Berlin - Für die einen ist er der schaurigste Ort in Berlin – schmuddliger Drogenumschlagplatz, gefürchteter Kriminalitätshotspot mit regelmäßigen Polizeieinsätzen und labyrinthischer Verkehrsknoten mit dunklen Ecken. Doch der Kotti in Kreuzberg, der vielgeschmähte Platz am U-Bahnhof Kottbusser Tor, wird nicht von allen für bedrohlich gehalten. Sechs junge Leute, die meisten direkte Anwohner, haben „ihrem Kotti“ eine Liebeserklärung gemacht. Die jungen Mitarbeiter der Agentur Muschi Kreuzberg haben einen Webteppich fürs Kinderzimmer entworfen. Auf 2 mal 1,50 Metern sind dort in bunten Knallfarben alle gängigen Stereotype abgebildet, die man mit dem Ort verbindet.

„Es gibt Drogen in Form von Smiley-Pillen, überdimensionierte Hundehaufen, den beliebten Eck-Döner und neben Graffiti auch eine Riesenspritze zu sehen“, sagt Steph Heim von Muschi Kreuzberg. Der 40-Jährige ist Brand-Manager der Agentur, er bringt die Erfindungen seiner Kollegen unters Volk.

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