+++ 11. Dezember 2019 +++

Beide Täter während des Überfalls.
Foto: Polizei Berlin

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Berliner Polizei nach zwei Räubern. Die beiden abgebildeten Männer sollen am Montag, dem 23. September, um ca. 03:30 Uhr und 04:14 Uhr einen Spätkauf in der Urbanstraße in Kreuzberg sowie ein Internetcafé in der Berliner Straße in Pankow überfallen haben. Die beiden Tatverdächtigen nahmen diverse Produkte aus der Auslage und flüchteten mit einem silbergrauen VW Golf in unbekannte Richtung.

Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:

Tatverdächtiger 1:

  • männlich
  • normale Figur
  • mit weißer Maske maskiert
  • bekleidet mit rotem Kapuzenpullover, schwarzer Kapuzenjacke mit Aufschrift "Picaldi" auf dem Rücken, blauer Jeans und grün/grauen Sportschuhen
  • trug eine dunkle Bauchtasche sowie weiße Handschuhe
  • hielt einen schwarzen Revolver in der Hand

Tatverdächtiger 2:

  • männlich
  • schlanke Figur
  • mit weißer Maske (Jigsaw) maskiert
  • Bartträger (Dreitagebart)
  • bekleidet mit roter Sporthose mit weißen Streifen, hellem Rollkragenpullover und schwarzer Jacke
  • trägt unter der Maske offenbar eine schwarze Mütze
  • hält einen Stoffbeutel in der rechten Hand

Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Direktion 5 unter der Rufnummer (030) 4664-573110 (zu Bürodienstzeiten), (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten), per E-Mail an dir5k31@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (BLZ)


Schmargendorf: Firmenfahrzeug in Brand gesteckt

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht ein Firmenfahrzeug in Schmargendorf in Brand gesetzt. Ein Anwohner alarmierte gegen 3.15 Uhr die Polizei in die Cunostraße, als er den mit einer Firmenaufschrift versehenen, brennenden Skoda sah. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand, durch den der Pkw erheblich beschädigt wurde. Menschen wurden nicht verletzt. Da eine politische Tatmotivation derzeit nicht ausgeschlossen wird, führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen. (BLZ)


Niedergestochen und ausgeraubt - Opfer festgenommen, Täter flüchtig

Ein Mann ist in Berlin-Friedrichshain niedergestochen und ausgeraubt worden. Die beiden Täter sollen dem 22-Jährigen bekannt gewesen sein, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Demnach wurde das Opfer am Dienstagabend von dem Duo in der Boxhagener Straße aufgefordert, seinen Rucksack auszuhändigen. Da er der Aufforderung nicht nachkam, habe einer der beiden Angreifer ein Messer gezogen. Die Situation eskalierte, wobei der 22-Jährige und sein Angreifer gegenseitig mit Messern aufeinander einstachen. Das Täter-Duo konnte anschließend mit der Beute in Richtung Warschauer Straße fliehen. Der Ausgeraubte wurde erst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, später wegen Körperverletzung festgenommen. (dpa)


Erneut Einschränkungen bei der S-Bahn

Fahrgäste der Berliner S-Bahn müssen am Montagmorgen Geduld mitbringen: Wegen einer Signalstörung im Bereich Tempelhof kam es zeitweise zu Verspätungen und Ausfällen. Betroffen waren die Linien S41, S42, S45 und S46, wie die Berliner S-Bahn twitterte. Die Züge der Linie S45 fuhren demnach nur zwischen Flughafen Schönefeld und Treptower Park. Auch auf den anderen genannten Linien sei mit Einschränkungen zu rechnen. (dpa)


Fußgängerin in Wannsee von Auto angefahren und schwer verletzt

Eine 84 Jahre alte Frau ist in Berlin-Wannsee von einem Auto angefahren und schwer am Kopf verletzt worden und kam in ein Krankenhaus. Die Seniorin soll am Dienstagabend im Kronprinzessinnenweg hinter einem rückwärts ausparkendem Auto vorbeigelaufen sein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dabei wurde sie von der 28-jährigen Fahrerin mit dem Wagen erfasst. (dpa)


