben, dass in den Häusern, die der 28-Jährige zuvor betrat, Kellerverschläge aufgebrochen worden waren. Bei dem Tatverdächtigen fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug und mehrere Gegenstände aus einem Kellerverschlag. Damit konfrontiert soll der 28-Jährige den Einbruch in einen der Verschläge zugegeben haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann in ein Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt und anschließend dem zuständigen Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 überstellt wurde. (red.)

A24: Sperrung bei Neuruppin aufgehoben

Autofahrer können die Autobahn 24 bei Neuruppin seit Montagmorgen wieder in beide Richtungen nutzen. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, wurde die Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin Süd in Richtung Berlin sowie Neuruppin Süd und Neuruppin in Richtung Hamburg gegen 05.00 Uhr aufgehoben. Sie war vergangenes Wochenende zum Abbruch einer alten Brücke eingerichtet worden. Im Zuge der Modernisierung der A24 wurde im Bereich AS Neuruppin eine neue Brücke über die Autobahn gebaut. Die alte Brücke wurde abgerissen, der Verkehr der B167 auf die neu gebaute Brücke übergeleitet.
Bis 2022 werden die A10 und die A24 zwischen Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin bei laufendem Verkehr ausgebaut. Der nördliche Berliner Ring gehört zu den meistbefahrenen Strecken in der Region. (dpa)

Charlottenburg: Auto brennt aus

Erneut hat in Berlin ein Auto in Brand gestanden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, brannte das Fahrzeug am Sonntagabend gegen 22 Uhr in der Sybelstraße im Stadtteil Charlottenburg. Den Angaben zufolge konnte die Feuerwehr die Flammen löschen, sodass der Wagen nicht ausbrannte. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. In der Hauptstadt stehen nachts immer wieder Fahrzeuge in Flammen. (dpa)

+++ 27. Oktober 2019 +++

Potsdam: Männer fahren mit E-Scooter auf Gehweg – Schlägerei

Ein Streit über E-Roller-Fahren auf dem Gehweg ist in der Nacht zu Sonntag in Potsdam zu einer Schlägerei ausgeartet. Die Männer waren vor einer Studentenkneipe auf- und abgefahren, was einer anderen Gruppe nicht gefallen hatte, wie die Polizei mitteilte. 

Bei Eintreffen der Beamten habe ein 31-Jähriger mit einer blutenden Wunde am Kopf auf dem Boden gelegen. Eine zweite Person sei augenscheinlich durch ein Messer verletzt worden. Die beiden möglichen Tatverdächtigen hatten sich bereits entfernt, konnten in der Nähe ermittelt werden.
Die Männer im Alter von 20 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Das Opfer mit der Kopfverletzung kam ins Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat werden noch untersucht. (dpa)

Kreuzberg: Männer springen vor Streifenwagen - Polizist leicht verletzt

Beim Versuch, einen flüchtenden Mann festzunehmen, ist ein Berliner Polizist am Samstag in Kreuzberg leicht verletzt worden. Der Flüchtige und ein Begleiter waren zuvor am Mariannenplatz unvermittelt vor zwei Streifenwagen gesprungen, die mit Martinshorn unterwegs waren. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, konnten die Beamten einen Zusammenstoß nur mit einer Vollbremsung und einem Ausweichmanöver verhindern. Als die Polizisten danach versuchten, die Männer zu fassen, verpasste einer der beiden einem Polizisten einen Schlag ins Gesicht. Trotzdem gelang es der Polizei, die 23- und 24-jährigen Männer festzunehmen und vorübergehend in Gewahrsam zu nehmen. (dpa)

Tram stößt in Potsdam mit Bus zusammen - hoher Sachschaden

Eine falsch gestellte Weiche hat in Potsdam einen Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Reisebus verursacht. Es habe vermutlich an einem technischen Defekt gelegen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Personen seien bei dem Unfall am Samstag nicht verletzt worden. Der Sachschaden sei aber hoch.

Der Bus wollte demnach am Platz der Einheit rechts abbiegen, die Tram bog wegen des Weichenfehlers auch in die Richtung ab, obwohl sie geradeaus fahren sollte. Der Tramfahrer rechnete nicht damit und fuhr auf den abbiegenden Bus auf. Die Fahrbahn musste zeitweise komplett gesperrt werden. (dpa)

Westend: 73-Jähriger fährt seine Freundin beim Ausparken an

Bei einem Unfall in Westend ist am Samstag eine 70 Jahre alte Frau schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 73-jährige Lebensgefährte der Frau am Kaiserdamm rückwärts vom Mittelstreifen ausgeparkt und sie dabei mit seinem Wagen erfasst, als sie in in den Fließverkehr einweisen wollte. Der Mann fuhr mit dem Wagen rückwärts weiter und prallte gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Chevrolet. Die 70-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Wittenau: Betrunkene Autofahrerin baut Unfall - drei Verletzte

Bei einem Verkehrsunfall in Wittenau sind am Samstagabend drei Menschen verletzt worden. Laut Polizei war eine 52-jährige Autofahrerin auf dem Eichborndamm mit ihrem Opel in den Gegenverkehr gekommen und mit dem Mercedes eines ihr entgegenkommenden 26-Jährigen kollidiert. Bei dem Unfall erlitten die Opel-Fahrerin und der 24 Jahre alte Beifahrer des Mercedes leichte Verletzungen. Beide wurden in Krankenhäusern versorgt und anschließend entlassen. Der Mercedes-Fahrer kam mit Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. 

Während der polizeilichen Maßnahmen hatten die Einsatzkräfte Alkoholgeruch in der Atemluft der Opel-Fahrerin wahrgenommen. Eine am Ort durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von rund 1,4 Promille ergeben. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wurde die 52-Jährige zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht. Nach Abschluss der Maßnahmen und der Beschlagnahme ihres Führerscheins wurde sie entlassen. (BLZ)

Moabit: Mehrere Brandstiftungen - zwei Mädchen festgenommen

Nach mehreren Brandstiftungen in Moabit wurden in der Nacht zu Sonntag zwei tatverdächtige Mädchen vorläufig festgenommen.

Zunächst brannte gegen 22.15 Uhr in der Kruppstraße ein geparkter Skoda Octavia. Etwa eine dreiviertel Stunde später standen in der Rathenower Straße Bauabfälle in Flammen. Weitere vierzig Minuten später brannte dann ein Bauschuttcontainer in der Stendaler Straße. In der Rathenower Straße Ecke Kruppstraße wurde gegen 0.50 Uhr ein brennender Kleidercontainer festgestellt und zehn Minuten später fackelte in der Kruppstraße ein Mülleimer ab. Alle Brände löschten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr.

Kurz darauf nahmen Polizisten in der Nähe zwei dringend tatverdächtige, jugendliche Mädchen im Alter von 14 Jahren fest. Sie kamen in ein Gewahrsam und wurden erkennungsdienstlich behandelt. Anschließend mussten Erziehungsberechtigte ihre Sprösslinge bei der Polizei abholen. (BLZ)

+++ 26.Oktober 2019 +++

Nach Verfolgungsjagd mit der Polizei: Autofahrer kracht in vier Autos - Festnahme

Ein Mann ohne Führerschein hat in der Nacht zu Samstag auf der Flucht vor der Polizei einen Unfall gebaut. Gegen 2.30 Uhr bog der 31-Jährige mit einem Renault mit erhöhter Geschwindigkeit von der Triftstraße nach links in die Genter Straße ab, verlor die Kontrolle über den Wagen und krachte in vier geparkte Fahrzeuge.

Zuvor war er Polizisten aufgefallen, als er an der Kreuzung Schulstraße/Maxstraße mit hoher Geschwindigkeit gefahren war. Sie folgten daraufhin dem Renault mit Blaulicht und Martinshorn, um ihn zu stoppen und zu kontrollieren. Der 31-Jährige flüchtete jedoch über mehrere Straßen und überfuhr dabei mehrere rote Ampeln. In der Sprengelstraße quetschte er sich an einem quergestellten Polizeiauto vorbei und gefährdete dabei einen aussteigenden Beamten.

In der Genter Straße endete die Flucht dann durch den Unfall und der Mann versuchte noch zu flüchten. Dieses gelang ihm jedoch nicht und Einsatzkräfte nahmen ihn unter Widerstand fest. Eine durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 0,6 Promille. Zudem besteht der weitere Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Diese fand man auch bei einer körperlichen Durchsuchung. Eine polizeiliche Abfrage ergab außerdem, dass auf ihn zwei Haftbefehle wegen Diebstahls und Sachbeschädigung ausgestellt waren. (BLZ)

Friedrichshain: E-Scooter-Fahrer prallt in Windschutzscheibe - schwer verletzt

Ein E-Scooter-Fahrer ist bei einem Unfall in Berlin-Friedrichshain in der Nacht zu Samstag schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, war der 30-Jährige offenbar bei Rot von rechts auf die Holzmarktstraße gefahren. Dort kollidierte er mit dem Auto eines 47-Jährigen und prallte gegen die Windschutzscheibe. Der 30-Jährige verletzte sich schwer an Kopf, Beinen und Armen und wurde ins Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Luckau: Unbekannte Substanz gefunden: Innenstadt zum Teil gesperrt 

Nach dem Fund von zwei Plastiktüten mit unbekannten Substanzen ist am Samstagvormittag ein Teil der Innenstadt von Luckau (Dahme-Spreewald) abgesperrt worden. Auch anliegende Straßen um die beiden Fundorte am Markt seien gesperrt worden, sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei. Zuerst hatte die „Lausitzer Rundschau“ online berichtet. Beamte des Landeskriminalamtes seien vor Ort. (dpa) 

Spandau: Jugendliche und Seniorin im Bus gestürzt

Eine Jugendliche und eine Seniorin sind am Freitagnachmittag in einem Bus in Spandau gestürzt und haben sich dabei verletzt. Das teilte die Polizei am Samstag mit. Der Fahrer des BVG-Busses der Linie 236 musste in der Klosterstraße stark bremsen, um einen Zusammenstoß mit entgegenkommenden Auto zu verhindern. Dabei stürzten die 16-Jährige und die 88 Jahre alte Seniorin im Bus. Während die Jugendliche mit Beinverletzungen nach einer ambulanten Behandlung ein Krankenhaus wieder verlassen konnte, wurde die 88-Jährige mit Kopfverletzungen stationär in einer Klinik aufgenommen. (BLZ)

Friedrichsfelde: Brand in Hochhaus - Ein Toter

Bei einem Feuer in der 16. Etage eines Hochhauses im Berliner Stadtteil Friedrichsfelde ist ein 70 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, war der Brand am Freitagabend in dem Gebäude an der Dolgenseestraße ausgebrochen. In der Wohnung wurde der 70-jährige Mieter leblos aufgefunden. Eine Wiederbelebung verlief erfolglos. Warum es brannte, ist noch unklar. An dem Einsatz waren rund 50 Rettungskräfte beteiligt. (BLZ)

