Berlin - Familie Schwadtke saß beim Abendbrot – Vater, Mutter, Bruder und der siebenjährige Rainer. Sie schauten „Ein Kessel Buntes“, der Komiker Eberhard Cohrs trat auf und schwärmte von seinem erlernten Beruf: „Haste kleine Hände, brauchste weniger Teig. Backste kleine Brötchen, wirste schneller reich.“ Von diesem Moment an habe seine Berufswahl festgestanden, erinnert sich der 51-jährige Bäcker- und Konditormeister.

Heutzutage jedoch entschließen sich immer weniger Menschen, ein Handwerk zu erlernen. Fast jede Branche klagt über den Mangel an Auszubildenden und Fachpersonal. Rainer Schwadtke, der in seiner „Dresdner Feinbäckerei“ 25 Mitarbeiter an drei Standorten in Köpenick beschäftigt, würde gerne noch mindestens zwei Bäcker, einen Konditor und zwei Verkäuferinnen einstellen, obendrein noch jeweils zwei Auszubildende für den Verkauf und die Backstube, gerne auch noch einen weiteren Konditor-Lehrling.

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