Messerstecherei und Raub

Wie die Polizei mitteilte  ist ein 22-Jähriger gegen 19.10 Uhr in der Boxhagener Straße von zwei ihm bekannten Männern aufgefordert worden, seinen Rucksack herauszugeben. Der 22-Jährige zog seinerseits ein Messer. Den beiden Tätern gelang es währenddessen, ihm seinen Rucksack zu entreißen und  zu fliehen. Der Ausgeraubte wurde durch Rettungskräfte  in ein Krankenhaus gebracht und von dort, wegen der von ihm begangenen Körperverletzung, einem Fachkommissariat überstellt.  (BLZ)


Auto in Berlin-Schmargendorf in Flammen

Ein Auto hat am frühen Mittwochmorgen im Berliner Ortsteil Schmargendorf Feuer gefangen. Der Wagen brannte gegen 3.17 Uhr in der Cunostraße, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Nach rund 20 Minuten waren die Flammen gelöscht. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand kam, war am Morgen unklar. In Berlin werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Feuer beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich um Brandstiftung. (dpa)


+++ 10. Dezember 2019 +++

Banküberfall in Baumschulenweg – Täter auf der Flucht

Polizisten vor der Targo-Bank in Baumschulenweg.
Foto: Morris Pudwell

Am Dienstagabend haben zwei Täter eine Filiale der Targobank in der Baumschulenstraße (Baumschulenweg) überfallen. Beide Bankräuber sind flüchtig. Sie seien "mit Gegenständen bewaffnet" in die Bank eingedrungen, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Eine Bank-Mitarbeiterin kam mit einem Schock in eine Klinik. (BLZ)


Gesundbrunnen: Schüsse auf Späti

Unbekannte haben am Dienstagmorgen in Gesundbrunnen auf einen geschlossenen Spätkauf geschossen. Gegen 8 Uhr stellte der 21-jährige Inhaber beim Öffnen seines Spätkaufs in der Reinickendorfer Straße Beschädigungen an der Schaufensterscheibe fest und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte stellten bei der Besichtigung Einschusslöcher in der Schaufensterscheibe und der Rückwand des Geschäfts fest. Verletzt wurde niemand. Untersuchungen am Tatort ergaben, dass scharf geschossen worden war. (BLZ)


Reißzwecken gefunden – Spielplatz in Prenzlauer Berg gesperrt

Die Polizei hat am Montag einen Spielplatz in Prenzlauer Berg gesperrt. Dort hat ein Unbekannter mehrere Reißzwecken verteilt. Eine 52-jährige Begleiterin einer Schulklasse hatte sich am Zugang zu dem Spielplatz am Arnswalder Platz durch eine Reißzwecke am Fuß verletzt. In unmittelbarer Nähe entdeckte sie  zwischen dem Laub weitere 20 bis 30 Reißzwecken und alarmierte die Polizei. Der Spielplatz wurde gesperrt, da nicht auszuschließen war, dass sich weitere spitze Gegenstände im Laub befinden könnten. Das Grünflächenamt sagte eine schnelle Reinigung des Geländes zu. Ob es Zusammenhänge zu den Rasierklingenfunden auf einem Spielplatz Ende November und Anfang Dezember gibt, wird untersucht. (BLZ)


Auto kracht gegen Laternenmast - Fahrer schwer verletzt

Ein Autofahrer ist im Berliner Ortsteil Fennpfuhl mit seinem Wagen gegen einen Laternenmast geprallt und schwer verletzt worden. Der junge Mann soll in der Nacht zu Dienstag aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Wagen nach links von der Storkower Straße abgekommen sein, wie die Polizei mitteilte. Demnach prallte das Fahrzeug erst gegen einen Laternenmast, dann gegen einen Zaun und schließlich gegen einen Stromkasten, bevor das Auto zum Stehen kam. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. (dpa)


Zugausfälle und Verspätungen bei der Berliner S-Bahn

Am Dienstagmorgen haben Fahrgäste der Berliner S-Bahn mehr Zeit einplanen müssen: Wegen einer Signalstörung im Bereich Ostbahnhof kam es im Bahnverkehr zeitweise zu Verspätungen und einzelnen Zugausfällen. Betroffen waren Züge der Linien S3, S75, S5, S7 und S9, wie die S-Bahn twitterte. Ein 10-Minuten-Takt konnte demnach auf der Linie S3 nur zwischen Erkner und Warschauer Straße angeboten werden. Zudem gab es am Morgen auch im Bereich S-Bahnhof Baumschulenweg wegen einer Signalstörung Probleme. Hier verkehrte die Linie S85 nicht. Auf den Linien S8 und S9 kam es vorübergehend zu Einschränkungen. Diese Störung konnte jedoch nach Bahn-Angaben zügig behoben werden. (dpa)