Berlin-Rosenthal: Brand breitet sich auf 200 Quadratmetern aus

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind in der Nacht zu Samstag zu einem Großbrand in Berlin-Rosenthal ausgerückt. Das Feuer habe sich auf einer Fläche von 200 Quadratmeter ausgebreitet, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Morgen. Auf einem Gelände brannten demnach mehrere Nebengebäude. 40 Kräfte waren im Einsatz. Ein Schuppen, in dem drei Autos, ein Motorrad und diverse technische Geräte standen, brannte nieder. Verletzt wurde niemand. Zur möglichen Ursache sowie zum Sachschaden konnten bisher keine Angaben gemacht werden. (dpa) 

Gesundbrunnen: Autos angezündet

Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag in  Gesundbrunnen zwei Autos angezündet. Passanten bemerkten die Flammen in der Hussitenstraße um kurz nach 3 Uhr und machten zwei in der Nähe befindliche Objektschützer der Polizei darauf aufmerksam. Diese löschten die Flammen. Es entstand Sachschaden an den beiden VW. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (BLZ)

+++ 25. Oktober 2019 +++

Charlottenburg: Geschäftsmann erpresst - Polizei schnappt vier mutmaßliche Täter

Spezialeinsatzkräfte der Berliner Polizei haben vor einem Restaurant in Charlottenburg vier mutmaßliche Erpresser festgenommen. Sie wollten von einem Geschäftsmann Geld abholen, das einer von ihnen am Abend zuvor eingefordert hatte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Erpresste habe aber die Beamten informiert. Als der Sportwagen der Verdächtigen im Alter zwischen 19 und 37 Jahren am Donnerstagabend vor dem Lokal in der Dahlmannstraße erschien, überwältigten Polizisten die Männer im Auto. Zwei von ihnen wurden dabei leicht verletzt. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Ermittler zwei Messer und eine Schreckschusswaffe. Das Auto wurde sichergestellt. (dpa)

Tödliche Explosion in Berge: Defekt nicht ausgeschlossen

Die Explosion mit einem Toten bei Arbeiten an einem Gebäude in Berge (Landkreis Prignitz) könnte von einem technischen Defekt an einer Gasleitung ausgelöst worden sein. Nach Abschluss der kriminaltechnischen Untersuchungen könne diese Ursache derzeit nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Mordkommission ermittle weiter. Ende vergangener Woche war es zu einer Verpuffung gekommen, bei der ein 31-Jähriger schwerste Verletzungen erlitt. Der Handwerker war am Dienstag an den Folgen des Unfalls gestorben. Teile des Gebäudes waren zerstört worden. Weitere dort arbeitende Handwerker blieben unverletzt. Nach einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ hatten sich die Handwerker im Keller eines Neubaus befunden. (dpa) 

Fußgängerin in Alt-Hohenschönhausen von Straßenbahn erfasst

Am Donnerstagabend ist in Alt-Hohenschönhausen eine Fußgängerin von einer Straßenbahn erfasst worden. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte die 70-Jährige gegen 19 Uhr in der Hansastraße an einer Fußgängerfurt die Straßenbahngleise und wurde dabei von einem Zug der Linie M4 erfasst.  Die Frau zog sich Kopf- und Beinverletzungen zu und wurde in eine Klinik gebracht. Der 57 Jahre alte Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock und musste seinen Dienst beenden.

Kaulsdorf: Messerangriff in Obdachlosenwohnheim

In der Nacht auf Freitag ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung mit einem Mitbewohner in einem Obdachlosenwohnheim in Kaulsdorf lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die beiden Männer im Alter von 39 und 52 Jahren gegen 22.15 Uhr in ihrer Unterkunft in der Reißigerstraße in Streit geraten. Im Zuge dessen soll der 52-Jährige den 39-Jährigen mit einem Küchenmesser in den Oberkörper gestochen haben. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus. Nach derzeitigem Stand besteht Lebensgefahr. Der mutmaßliche Messerstecher wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Biesdorf: Radfahrerin lebensgefährlich verletzt

Bei einem Unfall am Donnerstagabend in Biesdorf ist eine Radfahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 60-Jähriger gegen 18 Uhr mit einem Renault die Warener Straße in Richtung Rapsweg und wollte links in den Blumberger Damm abbiegen. Auf der Kreuzung hielt der Autofahrer an, um einen entgegenkommenden Wagen durchfahren zu lassen. Als er wieder anfuhr und links abbog, erfasste er die Radfahrerin, die ihm aus Richtung Rapsweg entgegen kam. Die 57-Jährige stürzte über die Motorhaube auf die Fahrbahn und erlitt lebensgefährliche Kopf-, Bein- sowie Rumpfverletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, in dem sie sofort operiert werden musste. Lebensgefahr besteht weiterhin. (BLZ)

Teltow: Gewaltverbrechen - Frau stirbt

Eine Frau ist in Teltow vermutlich Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizeidirektion West. Ersten Erkenntnissen nach hörten Anwohner in der Chopinstraße nachts Schreie von einem Grundstück. Als sie zu dem Haus eilten, fanden sie eine verletze Frau und einen verletzten Mann vor.

Sofort wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Für die Frau kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der Mann kam in ein Berliner Krankenhaus. Ein Jugendlicher wurde seelsorgerisch betreut. Was sich genau in Teltow ereignet hat, ermittelt nun die Kriminalpolizei. (BLZ)

Mit Machete Einnahmen gefordert - Schnellrestaurant beraubt

Mit einer vorgehaltenen Machete sollen zwei maskierte Täter die Einnahmen eines Schnellrestaurants in Berlin-Neukölln gefordert haben. Als ein Angestellter in der Nacht zu Freitag die Kasse geöffnet habe, soll einer der beiden Räuber das Geld genommen haben, wie die Polizei mitteilte. Die Behörde berief sich auf Schilderungen der Mitarbeiter des Lokals. „Glücklicherweise“ sei bei der Tat in der Sonnenallee niemand verletzt worden. Die Täter flüchteten. Ein Raubkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Kreuzberg: Maskierte attackieren SPD-Zentrale mit Steinen und Farbe

Mehrere maskierte Täter haben die Zentrale der SPD in Berlin attackiert. Am späten Donnerstagabend warfen die Unbekannten Kleinpflastersteine und mit Farbe gefüllte Flaschen gegen das Willy-Brandt-Haus, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Mehrere Glasscheiben sowie Teile der Fassade wurden demnach beschädigt. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei keine Angaben machen. Die Partei war zunächst für Anfragen nicht erreichbar.

Vor Ort war anhand der Schäden ersichtlich, dass die Täter das Gebäude an der Ecke Wilhelmstraße/Stresemannstraße in Kreuzberg von beiden Seiten attackierten. Reinigungsarbeiten waren bereits im Gange.

Zeugen hatten beobachtet, wie die Täter gegen 23.40 Uhr auf die Fahrbahn rannten und die Steine und Flaschen warfen. Nach der Tat konnten die Unbekannten entkommen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)  

Charlottenburg: Festnahmen im Porsche

Am Donnerstagabend haben Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes vier Männer in Charlottenbug festgenommen. Sie stehen im Verdacht, gegen 20 Uhr in die Dahlmannstraße zu einem Lokal gefahren zu sein, um dort von einem Geschäftsmann Geld abzuholen. Die Forderung der Geldsumme soll am Abend zuvor durch einen der Festgenommen, einen 22-Jährigen, ausgesprochen worden sein. Als dieser gestern mit drei Begleitern, 19, 27 und 37 Jahre alt, in einem Porsche vor dem Restaurant erschien, überwältigten die Beamten das Quartett in dem Fahrzeug, wobei zwei Insassen leicht verletzt wurden. Nach einer ambulanten Behandlung der beiden in einem Krankenhaus wurden alle Vier in ein Polizeigewahrsam gebracht. Bei der richterlich angeordneten Durchsuchung des Porsche Panamera fanden die Beamten zwei Messer und eine PTB-Waffe. Der Wagen wurde sichergestellt. (BLZ)

SPD-Zentrale in Kreuzberg attackiert

Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag eine die Zentrale einer Partei in Kreuzberg attackiert. Nach Zeugenaussagen rannten gegen 23.40 Uhr mehrere maskierte Personen auf die Fahrbahn der Einmündung Wilhelmstraße/Stresemannstraße und warfen Kleinpflastersteine und mit Farbe gefüllte Flaschen gegen die Fassade des Hauses. Dadurch wurden Fassade und Fenster beschädigt. Anschließend flüchteten die Maskierten in unbekannte Richtung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (Red.)

Frau in Bus gestürzt - schwer verletzt

Eine Frau ist am Donnerstagabend in einem Bus gestürzt und verletzte sich dabei schwer. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 59-Jähriger gegen 18.30 Uhr mit einem BVG-Bus der Linie X33 die Straße Am Juliusturm in Richtung Nonnendammallee. Auf der Juliusturmbrücke bremste ein vorausfahrender Wagen stark ab, woraufhin der Busfahrer ebenfalls stark bremsen und nach links ausweichen musste. Dabei stürzte die 80-Jährige. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit Beinverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Kontrollen in Shisha-Bars

Rund 100 Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsamt haben am Donnerstagabend Shisha-Bars in Steglitz, Zehlendorf und Schöneberg kontrolliert. Die Kontrollen verliefen allerdings ohne Beanstandung. (BLZ)

+++ 24. Oktober 2019 +++

Nikolassee: Autofahrer greift nach Taschentuch, verliert die Kontrolle und fährt gegen Baum

Ein Autofahrer ist am Mittwochnachmittag in Berlin-Nikolassee gegen einen Baum gefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, verlor der 77-Jährige nach eigenen Angaben auf der Potsdamer Chaussee die Kontrolle über sein Fahrzeug, weil er nach einem Taschentuch griff. Der Opel schleuderte über den Mittelstreifen, kollidierte mit einen Baum und blieb anschließend auf der rechten Seite liegen. Der Senior erlitt Verletzungen am Kopf und wurde von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Unfall auf A10: Mann über 90 Minuten eingeklemmt

Bei einem Unfall auf der A10 sind am Mittwochabend zwei Fahrer von Kleintransportern schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen nach übersah der Fahrer eines Kleintransporters in Höhe Rangsdorf offenbar ein Stauende und fuhr laut Zeugenaussagen ungebremst in einen zweiten Kleintransporter. Dieser wurde auf einen Lkw geschoben. Während der Fahrer des zweiten Kleintransporters schnell befreit und in ein Krankenhaus gebracht wurde, sah es für den Unfallverursacher weniger gut aus. Er musste aufwändig mit schwerem Gerät freigeschnitten werden. Erst nach gut anderthalb Stunden konnte der Mann vollständig befreit werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph Berlin ins UKB geflogen. (BLZ)

Spandau: Transporter aufgebrochen – Zwei Festnahmen

In der Nacht zu Mittwoch nahmen zivile Polizei-Kräfte zwei Autoknacker in Wilhelmstadt fest. Gegen 2.10 Uhr beobachteten Zivilfahnder in der Seeburger Straße zwei Männer, die sich Zugang zu einem geparkten Transporter verschafften und daraus Arbeitsgeräte entwendeten. Als die mutmaßlichen Täter mit ihrem Mazda flüchten wollten, wurden sie von den Polizistinnen und Polizisten festgenommen. Die beiden Männer, 21 und 26 Jahre alt, wurden festgenommen. (BLZ)

