Berlin - In der Grünen Trift in Köpenick stehen Einfamilienhäuser. Eigentlich eine ruhige Gegend, doch seitdem in der parallel verlaufenden Wendenschloßstraße gebaut wird, ist die schmale Fahrbahn entlang der Vorgärten zur Hauptverkehrsader geworden. Vor dem Haus Nummer 32 erinnert nichts an den Mann, der hier aufgewachsen ist: Bruno Lüdke. Lange Zeit und hartnäckig ging er als Deutschlands schlimmster Massenmörder durch die Medien – noch bis in die 1990er-Jahre hinein. Doch Lüdke hat in der NS-Zeit wohl nicht einen der über 50 Frauenmorde begangen, die ihm zur Last gelegt wurden.

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