Berlin - Der Streit ist beigelegt: Die Migrantenquote für den öffentlichen Dienst kommt nicht, der Weg für ein neues Partizipations- und Migrationsgesetz des Landes Berlin ist frei. Das ist das Ergebnis der Senatssitzung am Dienstag. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich die rot-rot-grüne Koalition auf dem heißumstrittenen Feld der Integrations- und Identitätspolitik doch noch zu einem Kompromiss zusammenraufen kann.

Linken-Politikerin Elke Breitenbach zeigte sich am Dienstag auf der Pressekonferenz nach der Senatssitzung mit sich und der neuen Gesetzesvorlage im Reinen. „Ich hab's überlebt“, sagte die Sozialsenatorin auf die Frage, wie schwer ihr der Abschied von der Quote gefallen sei. Natürlich hätte sie sich „mehr Verbindlichkeit für die Stellenbesetzung gewünscht“, sagte sie. Aber: „So ist das Leben, es ist kein Ponyhof.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.