Prenzlauer Berg: Unbekannte zündet Müll an

Eine bisher unbekannte Frau zündete in der Nacht zu Mittwoch in Prenzlauer Berg in einem Müllraum eines Bahnhofs Unrat an. Anschließend brach gegen 23.15 Uhr in der Eingangshalle des S-Bahnhofs Bornholmer Straße Feuer aus. Durch die starke Hitzeentwicklung zersprangen Fenster und Wandfliesen fielen herab. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Es entstand ein hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim LKA ermittelt. (BLZ)

Spandau: Transporter aufgebrochen – Zwei Festnahmen

In der vergangenen Nacht nahmen zivile Kräfte des Polizeiabschnitts 23 zwei Autoknacker in Wilhelmstadt fest. Gegen 2.10 Uhr beobachteten Zivilfahnder in der Seeburger Straße zwei Männer, die sich Zugang zu einem geparkten Transporter verschafften und daraus Arbeitsgeräte entwendeten. Als die mutmaßlichen Täter mit ihrem Mazda flüchten wollten, wurden sie von den Polizistinnen und Polizisten festgenommen. Die beiden Männer, 21 und 26 Jahre alt, wurden festgenommen und in ein Polizeigewahrsam gebracht. Die Kriminalpolizei der Direktion 2 übernimmt die weiteren Ermittlungen

Neukölln: Ordnungshüter attackiert - Festnahme

Mittwochnachmittag verletzte ein Mann in Neukölln einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes. Ermittlungen zufolge störte ein 40-Jähriger gegen 17.50 Uhr in der Sonnenallee eine Verkehrszählung des Ordnungsamtes. Als er daraufhin von einem Ordnungshüter angesprochen wurde, schlug er diesem mit der Faust ins Gesicht. Der Schläger konnte anschließend vom Geschlagenen festgehalten werden. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, konnte seine Arbeit aber fortsetzen. Die eintreffende Polizei stelle beim Tatverdächtigen Alkoholgeruch fest und brachten ihn zur freiwilligen Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Anschließend wurde der 40-Jährige wieder entlassen. (BLZ)

Neukölln: Maskierte überfallen Spätkauf

Zwei Männer überfielen Mittwochfrüh ein Geschäft in Neukölln. Nach Angaben des 35-jährigen Verkäufers betrat gegen 3.30 Uhr ein maskierter Mann den Verkaufsraum des Spätkaufs in der Okerstraße, bedrohte ihn mit einer Axt und forderte das Öffnen der Kasse. Der Mitarbeiter kam der Aufforderung nach und der Maskierte griff sich das Geld sowie das Handy und die Ladenschlüssel, die auf dem Tresen lagen, und verließ das Geschäft. Dabei soll der Täter noch ein paar Schachteln Zigaretten entwendet haben. Mit dem Schlüssel soll der Räuber dann die Eingangstür von außen abgeschlossen haben. Dann flüchtete er mit einem ebenfalls maskierten Komplizen, der an der Tür gestanden haben soll, in Richtung Weisestraße. Ein Kollege des 35-Jährigen befreite diesen eine halbe Stunde später und alarmierte die Polizei. (BLZ)

Hellersdorf: Fahrer lässt Auto im Gleisbett zurück - Tramverkehr gestoppt

Ein unbekannter Fahrer hat am frühen Donnerstagmorgen sein Auto in das Gleisbett der Straßenbahn in Berlin-Hellersdorf gelenkt - und dort stehen lassen. Das Auto blieb nach Feuerwehrangaben auf den Gleisen nahe der Haltestelle Zossener Straße/Kastanienallee zurück und blockierte die Tram-Linie M6. Warum der Fahrer seinen Wagen nach dem Unfall zurückließ war zunächst unklar.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) informierten zwischenzeitlich auf ihrer Internetseite über eine „Linienteileinstellung“. Bis der Wagen gegen 4.30 Uhr von der Feuerwehr geborgen werden konnte, blieb der Bahnverkehr in beide Richtungen zwischen Betriebshof Marzahn und Riesaer Straße unterbrochen. (dpa)

Brand im S-Bahnhof Bornholmer Straße

Am S-Bahnhof Bornholmer Straße ist in der Nacht zu Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. In einem Müllraum in der Eingangshalle des Bahnhofes brannte es, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen sagte. 15 Einsatzkräfte löschten den Brand. Verletzt wurde niemand. Der südliche Eingang der S-Bahnstation war am Donnerstagmorgen noch gesperrt, wie die S-Bahn Berlin auf Twitter mitteilte. Warum es in dem Raum gebrannt hatte, war zunächst unklar. (dpa) 

+++ 23.Oktober 2019 +++

Flughafen Tegel: Brand ausgebrochen - keine Reisenden verletzt

Am Berliner Flughafen Tegel hat es am Mittwoch gebrannt. Es gab keine Verletzten. Der Flugverkehr musste nicht unterbrochen werden, teilte ein Sprecher der Berliner Flughäfen mit. Es kam aber zu Einschränkungen für Passagiere und vereinzelt zu Verspätungen von Flügen, da Wartebereiche für Passagiere betroffen waren. Das Feuer brach etwa gegen 16.40 Uhr in einem Technikraum aus und konnte schnell gelöscht werden. Der betroffene Raum grenzte an das Terminal A, daher waren Teile des Gebäudes vorsorglich evakuiert worden. Nachdem das Feuer gelöscht war, belüfteten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr das Terminal. Die evakuierten Bereiche sollten rasch wieder freigegeben werden, hieß es.
Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte von Berliner Feuerwehr und Flughafenfeuerwehr vor Ort. (dpa)

Neukölln: Mann wurde in einer Tiefgarage überfallen und verletzt  

In der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Neukölln überfallen und dabei verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen lief der 47-Jährige gegen 2.50 Uhr in eine Tiefgarage an der Glasower Straße, wo ihn drei Unbekannte attackiert haben sollen. Dabei wurde er nach eigenen Angaben mit einem Messer an der Hand verletzt und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Der Überfallene stürzte zu Boden und verlor das Bewusstsein. Das Trio raubte  Bargeld und ein Navigationsgerät. Nachdem der  47-Jährige wieder zu sich gekommen war, alarmierte er  Polizei. Die Täter flüchteten in Richtung Hermannstraße. Der Mann wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.  (BLZ)

Schöneberg: Mercedes-Fahrerin öffnet Autotür - Fahrradfahrer schwer verletzt

Ein 75-jähriger Fahrradfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Schöneberg schwer verletzt worden. Nach bisherigem Ermittlungsstand soll eine 18-jährige Mercedes-Fahrerin Dienstag gegen 17.50 Uhr auf der Busspur der Hauptstraße geparkt und unvermittelt ihre Fahrertür geöffnet haben. Der 75-jährige Fahrradfahrer prallte gegen die geöffnete Autotür und stürzte, wobei er sich schwer an der Hüfte verletzte. Der Mann musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden, die Polizei ermittelt. (BLZ)

Marzahn: Flucht vor Verkehrskontrolle endet im Gleisbett

In Marzahn ist die Flucht eines alkoholisierten Mercedes-Fahrers in der Nacht auf Mittwoch im Gleisbett einer Straßenbahn geendet. Gegen 2.30 Uhr fiel der Mercedes wegen überhöhter Geschwindigkeit auf. Zunächst hielt der Autofahrer an der Kreuzung Marzahner Chaussee Ecke Allee der Kosmonauten an, als sich die Beamten dem Fahrzeug jedoch näherten, überfuhr der Fahrer eine rote Ampel. Er verlor die Kontrolle über den Wagen und fuhr in das Gleisbett einer Straßenbahn. Der Autofahrer setzte seine Flucht zu Fuß fort, wurde jedoch kurz darauf festgenommen. Der 42-jährige Mann konnte keine Fahrerlaubnis vorweisen und wies einen Alkoholgehalt von 1,3 Promille auf. (BLZ)

Berliner Lagermitarbeiter soll Kunstsammlung verhökert haben

Eine Kunstsammlung, die bei einer Spedition in Berlin eingelagert war, soll von einem Mitarbeiter dort gestohlen und verkauft worden sein. Gemeinsame Ermittlungen der Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft hätten auf die Spur des 37-Jährigen geführt, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Am Dienstag durchsuchte das Landeskriminalamt drei Anschriften in Berlin und fand entsprechende Kunstwerke im Keller des Verdächtigen, der den Vorwurf aber bestritt.

Der rechtmäßige Eigentümer, ein Kunstsammler, hatte „eine Vielzahl“ von Werken bei der Spedition in Schöneberg eingelagert, während er im Ausland war. Nach seiner Rückkehr Anfang des Jahres war die Sammlung verschwunden. Teile davon seien im April bei einem Berliner Antiquitätenhändler entdeckt worden, teilten die Behörden weiter mit. Die Spur führte demnach zu dem 37 Jahre alten Speditionsmitarbeiter. In seiner Wohnung fanden die Beamten außerdem zahlreiche teure Sportschuhe, die ebenfalls aus der Spedition gestohlen worden sein sollen. (dpa)

Finowfurt: Auto und Wolf stoßen auf A 11 zusammen

Ein Autofahrer ist am Dienstag auf der Autobahn 11 zwischen Finowfurt und Lanke (Barnim) mit einem Wolf zusammengestoßen. Der Fahrer fuhr Richtung Berlin, als das Tier auf die Fahrbahn lief und mit dem Fahrzeug kollidierte. Der Fahrer blieb unverletzt, das Tier kam ums Leben. Ein Jäger konnte es als einen Wolf identifizieren. (dpa)

Falkensee: Auto kracht in Kleintransporter - fünf Menschen leicht verletzt

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Kleintransporter in Falkensee (Havelland) sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Der Fahrer des Autos (18) soll dem Kleintransporter am Dienstagabend auf einer Kreuzung der Seegefelder Straße die Vorfahrt genommen haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Transporter kam nach dem Crash links von der Fahrbahn ab und krachte auf der Mittelinsel gegen einen Schildermast. Vier Insassen des Kleintransporters im Alter von 17, 19, 20 und 57 Jahren sowie der Fahrer des Autos wurden leicht verletzt. Die Schadenshöhe beläuft sich laut Polizei auf rund 12.000 Euro. (dpa) 

Mitte: Anwohner hört Geräusche aus Keller - Späti-Einbrecher auf frischer Tat gefasst

Dank eines aufmerksamen Anwohners ist in der Nacht auf Mittwoch ein mutmaßlicher Späti-Einbrecher in Mitte festgenommen worden. Wie die Polizei berichtet, hörte der Zeuge gegen 3.25 Uhr verdächtige Geräusche aus dem Keller eines Hauses in der Köpenicker Straße. Der Zeuge rief die Polizei und verschloss die Eingangstür des Hauses. Als die Polizei am Tatort eintrafen, nahm sie einen 27-Jährigen tatverdächtigen Mann fest, der sich im Hausdurchgang befand. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass der Mann sich Zutritt zu den Kellerräumen des Hauses verschafft hatte und dort in den Lagerraum eines Spätkaufs eingebrochen war. Die Beute des Manns bestand aus Zigaretten und Tabak. Der Festgenommene wurde der örtlichen Polizei übergeben. (BLZ)

Charlottenburg: Autobrand in Tiefgarage

In der Nacht zu Mittwoch ist ein Auto in einer Tiefgarage in Charlottenburg ausgebrannt. Ein unbekannter Anrufer meldete das Feuer in der Marie-Elisabeth-Lüders-Straße gegen 22.20 Uhr. Der Wagen, bei dem es sich wahrscheinlich um einen BMW handelt, brannte komplett aus. Es entstand ein hoher Sachschaden, Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung. (BLZ)

Büro von weiterem CDU-Bundestagsabgeordneten in Berlin angegriffen

In der Nacht zu Mittwoch ist erneut ein Wahlkreisbüro eines CDU-Bundestagsabgeordneten in Berlin angegriffen worden. Unbekannte schlugen alle sechs Scheiben des Bürgerbüros des rechtspolitischen Vize-Sprechers der Unionsfraktion, Jan-Marco Luczak, in Tempelhof-Schöneberg ein, wie die Polizei am Mittwoch bestätigte. In der Nacht zuvor waren die Scheiben am Wahlkreisbüro des Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler in Wilmersdorf eingeschlagen worden.

Außerdem wurde am Mittwoch bekannt, dass in der Nacht zu Dienstag Scheiben am Bürgerbüro des Berliner CDU-Landesabgeordneten Stephan Lenz in Berlin-Pankow zerschlagen wurden. In allen Fällen ermittele der für extremistische Taten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei, wie das in solchen Umständen üblich sei, sagte eine Polizeisprecherin. (dpa)

Mitte: Schaufenster und Fassade beschädigt

In Wedding sind in der Nacht zu Mittwoch die Fensterfront und die Fassade eines Mehrfamilien- und Geschäftshauses durch Unbekannte beschädigt worden. Gegen 3 Uhr bemerkten Reinigungskräfte eines Immobilienbüros in der Lüderitzstraße mehrere beschädigte Fensterscheiben. Der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma stellte bei sieben Schaufensterscheiben und zwei Glastüren über 20 runde Einschläge fest. Außerdem wurden die Scheiben und die Hausfassade mit Farbe beschmiert. Ferner wurde an der zur Kameruner Straße gelegenen Seite des Gebäudes über zwei Schaufensterscheiben und die Fassade ein Schriftzug aufgetragen. Die Ermittlungen dauern an und wurden vom Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen. (BLZ)

Berlin-Tegel: Einrichtung brennt in Wohnung - ein Mann verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Tegel ist ein Mann verletzt worden. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach brannten in der Nacht zu Mittwoch Einrichtungsgegenstände in der Wohnung in der Ziekowstraße. 40 Einsatzkräfte löschten den Brand. Weitere Verletzte gab es nicht. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. (dpa) 

Baumschulenweg: Amazon-Transporter angezündet

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch einen geparkten Amazon-Transporter in Baumschulenweg angezündet. Die Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Bundespolizei-Fahrzeugs bemerkte gegen 2 Uhr die Flammen an dem Fahrzeug in der Späthstraße und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BLZ)

Vier Autos in Berlin brennen - 50 Feuerwehrleute in Garage im Einsatz

Flammen haben vier Autos in Berlin-Kreuzberg und in Charlottenburg zerstört. 50 Rettungskräfte seien in der Marie-Elisabeth-Lüders-Straße in Charlottenburg im Einsatz gewesen, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. Zwei Autos hatten am Dienstagabend in einer Tiefgarage eines neungeschossigen Wohnhauses Feuer gefangen. Kurz nach 1.00 Uhr am Mittwoch waren dann zwei Autos in der Kreuzberger Zimmerstraße in Brand geraten. In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Die Brandursachen waren zunächst unklar.

In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Feuer beschädigt oder zerstört. Zuletzt brannten zwei Autos in Alt-Hohenschönhausen. (dpa)

+++ 22. Oktober 2019 +++

Müllrose: Schwerer Unfall - PKW rast in Stauende

Auf der A12 Höhe Müllrose Richtung Berlin ist am Dienstag ein PKW in das Heck eines LKW gerast. Es soll sich dabei um ein Stauende gehandelt haben. Der PKW wurde bei dem Unfall nahezu zerstört. Über den Zustand des oder der Insassen ist bislang nichts bekannt. (BLZ)

Ludwigsfelde: Autofahrer auf Raststätte angegriffen und ausgeraubt

Ein Autofahrer ist am Montagabend an der Raststätte Schieferberg an der A 10 von Unbekannten überfallen, ausgeraubt und verletzt worden. Der 52-jährige Fahrer machte nach Polizeiangaben in seinem Kleintransporter eine Pause, als er von einer Männergruppe angesprochen wurde. Die Männer machten den Fahrer auf einen angeblich platten Reifen aufmerksam und lockten ihn damit aus dem Auto. Nachdem der 52-Jährige ausgestiegen war, wurde er sofort von den bis zu vier Unbekannten überwältigt und geschlagen, unter anderem mit einem Werkzeug. Der Mann erlitt Schnittverletzungen am Fuß und durch Schläge Verletzungen im Gesicht und am Bein.

Die unbekannten Täter stahlen ihm die Geldbörse und flohen mit einem Fahrzeug auf die A 10 Richtung Frankfurt (Oder). Die Identität der Täter ist noch ungeklärt. Die Polizei hat umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet und ermittelt wegen schweren Raubes. (dpa)

Potsdam: Weibliche Leiche im Potsdamer Hafenbecken entdeckt

Eine weibliche Leiche ist am Dienstag in der Havel in Potsdam entdeckt worden. Die Polizei ging bereits kurz nach dem Fund davon aus, dass es sich bei der Toten mit großer Wahrscheinlichkeit um die seit einer Woche vermisste 15-Jährige aus Potsdam handelte. Nach bisherigem Ermittlungsstand gebe es keine Anhaltspunkte für eine Straftat. Die Leiche müsse aber abschließend identifiziert und obduziert werden, hieß es am Dienstagabend. (dpa)

Reinickendorf: Frau in U-Bahnhof attackiert und verletzt

Eine Frau ist in Berlin-Reinickendorf von einer Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 27-Jährigen am Montagabend auf dem U-Bahnhof Paracelsus-Bad von einer anderen Frau zunächst gegen den Hinterkopf geschlagen. Als sie dadurch hinfiel, soll die Täterin noch weitere Male auf den Kopf der Frau eingeschlagen haben. Anschließend entriss die Angreiferin ihr das Handy, das sie auf der Flucht jedoch wieder verlor. Die 27-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. (dpa)

Wilmersdorf: Scheiben eines Bürgerbüros beschädigt

Auf das Bürgerbüro des Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler ist ein Anschlag verübt worden. Fünf Schaufensterscheiben des Wahlkreisbüros in Wilmersdorf wurden dabei nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Dienstag eingeschlagen. Der für extremistische Taten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt.

Gröhler teilte mit, es sei kein Zufall, dass die Scheiben wenige Stunden nach einer Veranstaltung dort mit dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, beschädigt worden seien. Nach Aussagen von Nachbarn seien mehrere Täter gesehen worden.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, betonte: „Angriffe auf Abgeordnete und ihre Wahlkreisbüros sind zugleich Angriffe auf die parlamentarische Demokratie. (...) Wir lassen uns von solchen niederträchtigen Attacken weder beeindrucken noch einschüchtern.

Der Berliner CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner erklärte: „Es darf in Berlin keinen Platz für Hass, Gewalt und Extremismus geben. Das Gift des Antisemitismus muss überall bekämpft werden, wo wir darauf stoßen.“ (dpa)

Wildau: Dieb mit 266 Tafeln Schokolade erwischt

Verkäufer und Kunden haben am Montag in einem Einkaufsmarkt in Wildau (Dahme-Spreewald) einen Ladendieb festgehalten, bis die Polizei eintraf. Sein Begleiter konnte flüchten, berichtete die Polizei am Dienstag. Als die Polizei das Auto des 43-jährigen durchsuchte, fand sie darin 266 Tafeln Schokolade. Die Ermittlungen dauern an. (dpa) 

Neukölln: Mit Schreckschusswaffe ums sich geschossen

Am Bahnhof Britz hat am Montag ein Mann um sich geschossen. Gegen 22 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte sahen noch selbst die Abgabe eines Schusses, bevor sie ihn aufforderten, die Waffe fallen zu lassen. Dieser Aufforderung kam der 28-Jährige nach, sodass sie ihn festnehmen und in ein Gewahrsam bringen konnten. (BLZ)

Tempelhof: Späti-Inhaber vertreibt Räuber mit Dönermesser

Ein Späti-Besitzer in Tempelhof hat am Montagabend einen vermeintlichen Räuber erfolgreich in die Flucht geschlagen. Laut Polizei soll der Unbekannte gegen 23.30 Uhr ein Spätkaufgeschäft in der Friedrich-Karl-Straße betreten und von dem 59 Jahre alten Inhaber Bargeld gefordert haben, während er ihn mit einem Messer bedrohte. Doch als das vermeintliche Opfer ein Dönermesser zückte, erschrak der Räuber derart, dass er ohne Beute die Flucht ergriff. Nun ermittelt die Kriminalpolizei. (BLZ)

Steglitz-Zehlendorf: Auto kam bei Verkehrsunfall ins Schleudern

Gegen einen Mast und einen Baum ist am Montagabend in Nikolassee ein Auto gefahren. Nach bisherigen Erkenntnissen war gegen 19 Uhr eine 53-jährige Fahrerin mit ihrem Renault auf der Potsdamer Chaussee in Richtung Wannsee unterwegs. An der Kreuzung Potsdamer Chaussee/Lissabonallee wollte sie nach links in die Lissabonallee abbiegen und fuhr dazu in den Kreuzungsbereich hinein. Dort stieß sie mit dem entgegenkommenden VW des 30-Jährigen zusammen, der im weiteren Verlauf zunächst gegen einen Ampelmast und anschließend gegen einen Baum stieß. Alarmierte Rettungskräfte brachten die leichtverletzte 53-Jährige zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Den 30-Jährigen brachten weitere Sanitäter wegen der Schwere seiner Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Unfallbearbeitung übernimmt der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion 4. (BLZ)

Treptow-Köpenick: Zigarettenautomat gesprengt

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Schmöckwitz einen Zigarettenautomaten gesprengt. Ein Anwohner hörte in der Wernsdorfer Straße gegen 23.15 Uhr einen lauten Knall und sah zwei Personen davonrennen. Die alarmierten Polizeikräfte fanden einen vollkommen zerstörten Zigarettenautomaten vor. Aufgrund der Wucht der Explosion waren Teile des Automaten bis zu 10 Meter durch die Luft geschleudert worden. Vermutlich hatten die Täter mit Pyrotechnik hantiert. Ob sie auch Beute gemacht haben, ist bislang unklar. (BLZ)

Mitte: Verletzte bei Massenprügelei

In Gesundbrunnen kam es am Montagabend zu einer Massenprügelei zwischen zwei Gruppen. Laut Zeugenaussagen trafen sich gegen 20 Uhr auf dem Vorplatz zum U-Bahnhof Gesundbrunnen an der Badstraße zwei Gruppen junger Männer und Jugendlicher, um einen Streit klären zu wollen. Ein 15-Jähriger wurde gleich zu Beginn der Prügelei zu Boden gebracht und von einem jungen Mann mit einem Schlagring zusammengeschlagen. Auch die drei Begleiter des Jugendlichen wurden durch die Angreifer verprügelt. Danach flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Ein Jugendlicher musste aufgrund seiner Verletzungen in der Klinik behandelt werden. (BLZ)

Reinickendorf: Motorradfahrer nach Unfall schwer verletzt

Am Montagabend kam es in Reinickendorf zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Motorrad. Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte eine Smart-Fahrerin nach eigenen Angaben den Fahrstreifen und übersah hierbei den Zweiradfahrer. Beide prallten daraufhin zusammen. Der Motorradfahrer zog sich bei dem Sturz schwere Kopfverletzungen zu und brach sich ein Fußgelenk. Notarzt und Sanitäter versorgten den Mann zunächst vor Ort und brachten ihn in ein Krankenhaus. Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnte der Motorradfahrer bislang nicht zum Unfallhergang befragt werden. Laut Polizei war der 35-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Außerdem beschlagnahmten Polizeikräfte das Motorrad, weil kein Versicherungsschutz bestand. (BLZ)

+++21. Oktober 2019+++

Mitte: Wasserleiche im Landwehrkanal entdeckt - Vermisster Mann tot 

Am Sonntag Nachmittag haben Passanten gegen 15.30 Uhr eine Wasserleiche im Landwehrkanal Höhe Lützowufer entdeckt. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Toten um den 38-jährigen Gonzalo M. handelt, der am 10. Oktober 2019 als vermisst gemeldet worden war. Hinweise auf eine Straftat sind nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht ersichtlich. (BLZ)

Mitte: Schüsse aus Schreckschusspistole: Entwarnung am Gesundbrunnencenter

Nach Schüssen aus einer Schreckschusspistole am Montagnachmittag am Gesundbrunnencenter in Berlin hat die Polizei Entwarnung gegeben. „Es besteht keine Gefahr“, sagte ein Polizeisprecher. Drei unbekannte Person sollen vor dem Center mit einer Schreckschusspistole geschossen und das Center betreten haben, teilten die Beamten auf Twitter mit. 

Laut Polizeisprecher schien bei dem Vorfall niemand verletzt worden zu sein. Trotz schneller Sperrung aller Ausgänge blieb die Suche nach dem Trio zunächst ohne Erfolg. Das große Einkaufszentrum befindet sich gleich neben dem S- und U-Bahnhof Gesundbrunnen, wo auch Regional- und Fernzüge halten. (dpa)

Potsdam: A10-Abschnitt am Dreieck Nuthetal nach Unfall gesperrt

Die Autobahn 10 ist nach einem Unfall zwischen dem Autobahndreieck Nuthetal und der Anschlussstelle Michendorf (Potsdam-Mittelmark) in Richtung Dreieck Potsdam seit Montagmittag gesperrt. Die Bergung eines umgekippten Lastwagens dauere voraussichtlich noch bis 2 Uhr, teilte die Verkehrsinformationszentrale auf Twitter mit. Es werde geraten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Laut Polizeiangaben war der Lkw-Fahrer mit einem Auto zusammengestoßen. Er verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der 70 Jahre alte Beifahrer in dem Auto wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. (dpa)

Adlershof: Sozialamt-Mitarbeiterin mit Faust ins Gesicht geschlagen

Im Sozialamt in Adlershof soll eine 25-Jährige einer Mitarbeiterin mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Nach Informationen der Polizei soll sich der Vorfall Mittwoch Vormittag kurz vor 12 Uhr in der Hans-Schmidt-Straße ereignet haben. Eine 25-jährige Antragstellerin soll einer 49-jährigen Mitarbeiterin unvermittelt ins Gesicht geschlagen und anschließend den verständigten Wachdienst beleidigt haben. Die Mitarbeiterin musste sich wegen einer Nasenverletzung ärztlich behandeln lassen, die Polizei ermittelt. (BLZ)

Friedrichshagen: Unbekannter Mann tritt Frau mit Kopftuch in den Bauch

Eine 27-jährige Frau ist am Sonntagnachmittag in Friedrichshagen von einem unbekannten Mann attackiert worden. Wie die Polizei Montag mitteilte, überquerte die Frau, die ein Kopftuch trug an der Kreuzung Dahlwitzer Landstraße/Schöneicher Straße die Straße, als sie plötzlich von einem Mann, der ihr entgegenkam, an den Armen gepackt und in den Bauch getreten worden sein soll. Der Täter flüchtete nach Aussage der Frau in Richtung Fürstenwalder Damm. Die 27-Jährige klagte über Schmerzen im Bauch und gab an, sich gegebenenfalls selbständig in ärztliche Behandlung begeben zu wollen. Ob es zu Beleidigungen gekommen war, sei nicht nachvollziehbar, da die Frau und ihre Begleiter nur englisch sprachen, sagte ein Sprecher. Man gehe dennoch davon aus, dass die Frau wegen ihres Kopftuchs angegriffen wurde. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (BLZ) 

Lichterfelde: Polizei sucht Zeugen für Unfall in der Drakestraße

Die Berliner Polizei sucht Zeugen für einen Unfall in der Drakestraße in Lichterfelde am 16. Oktober. An diesem Tag - einem Mittwoch - gegen 9 Uhr wurde in Höhe der Hausnummer 50, vor der dortigen Filiale der Firma „Bio Lüske“, eine 82-jährige Fußgängerin wurde von einem Lkw erfasst, als sie die Fahrbahn der Drakestraße betrat. Die Frau wurde schwer verletzt.

Die Verkehrsermittler fragen:

• Wer hat den Unfall beobachtet und kann Angaben zum Unfallhergang machen?

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in Berlin-Lankwitz unter der Telefonnummer 4664-472800 oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. (BLZ) 

Abbiegeunfall in Reinickendorf: Radfahrer verletzt

Ein Radfahrer ist am Sonntagabend in Reinickendorf bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Laut Polizei fuhr der 31-Jährige auf der Pankower Allee, als er einem nach links abbiegenden Auto auswich, stark bremste und dadurch stürzte. Das Fahrrad rutschte unter den Wagen und wurde überrollt, der Radfahrer selbst erlitt durch den Sturz Verletzungen im Bauchbereich. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Motorradfahrer prallt gegen Baum und stirbt

Ein 30 Jahre alter Motorradfahrer ist auf einer Landstraße südöstlich von Berlin gegen einen Baum gefahren und gestorben. Ein Passant entdeckte das Wrack am Sonntagabend hinter einer Kurve in Grünheide (Landkreis Oder-Spree) und rief die Polizei. Als der Notarzt eintraf, sei der 30-Jährige bereits tot gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Erkenntnissen sei kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt gewesen. (dpa) 

Identität des Toten am Brüssower See noch nicht geklärt

Der am Wochenende am Brüssower See (Uckermark) tot aufgefundene Mann ist bislang noch nicht identifiziert. Die Polizei geht aber aktuell nicht von einem Verbrechen aus. „Wir konnten keine Anzeichen von äußerlicher Gewalteinwirkung feststellen“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost am Montag. „Wir gehen zurzeit von einem natürlichen Tod aus.“ Die Kriminalpolizei ermittle weiterhin zur Identität und der Todesursache des Verstorbenen. Der Mann könnte laut den Angaben zwischen 50 und 60 Jahren alt gewesen sein.

Spaziergänger hatten am Samstag am Ufer des Brüssower Sees einen unbekannten leblosen Mann entdeckt. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. (dpa) 

Tempelhof: Unbekannte werfen Pflastersteine von Brücke auf Auto

Unbekannte haben am Sonntag Nachmittag in Tempelhof einen Pkw von einer S-Bahnbrücke mit Steinen beworfen. Ein 54-jähriger Skoda-Fahrer hörte unter der Brücke des S-Bahnhofes Attilastraße plötzlich einen lauten Knall. Er stellte anschließend einen Schaden an einem Scheinwerfer seines Autos fest. Die Polizei entdeckte am Ort diverse Pflastersteine. Für die anschließende Spurensuche der Kriminalpolizei war die Attilastraße ab 15.30 Uhr für fast eine Stunde gesperrt. (BLZ)

Wedding: Moped angezündet

Unbekannte haben am Sonntag ein Kleinkraftrad in Wedding in Brand gesetzt. Gegen 20.30 Uhr bemerkte eine 64-jährige Zeugin Rauchschwaden in der Müllerstraße und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte fanden das brennende Moped auf einem Innenhof und löschten die Flammen. Menschenleben waren nicht in Gefahr. (BLZ)

+++20. Oktober 2019+++

Fürstenwalde: Kleinkind stürzt aus dem Fenster - Bruder sollte aufpassen

Ein zweijähriges Mädchen ist am Freitag in Fürstenwalde (Oder-Spree) aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses gestürzt und schwer verletzt worden. Das Kind wurde von seinem 18-jährigen Bruder beaufsichtigt, die Eltern seien nicht zuhause gewesen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach kletterte das Mädchen in einem unbeobachteten Moment über die am Fenster stehende Couch und stürzte durch das geöffnete Fenster auf den Gehweg. Das Kind kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt die Umstände des Unfalls. (dpa)

Friedrichshain-Kreuzberg: Polizisten bei Blockadeversuch an Oberbaumbrücke angegriffen

Vier Polizisten sind bei der Verhinderung einer Straßenblockade in Friedrichshain-Kreuzberg angegriffen und verletzt worden. Eine Gruppe von rund 50 Menschen wollte gleichzeitig die Oberbaumbrücke betreten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Beamten drängten die Gruppe durch Schieben und Drücken von der Fahrbahn und sprachen mehrfach Platzverweise aus, hieß es weiter. Es soll Reizstoff in Richtung der Polizisten gesprüht worden sein. Drei Einsatzkräfte erlitten Augen- und Atemwegsreizungen, setzten den Dienst aber fort, wie eine Polizeisprecherin sagte. Einem weiteren Polizisten wurde von einem Unbekannten in den Rücken getreten.

Zwei Menschen wurden wegen Beleidigung und einer versuchten Gefangenenbefreiung vorläufig festgenommen. Kurzzeitig räumten circa 70 Personen am Samstagabend mobile Toiletten und Warnbaken auf die Skalitzer Straße, die die Polizei schnell entfernte.

Die Polizei hatte von dem Blockadeversuch über Soziale Medien erfahren. Einen Zusammenhang mit zwei Demonstrationen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien am Samstagnachmittag bestätigte sie nicht. „Die Ankündigungen sind im Zuge der Demos aufgetaucht, die Teilnehmer ließen sich aber nicht eindeutig zuordnen“, sagte eine Polizeisprecherin. (dpa)

Schöneberg: Feuerwehr räumt ICE

Die Berliner Feuerwehr ist am Sonntagnachmittag zum Bahnhof Südkreuz ausgerückt. Grund: Mehrere Fahrgäste eines ICE haben über Atemwegsreizungen geklagt. Der Zug wurde geräumt, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Messungen der Feuerwehr konnten keinen Grund für die Symptome finden. (BLZ)

Johannisthal: Auto fährt in Bäckerei

In Johannisthal ist in der Nacht ein Auto in eine Bäckerei gefahren. Wie die Polizei mitteilte, kam ein Land Rover aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Er fuhr durch einen Kreisverkehr der Straßen am Flugplatz und Eisenhutweg, als das Auto plötzlich nach rechts über den Gehweg und in die Front des Geschäfts schleuderte. Zeugen hörten einen lauten Kann und alarmierten gegen 3.10 Uhr Polizei und Feuerwehr.

Als Polizeikräfte wenig später bei dem Unfallwagen ankamen, saß auf dem Beifahrersitz eine schwer verletzte 22-Jährige. Der Fahrersitz war leer. Auf dem Rücksitz saß ein verletzter 26-Jähriger, der, noch bevor die Polizei ihn angesprochen hatte, sehr aggressiv reagierte und äußerte, nicht gefahren zu sein. Die Fahrertür ließ sich nicht öffnen. 

Zeugen gaben an, dass der Land Rover mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein soll. Zudem sei nach deren Angaben niemand aus dem Wagen ausgestiegen. Der Führerschein des 26-Jährigen wurde beschlagnahmt, das Fahrzeug für ein technisches Gutachten sichergestellt. Es entstand insgesamt ein hoher Sachschaden. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Brüssow: Toter am Ufer von Brüssower See entdeckt

Spaziergänger haben am Samstag am Ufer des Brüssower Sees in der Uckermark einen unbekannten leblosen Mann entdeckt. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die Identität des Mannes ist nach Polizeiangaben zunächst ungeklärt. Er könnte zwischen 50 und 60 Jahre alt sein. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (dpa)

Genthin: Mehrfach auf A2 überschlagen - Fahrerin steigt verletzt aus

Auf der A2 hat sich der Wagen einer 54-Jährigen mehrfach überschlagen, nachdem ein Reifen geplatzt war. Das Auto durchbrach am Sonntag nahe des Genthiner Ortsteils Schopsdorf an der Landesgrenze zu Brandenburg einen Wildzaun und blieb in einem Waldstück stehen, wie die Autobahnpolizei in Hohenwarsleben mitteilte. Die 54-Jährige aus Minden konnte sich noch allein aus ihrem Wagen befreien und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, es wurde abgeschleppt. Die A2 in Richtung Berlin blieb für etwa eine Stunde gesperrt. (dpa)

Rudow: Sieben Menschen nach Auseinandersetzung vor Disco verletzt

Sieben Menschen sind bei einer Auseinandersetzung vor einer Diskothek in Rudow am Sonntagmorgen verletzt worden. Zunächst sollen ein 22-jähriger und ein unbekannter Mann vor dem Lokal verbal aneinander geraten sein, wie die Polizei mitteilte. Daraus wurden Handgreiflichkeiten, an denen sich demnach auch Bekannte der beiden Männer beteiligten. Dann fuhren zwei Autos vor, deren Insassen ebenfalls eingriffen. Ein Mann soll mit einer Dose Reizgas wahllos in die Menge gesprüht haben. Mehrere Tatverdächtige flüchteten mit den Autos.

Zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 19 bis 22 Jahren erlitten Reizungen an Augen und Atemwegen. Ein 22-Jähriger wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Gründe für den Streit und in welchen Verhältnis die einzelnen Beteiligten zueinander standen, war zunächst nicht bekannt. Die Polizei sprach von einer „größeren Menschenmenge“ und „einer unübersichtlichen Lage“. (dpa)

Wedding: Zwei schwerverletzte Autofahrer nach Zusammenstoß

Zwei Autos sind in der Nacht zu Sonntag im Wedding zusammengestoßen, beide Fahrer wurden schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 22-Jähriger bei Rot auf die Kreuzung Müllerstraße/Fennstraße und stieß mit dem Wagen eines 51-Jährigen zusammen, der links abbiegen wollte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 22-Jährige erlitt Kopfverletzungen, der 51-Jährige brach sich einen Oberarm. Beide Autofahrer wurden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Brandenburg an der Havel: Feuer in Gewerbegebiet - Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Bei einem Brand in einem Gewerbegebiet in Brandenburg an der Havel sind Samstagnacht Dutzende Holzpaletten in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff anschließend auf einen abgestellten Transporter und ein weiteres leerstehendes Gebäude über, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Feuerwehr war bis zum Sonntagmorgen mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Feuer kam, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Kriminaltechniker sichern derzeit vor Ort Spuren. (dpa)

Alt-Treptow: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Mehrere Rippenbrüche und einen Beckenbruch hat ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Alt-Treptow erlitten. Nach derzeitigen Kenntnissen der Polizei wurde der 57-Jährige von einem Autofahrer übersehen und angefahren. Ein 61-Jähriger bog gegen 19 Uhr mit seinem Auto von der Puschkinallee nach links in die Bouchéstraße ab. Er selbst gab an, vorher niemanden bemerkt zu haben und lediglich durch einen lauten Knall aufmerksam geworden zu sein. In diesem Moment habe er in seinem Rückspiegel den stürzenden Motorradfahrer bemerkt. Rettungskräfte brachten den Verletzten in eine Klinik. Die Puschkinallee musste für rund 45 Minuten gesperrt bleiben. (BLZ)

Lichtenberg: Fahrgast homophob beleidigt und mit Messer bedroht

Ein 24-Jähriger ist in der U-Bahn mit einem Messer bedroht und homophob beschimpft worden. Wie die Polizei mitteilte, stieg der Mann gegen 19.30 Uhr am U-Bahnhof Frankfurter Allee in einen Zug ein. Dort wurde er von einem unbekannten Fahrgast mit homophoben Worten zum Aussteigen aufgefordert. Der 24-Jährige soll daraufhin den Zug wieder verlassen haben. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (BLZ) 

Prenzlauer Berg: Sozia schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Motorroller und einem Auto in Prenzlauer Berg hat eine 28-Jährige schwere Verletzungen erlitten. Sie saß zusammen mit einer 26-Jährigen auf einem Motorroller. Wie die Polizei mitteilte, haben die beiden Frauen beim Linksabbiegen in die Wichertstraße ein Auto übersehen. Trotz einer sofortigen Vollbremsung des Autofahrers kam es zum Zusammenstoß, wodurch der Motorroller zu Boden fiel und beide Frauen auf die Fahrbahn stürzten. Die 26-Jährige erlitt leichte Verletzungen, ihre 28-jährige Freundin wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Potsdam: Jugendliche besetzen Haus – Polizei greift ein

Unbekannte haben am Samstag in Potsdam ein Mehrfamilienhaus besetzt. Mehrere Jugendliche seien durch ein Kellerfenster in das Haus eingedrungen, teilte die Polizei am Abend mit. Nachbarn hätten sie dabei beobachtet. Beim Eintreffen der Polizei hätten sich Maskierte im Haus aufgehalten. Transparente seien an der Fassade befestigt gewesen.

Nach Rücksprache mit dem Eigentümer sei entschieden worden, das Haus zu räumen. Die Polizei nahm 16 Leute in Gewahrsam, die sich in dem Gebäude aufgehalten hatten. Gegen sie werde nun wegen Landfriedensbruchs ermittelt, hieß es. Zu eventuellen Forderungen der Besetzer oder einem möglicherweise politischen Hintergrund wurde zunächst nichts bekannt. (dpa)

Brandenburg an der Havel: Paletten in Flammen

Bei einem Brand in einem Gewerbegebiet in Brandenburg an der Havel sind Dutzende Holzpaletten und ein Transporter in Flammen aufgegangen. „Die Feuerwehr war in der Nacht zum Sonntag mit einem großen Aufgebot im Einsatz“, sagte ein Sprecher des Lagezentrums am frühen Morgen. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Feuer kam, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. (dpa)

+++19. Oktober 2019+++

Marzahn-Hellersdorf: Rassistischer Angriff am U-Bahnhof

Ein Unbekannter hat einen Mann im Berliner U-Bahnhof rassistisch beleidigt und umgestoßen. Der Mann griff den 27-Jährigen am frühen Samstagmorgen an, als dieser die Treppen der Station Cottbusser Platz in Hellersdorf betreten wollte, wie die Polizei mitteilte. Das aus Sierra Leone stammende Opfer fiel auf die Treppenstufen und erlitt Verletzungen an Nase und Stirn, die im Krankenhaus behandelt wurden. Der Angreifer flüchtete in unbekannte Richtung. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt.

Gewalttaten im öffentlichen Berliner Nahverkehr haben schon öfter bundesweit für Empörung gesorgt. So hatte zum Beispiel ein inzwischen verurteilter Täter 2016 im U-Bahnhof Hermannstraße eine junge Frau mit einem wuchtigen Tritt in den Rücken eine Treppe hinuntergestürzt. (dpa)

Mutmaßlicher Taschendieb versucht vor Festnahme Drogen zu verstecken

Bei der Fahndung nach einem mutmaßlichen Taschendieb hat die Berliner Polizei Drogen gefunden. Ein 52-jähriger Mann hatte am Samstagmorgen die Polizei gerufen, nachdem ihm Handy und Geldbörse gestohlen worden waren. Nach Polizeiangaben führte die genaue Personenbeschreibung des Opfers zu einem 19-Jährigen, den die Beamten nahe dem Tatort festnahmen.

Zeugen hatten beobachtet, wie der junge Mann einen Gegenstand unter ein geparktes Auto geworfen hatte. Die Polizei fand unter dem Wagen zwei Plastiktüten, in denen sich 25 Tabletten - vermutlich Ecstasy - und mehrere Gefäße, deren Inhalt wie Kokain aussah, befanden. Der Bestohlene erkannte den Mann als Taschendieb wieder. Nun ermittelt die Polizei nicht nur wegen Diebstahls, sondern auch wegen Drogenhandels gegen den 19-Jährigen. (dpa)

Lichterfelde: AfD-Bürgerbüro mit Farbe beschmiert

Ein Bürgerbüro der AfD ist in Berlin-Lichterfelde mit Farbe beschmiert worden. Eine Streife bemerkte am Samstagmorgen großflächige Schriftzüge und Farbflecken an der Fassade, den Rollläden und dem Briefkasten des Büros, wie ein Polizeisprecher sagte. Unter anderem war das Wort „Nazis“ an dem Gebäude am Jungfernstieg erkennbar, hieß es weiter. An der Adresse befindet sich das Büro der Berliner AfD-Abgeordneten Andreas Wild und Hans-Joachim Berg. Die Polizei machte keine Angaben dazu, wessen Büro attackiert wurde. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Halensee: Beim Ausparken beledigt: Hundebesitzer schlägt Auto mit Hundeleine

Beim Ausparken ist es am Freitagabend in Halensee zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und einem Hundebesitzer gekommen. Nach Zeugenaussagen soll ein 47-jähriger Autofahrer gegen 20 Uhr beim Ausparken einige Meter über den Gehweg gefahren sein. Ein Mann mit Hund soll dem Autofahrer dabei mehrmals mit seiner Hundeleine auf den Wagen geschlagen und ihn dabei fremdenfeindlich beleidigt haben. Der Wagen wurde dabei beschädigt, die Polizei ermittelt. (BLZ)

+++18. Oktober 2019+++

Charlottenburg: Mutmaßlicher Millionen-Betrüger gefasst

Er soll Kunstliebhabern den Kauf wertvoller Werke in Aussicht gestellt und mehrere Millionen erbeutet haben: Ein mutmaßlicher Betrüger ist von der Polizei in Berlin gefasst worden. Der 67-Jährige kam am Donnerstag vor einen Haftrichter, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Der Tatverdächtige soll demnach so vorgegangen sein, dass er hohe Anzahlungen für die Beschaffung der Werke forderte. Die Kunstwerke habe er jedoch nicht geliefert. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf schweren Betrug und Urkundenfälschung.

Die Polizei machte keine Angaben dazu, wie viele Menschen von dem Mann betrogen worden sein sollen. Einsatzkräfte durchsuchten am Donnerstag fünf Privat- und Geschäftsadressen in Berlin und zwei in Brandenburg. Dabei pfändeten sie Vermögenswerte und stellten Beweise sicher. Den 67-Jährigen nahmen sie an seiner Anschrift in Charlottenburg fest. Der Haftrichter verkündete ihm anschließend den Haftbefehl, allerdings mit Verschonung. „Er muss nicht in Untersuchungshaft, aber bekommt sehr enge Meldeauflagen“, erklärte eine Polizeisprecherin. (dpa)

Oberschöneweide: Feuerwehr rückt zu Brand in Lagerhalle aus 

Die Berliner Feuerwehr ist am Freitagnachmittag zum einem Einsatz in der Nalepastraße in Oberschöneweide ausgerückt. Wie sie auf Twitter mitteilte, stand dort eine elektrische Anlage in einer leerstehenden Lagerhalle in Flammen. 36 Einsatzkräfte waren vor Ort. Menschenleben seien nicht in Gefahr gewesen.

Wegen des Feuerwehreinsatzes war die Nalepastraße in beiden Richtungen zwischen Minna-Todenhagen-Straße und Mentelinstraße gesperrt. Die Buslinie 365 wurde umgeleitet, twitterte die Verkehrsinformationszentrale. (BLZ)

Plänterwald: Autofahrer fährt blinden Mann um

Bei einem Verkehrsunfall in der Ludwig-Richter-Straße in Plänterwald ist am Donnerstagnachmittag ein blinder Mann verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 52-jähriger Citroen-Fahrer gegen 15.40 Uhr beim rückwärts einparken den 34-jährigen Sehbehinderten, der hinter dem Auto die Fahrbahn überqueren wollte, übersehen. Es kam zu einem Zusammenstoß, wobei der 34-jährige Fußgänger stürzte und sich eine Kopfverletzung zuzog. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. (BLZ)

Reinickendorf: Hand kam durchs Fenster – Mann überrascht Einbrecher

Ein Mann hat in der Nacht zu Freitag einen Einbrecher in Reinickendorf überrascht. Wie die Polizei mitteilte, war der 38-Jährige gegen 0.20 Uhr von einem Geräusch in der Küche der Hochparterrewohnung wach geworden. Als er nachsah, sah er eine Hand, die durch das offen stehende Fenster versuchte, an der Fensterbank Halt zu finden. Nach einem Schrei des 38-Jährigen wurde die Hand zurückgezogen und der Einbrecher versuchte, wieder nach unten zu klettern. Inzwischen alarmierte Polizeikräfte nahmen den 22-jährigen Tatverdächtigen wenig später auf einer Rasenfläche vor dem Wohnhaus fest. (BLZ)

Friedrichshain: Junge Männer rauben Jugendliche aus - Festnahme

Zwei mutmaßliche Räuber haben in der Nacht zu Freitag eine Gruppe Jugendlicher zwischen 17 und 18 Jahren am Bahnhof Ostkreuz in Friedrichshain überfallen. Einem der Teenager schlugen sie mit der Faust ins Gesicht. Die 19 und 20 Jahre alten Angreifer erbeuteten ein Handy und einen Lautsprecher und flüchteten zunächst, teilte die Polizei mit. Polizisten nahmen die beiden in der Nähe des Tatorts fest. (dpa)

Schöneberg: Homophober Übergriff

Freitagfrüh kam es in einem Lokal in der Eisenacher Straße zu einer Körperverletzung. Ersten Erkenntnissen zufolge soll sich ein 43-jähriger Mann gegen 3.20 Uhr in der Gaststätte aufgehalten haben, als plötzlich ein Mann auf ihn zukam und ihm unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben soll. Dabei soll der Schläger geäußert haben, nicht auf Männer zu stehen. Anschließend entfernte sich der Täter vom Ort. Der 43-Jährige erlitt Schwellungen im Gesicht. (BLZ)

Mitte: 13-Jähriger schießt mit Schreckschusspistole – Polizeieinsatz

Ein Schuss aus einer Schreckschusswaffe löste am Donnerstagabend in Gesundbrunnen einen größeren Polizeieinsatz aus. Eine Zeugin hatte gegen 19.40 Uhr die Polizei verständigt, nachdem sie beobachtet und gehört hatte, wie jemand aus einer Wohnung in der Hochstraße einen Schuss abgegeben hatte. Die Beamten sperrten die Straße und verschafften sich schließlich Zugang zu der benannten Wohnung. Hier trafen sie lediglich auf einen 13-Jährigen, der zunächst abstritt, mit der Schreckschusspistole, die in der Wohnung lag, geschossen zu haben. Weitere Ermittlungen ergaben, dass aus der Waffe, die der 17 Jahre alte Freund der Schwester des Jungen in der Wohnung liegen gelassen hatte, ein Schuss abgegeben worden war. Die Waffe wurde beschlagnahmt. (BLZ)

Lichtenberg: Auto stößt mit Straßenbahn zusammen

In Lichtenberg sind am Donnerstagnachmittag eine Straßenbahn und ein Auto zusammengestoßen. Laut Polizei wollte die 49-jährige Opel-Fahrerin auf der Möllendorffstraße in Höhe der Straße Am Containerbahnhof wenden und übersah dabei die links neben ihr geradeaus fahrende Straßenbahn. Es kam zu einem Zusammenstoß, wobei sich die Opel-Fahrerin an Kopf und Arm verletzte. Sie kam in ein Krankenhaus. Der 40-jährige Bahn-Fahrer erlitt einen leichten Schock. Weitere Personen wurden nicht verletzt. (BLZ)

Mitte: Taxi fährt Fußgänger an

Ein Fußgänger ist bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag in Mitte schwer verletzt. Der 53-Jährige war nach ersten Erkenntnissen auf dem Michaelkirchplatz zwischen parkenden Fahrzeugen hindurch auf die Fahrbahn getreten. Ein Taxifahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, so dass der Fußgänger von dem Wagen erfasst und an seinen Beinen schwer verletzt wurde. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Neukölln/Friedrichshain/Kreuzberg: Cafés und Shisha-Bars durchsucht 

Die Berliner Polizei hat am Donnerstagabend Cafés und Shisha-Bars in Neukölln, Friedrichshain und Kreuzberg durchsucht. Dabei ging es unter anderem um Verstöße gegen das Gewerberecht oder den Jugendschutz, sagte eine Polizeisprecherin. Festnahmen habe es bislang nicht gegeben. Mehrere Spielgeräte seien versiegelt worden. Die Einsatzkräfte - darunter Zoll und Finanzamt - waren unter anderem an der Neuköllner Sonnenallee unterwegs. Eine Bilanz wurde für den Freitag angekündigt. (dpa)

Erkner: A10 nach Brand voll gesperrt – lange Staus

Nach einem Brand unter einer Autobahnbrücke ist die A10 (östlicher Berliner Ring) zwischen Rüdersdorf und Erkner voll gesperrt. Das teilte die Verkehrsinformationszentrale mit. Die Umfahrung durch Köpenick ist am Freitag überlastet - hier staut es sich in den Bereichen Fürstenwalder Damm Friedrichshagener Straße, Bahnhofstraße und Lindenstraße. Die Sperrung dauert voraussichtlich noch bis Sonntag. 

Der Brand war laut Polizei aus bisher ungeklärter Ursache am Donnerstag bei Schweißarbeiten unter der Autobahnbrücke in Rüdersdorf ausgebrochen. (BLZ)

+++ 17. Oktober 2019 +++

Marzahn: Radfahrer unter Tram eingeklemmt – lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Marzahn ist in der Nacht zu Donnerstag ein Radfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 24-Jährige gegen 1.15 Uhr auf dem Radweg der Max-Herrmann-Straße in Richtung Trusetaler Straße. An der Kreuzung Mehrower Allee soll der junge Mann links abgebogen sein und dabei die rechts neben ihm geradeaus fahrende Straßenbahn der Linie 8 übersehen haben. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem der 24-Jährige unter die Straßenbahn geriet und lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Nachdem die Berliner Feuerwehr den eingeklemmten Radfahrer befreit hatte, wurde er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Straßenbahnfahrerin erlitt einen Schock und wurde ambulant von den Rettungskräften behandelt. (BLZ)

Kreuzberg: Betrunkener beleidigt Mann antisemitisch und will zuschlagen

Ein betrunkener Mann soll am Donnerstagmorgen einen anderen Mann aus antisemitischem Motiv in Berlin-Kreuzberg angegriffen haben. „Der Angreifer versuchte den Mann zu treten und zu schlagen und beleidigte ihn dabei antisemitisch“, sagte eine Polizeisprecherin. Der 29-Jährige habe sein Opfer (34) aber verfehlt, weil er zu betrunken gewesen sei und der Mann ausweichen konnte.

Ein Atemalkoholtest ergab nach Polizeiangaben einen Wert von 1,6 Promille. Der Vorfall ereignete sich vor einem Lokal in der Adalbertstraße, zuvor soll der Mann sich bereits in der Lokalität judenfeindlich geäußert haben. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen Volksverhetzung, Beleidigung und versuchter Körperverletzung. (dpa)

Oranienburg: Sprayer ziehen Notbremse und beschmieren S-Bahn: Polizei sucht Zeugen

Per Notbremse hat eine Gruppe Jugendlicher eine Berliner S-Bahn in Borgsdorf (Landkreis Oberhavel) gestoppt und den Zug großflächig mit Graffiti besprüht. Die Bahn der Linie S1 war in der Nacht zum Donnerstag von Oranienburg in Richtung Wannsee unterwegs, wie die Bundespolizei mitteilte. Kurz nach Mitternacht zog demnach jemand aus der Gruppe von bis zu 10 Jugendlichen im Zug die Notbremse.

Als die Bahn in Borgsdorf anhielt, liefen sie auf den Bahnsteig. Dort beschmierten die Jugendlichen die Außenseite der S-Bahn mit Graffiti auf einer Fläche von rund 36 Quadratmetern. Die zum Teil maskierten Sprayer flüchteten danach unerkannt. „Aber uns liegen Fotos vor“, sagte eine Polizeisprecherin.

Es werde wegen Sachbeschädigung und Missbrauch von Nothilfemitteln ermittelt - und noch nach Zeugen gesucht. In und um Berlin werden immer wieder Züge und Bahnanlagen durch Graffiti-Vandalismus beschädigt. (dpa)

Mitte: Verwirrter Mann läuft mit Besteckmesser umher – Polizeieinsatz

Ein psychisch verwirrter junger Mann hat am Mittwochnachmittag in Mitte einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei Donnerstag mitteilte, lief der 22-Jährige gegen 11.30 Uhr sichtbar mit einem Messer herum, weswegen er Mitarbeitenden des Zentralen Objektschutzes in der Nähe des Gebetsraumes der Jüdischen Gemeinde in der Karl-Liebknecht-Straße auffiel. Alarmierte Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft brachten den Mann zur Begutachtung durch einen Psychiater in ein Krankenhaus, wo er zunächst verblieb. Nach Angaben der Sicherheitsmänner hatte der Mann das Messer zwar sichtbar getragen, aber nicht damit gedroht. (BLZ)

Spandau: Betrunkener Autofahrer kracht ungebremst in Ampel

Ein Autofahrer ist am Mittwochabend bei einem Verkehrsunfall in Spandau verletzt worden. Laut Polizei verlor der offenbar alkoholisierte 33-Jährige an der Kreuzung Altstädter Ring/Moritzstraße die Kontrolle über den Pkw, geriet ins Schleudern und krachte ungebremst gegen einen Ampelmast. Er kam ins Krankenhaus. (BLZ)

Mitte: Mann zeigt Hitlergruß und singt judenfeindliches Lied

Polizisten, die zu einer Spontandemonstration bezüglich des Konflikts in Nordsyrien eingesetzt waren, beobachteten am Mittwochabend, wie ein Mann in Höhe der Kundgebung den Hitlergruß zeigte. Kurz darauf sang der Mann die deutsche Nationalhymne mit abgewandeltem antisemitischen Text und zeigte wiederholt den Hitlergruß. Der 23-Jährige wurde von Kräften einer Einsatzhundertschaft vorläufig festgenommen und in ein Polizeigewahrsam gebracht. Dort zeigt er vor einem Polizeiangestellten mit Migrationshintergrund nochmals den Hitlergruß. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen Volksverhetzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (BLZ)

Pankow: Autofahrer überschlägt sich auf A114

Bei einem Unfall auf dem Pankow-Zubringer (A114) ist am Mittwochabend ein 45-jähriger Jeep-Fahrer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, hatte sich der mit einem Transporter beladene Anhänger des Mannes aufgeschaukelt. Der Jeep- Fahrer konnte nicht mehr verhindern, dass das Gespann sich überschlug. Er erlitt eine Kopfplatzwunde. Der Streckenabschnitt der Autobahn zwischen der Ausfahrt Bucher Straße und Schönerlinder Straße musste für die Arbeiten eines Bergungskrans der Berliner Feuerwehr für zwei Stunden gesperrt werden. (BLZ)

Marzahn: Ölspur auf Märkischer Allee - Behinderungen im Berliner Berufsverkehr

Wegen einer langen Ölspur auf der Märkischen Allee kommt es stadteinwärts zu Behinderungen im Berliner Berufsverkehr. Die Ölspur reiche von der Stadtgrenze bis Alt-Friedrichsfelde, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Donnerstagmorgen. Ursache für die am Mittwochabend gefundene Verschmutzung sei ein technischer Defekt an einem Fahrzeug. Zur Reinigung seien Abschnitte der Straße weiterhin gesperrt. Wie lange die Sperrungen andauern, war zunächst unklar. (dpa) 

Ziesar: Lastwagen verliert Rad - Auffahrunfall mit zwei Schwerverletzten

Nach einem Auffahrunfall mit zwei Schwerverletzten ist die Autobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Theeßen (Sachsen-Anhalt) und Ziesar (Brandenburg) in Fahrtrichtung Berlin für sechs Stunden gesperrt worden. Weil er ein Rad verloren habe, sei ein Lastwagen ins Schleudern geraten, teilte die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mit. Ein dahinter fahrender 66-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Wagen auf den Lastwagen auf. Er selbst sowie eine 66 Jahre alte Beifahrerin wurden schwer verletzt. Zwei dahinter fahrende Autos fuhren in die Unfallstelle. Der 65-jährige Fahrer des einen Autos sowie die 61-jährige Fahrerin des anderen Autos wurden leicht verletzt.

Das Rad flog auf die Gegenfahrbahn und wurde dort von einem Lastwagen erfasst. Der 66 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 37-jährige Fahrer des unfallverursachenden Lastwagens blieb unverletzt. (dpa)

+++ 16. Oktober 2019 +++

Lichterfelde: LKW erfasst Fußgängerin: 82-Jährige schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Lichterfelde schwer verletzt worden. Die 82-Jährige trat am Mittwochvormittag auf die Fahrbahn der Drakestraße und wurde kurz darauf von einem Lastwagen erfasst. Der Lkw war in Richtung Ringstraße unterwegs, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Durch den Zusammenstoß erlitt die Seniorin schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Frau zur stationären Behandlung in eine Klinik, wo sie operiert wurde. (dpa) 

Steinhöfel: Auto prallt gegen Baum - Fahrer tödlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B5 bei Heinersdorf (Märkisch Oderland) ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. Der 67-Jährige kam am Dienstag aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Fahrer wurde im Auto eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Marzahn: Bewaffnete Räuber überfallen Supermarkt 

Drei Vermummte haben in Berlin-Marzahn einen Supermarkt überfallen. Die bewaffneten Täter drängten am Mittwoch gegen 5.50 Uhr in das Geschäft in der Allee der Kosmonauten, als drei Mitarbeiter gerade die Tür öffneten. Im Aufenthaltsraum sollen sie die zwei Frauen und einen Mann mit einer Pistole, einem Messer und einer leeren Glasflasche bedroht haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Demnach erbeuteten die Vermummten neben Bargeld auch die Handys der Mitarbeiter, ein Festnetztelefon und Zigaretten. Anschließend flüchteten die Täter zu Fuß in Richtung Cecilienstraße. Das Raubkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen übernommen.  

Großräschen: Drogen in Überraschungsei entdeckt - Polizei stellt 30-Jährigen

In einem gelben Überraschungsei hat die Polizei bei einem 30-Jährigen in Großäschen Drogen gefunden. Die Beamten kontrollierten den Mann am Dienstagabend und stellten fest, dass er unter Drogeneinfluss stand, wie die Polizeidirektion Süd am Mittwoch mitteilte. Bei der Kontrolle fanden die Beamten außerdem das gelbe Ei. Die Substanzen wurden sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. (dpa) 

Schöneberg: Fünf E-Scooter-Fahrer rauben Jugendliche aus

Fünf junge Männer auf drei E-Scootern haben am Dienstagabend in Schöneberg zwei 15-Jährige ausgeraubt. Nach Aussagen  der beiden Jugendlichen hatten die fünf Täter sie gegen 20.30 Uhr an der Kreuzung Winterfeldtstraße Ecke Habsburger Straße zunächst mit Gewalt gedroht und die Herausgabe von Wertgegenständen verlangt. Die beiden Jungs weigerten sich allerdings, woraufhin die fünf Männer auf sie einschlugen, ihnen ein Paar Kopfhörer sowie Geld raubten. Anschließend flüchteten sie sowohl auf E-Scootern als auch zu Fuß in unbekannte Richtung. Die beiden Beraubten erlitten leichte Prellungen am Kopf. (BLZ)

Kreuzberg: Kottbusser Tor: Mann verletzt fünf Polizisten

Bei einem Handgemenge mit einem 34-Jährigen nahe dem Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg sind fünf Polizisten verletzt worden. Einer davon habe schwere Verletzungen an der Hand erlitten, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Die Verletzungen gingen demnach teils auf Widerstandshandlungen des Mannes und teils auf Reizstoff zurück, der von Kollegen eingesetzt worden war.

Zu dem Vorfall kam es nach Polizeiangaben am Dienstagabend. (dpa)

Mitte: Autofahrerin will Moped ausweichen, kracht gegen Ampel und überschlägt sich

Bei dem Versuch einem Mopedfahrer auszuweichen, prallte eine Autofahrerin am Dienstagabend in Mitte gegen einen Ampelmast. Wie die Polizei mitteilte, war der 36-jährige Mopedfahrer gegen 22 Uhr in die Invalidenstraße eingebogen. Die 27-jährige Autofahrerin, die bereits auf der Invalidenstraße fuhr, wollte dem Mopefahrer ausweichen, verlor dabei allerdings die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen den auf einer Mittelinsel in Höhe der Einmündung zur Hessischen Straße stehenden Ampelmast. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Pkw auf die rechte Fahrzeugseite und blieb im Gleisbett der Straßenbahn liegen. 

Die Invalidenstraße war zwischen Hessische Straße und Chausseestraße für knapp eine Stunde gesperrt. (BLZ)

Prenzlauer Berg: Autofahrer fährt Radfahrer an

Bei einem Unfall in Prenzlauer Berg ist am Dienstagnachmittag ein Radfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 63-jährige Radler auf dem Gehweg der Ostseestraße in entgegengesetzte Richtung. In Höhe einer Parkplatzausfahrt missachtete ein 23-jähriger Autofahrer offenbar ein Stoppschild - es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer stürzte, verlor dabei kurzzeitig das Bewusstsein und wurde am Kopf schwer verletzt. Nach ersten Behandlungen durch Sanitäter der Feuerwehr wurde er in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort stationär. (BLZ)

Marzahn: Unbekannte schlagen Scheiben in Omnibussen ein

Unbekannte sind am Dienstag in zwei geparkte Reisebusse in Marzahn eingebrochen und haben sämtliche Scheiben beschädigt und die Nothämmer gestohlen. Der 53-jährige Halter der beiden Fahrzeuge sah am Nachmittag gegen 15 Uhr in der Märkischen Allee die Beschädigungen an den Bussen und alarmierte die Polizei. Er gab den Einsatzkräften gegenüber an, dass die Fahrzeuge derzeit im Schienenersatzverkehr der Deutschen Bahn eingesetzt werden. (BLZ)

Altlandsberg: Schwerverletzter nach Explosion in Doppelhaus

Bei einer Explosion in einem Doppelhaus im Altlandsberger Ortsteil Wegendorf (Landkreis Märkisch-Oderland) ist ein Mann schwer verletzt worden. Der 58 Jahre alte Bewohner der Doppelhaushälfte kam mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus nach Berlin, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Ost am Mittwoch sagte. Demnach kam es nach der Explosion am Dienstagnachmittag noch zu einem Brandausbruch im Gebäude. Weitere Verletzte hätte es aber nicht gegeben, hieß es. Wie es zu der Explosion kam war noch unklar. (dpa)