+++ 9. Dezember 2019 +++

Feuer auf Gelände von Heizkraftwerk in Spandau

Auf dem Gelände des Heizkraftwerks Reuter West in Berlin-Siemensstadt ist am Montagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Eine schwarze Rauchwolke war weithin zu sehen. Laut Feuerwehr brannte ein Trafo auf dem Gelände. Dieser wurde durch eine stationäre Löschanlage gelöscht. Verletzte gab es keine. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Aufgrund der Abschaltung der Fernwärmeversorgungsanlagen des Standortes Reuter West kam es ab dem Nachmittag im Berliner Nordwesten zu einer Einschränkung bei der Fernwärmeversorgung. Betroffen waren hierbei gut 10.000 Haushalte in Spandau. Als Ersatz wurden Erzeugungsanlagen anderer Standorte (z. B. Gasturbinen des HKW Charlottenburg) in Betrieb genommen. Voraussichtlich bis Mitternacht sollte es bei Einschränkungen in der Versorgung bleiben. (BLZ)


Denkmal für verfolgte Homosexuelle beschmiert - Polizei sucht Zeugen

Nachdem das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen mehrfach beschädigt worden ist, bittet die Polizei nun um Hinweise. Sie veröffentlichte am Montag Fotos eines verdächtigen Mannes. Ein Zeuge habe den mutmaßlichen Täter am 7. Juli beobachtet und ihn fotografiert, teilte die Polizei mit. Der Mann soll eine Scheibe des Denkmals in der Ebertstraße in Berlin-Mitte zwischen dem 9. Juni und dem 8. September insgesamt sieben Mal mit schwarzer Farbe besprüht haben. Da die Beschädigungen mutmaßlich einen politischen Hintergrund haben, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen war 2008 nach einem Beschluss des Bundestags gebaut worden. Es zeigt einen Film mit Kussszene von gleichgeschlechtlichen Paaren. (dpa)


Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn

Fahrgäste der Berliner S-Bahn müssen am Montagmorgen Geduld mitbringen: Wegen einer Signalstörung im Bereich Tempelhof kam es zeitweise zu Verspätungen und Ausfällen. Betroffen waren die Linien S41, S42, S45 und S46, wie die Berliner S-Bahn twitterte. Die Züge der Linie S45 fuhren demnach nur zwischen Flughafen Schönefeld und Treptower Park. Auch auf den anderen genannten Linien sei mit Einschränkungen zu rechnen. (dpa)

Willy-Brandt-Haus mit bunter Farbe beschmiert

Unbekannte haben die SPD-Parteizentrale in Berlin-Kreuzberg mit bunter Farbe beschmiert. Ein Zeuge habe in der Nacht zum Montag gegen 2.50 Uhr beobachtet, wie zwei Personen den Haupteingang des Willy-Brandt-Hauses mit gelber, roter und grüner Farbe besprühten, sagte eine Polizeisprecherin. Betroffen sei eine Fläche von etwa sieben mal fünf Metern. Als Polizisten eintrafen, waren die Täter allerdings schon geflüchtet. Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung liege vor, hieß es weiter. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittle zu den Hintergründen.  (dpa)

Das Willy-Brandt-Haus ist bunt beschmiert worden. 
Foto: Willy-Brandt-Haus

Unfallbilanz vom Wochenende: 77 Verletzte in Brandenburg

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen 77 Menschen bei Unfällen verletzt worden. Getötet wurde dabei niemand, wie ein Polizeisprecher des Lagezentrums in Potsdam am Montag sagte. Insgesamt zählte die Polizei den Angaben zufolge von Freitag bis Sonntag 487 Verkehrsunfälle. (dpa)


+++ 8. Dezember 2019 +++

Berlin-Friedrichsfelde: Fußgängerin bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt

Eine noch unbekannte Frau ist in Berlin-Friedrichsfelde von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben war ein 74 Jahre alter Autofahrer am Samstag gegen 19.30 Uhr auf der Seddiner Straße in Richtung Rhinstraße unterwegs, als die Frau kurz vor dem Hohenschönhauser Weg plötzlich auf der Fahrbahn gestanden haben soll. Der Autofahrer habe nicht rechtzeitig bremsen können, sodass es zum Zusammenstoß kam.

Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt noch die Identität der Verletzten und den genauen Unfallhergang.

Angetrunkenes Pärchen fährt Bushaltestellen-Schild um

In der Nacht zu Sonntag haben eine Frau und ein Mann - beide angetrunken - mit dem Auto das Schild einer Bushaltestelle in Berlin-Neukölln umgefahren. Nach Polizeiangaben ließ sich um kurz nach 3.00 Uhr nicht abschließend klären, ob der 42-jährige Mann oder die 36-jährige Frau auf der Hermannstraße (Ecke Silbersteinstraße) die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte.

Der Mann habe behauptet, die Frau sei gefahren. Beide waren den Angaben zufolge mit rund 1,0 Promille unterwegs. Bei dem Unfall wurde auch die Fassade eines Wohnhauses beschädigt, als der Wagen über den Gehweg fuhr. Das beschädigte Auto gehört laut Polizei einer dritten Person, gegen die jetzt wegen des Verdachts ermittelt wird, dass sie über den Zustand der beiden Bescheid wusste und sie trotzdem mit ihrem Auto fahren ließ.

Berlin-Reinickendorf: 82-Jähriger wird von Auto erfasst und schwer verletzt

Eine noch unbekannte Frau ist in Berlin-Friedrichsfelde von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben war ein 74 Jahre alter Autofahrer am Samstag gegen 19.30 Uhr auf der Seddiner Straße in Richtung Rhinstraße unterwegs, als die Frau kurz vor dem Hohenschönhauser Weg plötzlich auf der Fahrbahn gestanden haben soll. Der Autofahrer habe nicht rechtzeitig bremsen können, sodass es zum Zusammenstoß kam. Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt noch die Identität der Verletzten und den genauen Unfallhergang.

Ein 82 Jahre alter Fußgänger ist in Berlin-Reinickendorf in der Nacht zu Sonntag bei einem Zusammenprall mit einem Auto schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Senior gegen 0.40 Uhr den Hermsdorfer Damm an der Kreuzung Heinestraße/Falkentaler Steig überqueren und soll plötzlich die Fahrbahn betreten haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Eine 56-jährige Autofahrerin habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können und erfasste den Mann mit ihrem Fahrzeug. Der 82-Jährige kam mit Kopf- und Armverletzungen ins Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Erst am Freitag war eine 73 Jahre alte Fußgängerin in Zehlendorf von einem Auto angefahren worden und gestorben. Dort kam es zum Zusammenstoß, als die Seniorin bei grüner Ampel die Straße überqueren wollte.

Berlin-Kreuzberg: Auf dem Weg zur Party ausgeraubt

Auf dem Weg zu einer Party in Kreuzberg ist ein Mann in der Nacht zum Sonntag überfallen und mit einer Waffe bedroht worden. Der 29-Jährige wurde auf der Brommystraße von vier Männern nach dem Weg gefragt und gleich darauf attackiert, teilte die Polizei mit.

Einer der Männer schlug ihm ins Gesicht, ein anderer riss ihm das Telefon aus der Hand. Auch als der 29-Jährige am Boden lag, schlugen die Männer auf ihn ein - als er um Hilfe rief, richteten sie eine Waffe auf ihn. Zuletzt stahlen sie seinen Geldbeutel. Der Mann wurde am Kopf und an der Hand verletzt.


+++ 7. Dezember 2019 +++

Rummelsburg: Betrunkener beißt Mann und herbeigerufene Polizisten

Ein Betrunkener in Berlin-Rummelsburg hat sich in der Nacht zum Samstag erst geprügelt und dann die herbeigerufenen Polizisten attackiert. Wie die Polizei mitteilte, soll der 34-Jährige einem 28-Jährigen in einer Wohnung ins Gesicht geschlagen und in die Hand gebissen haben. Als die Beamten deshalb zu dem Haus ausrückten und den Mann konfrontierten, biss er einen Beamten in den Arm und in den Finger, auch eine Polizistin biss er. Zwei weitere Beamte wurden leicht verletzt. Der Mann kam kurzzeitig in Gewahrsam.

Nach Streit vor Club in Prenzlauer Berg: Mann fährt auf Gehweg auf Gruppe zu

Am Samstagmorgen ist eine Auseinandersetzung vor einem Club in der Knaackstraße in Prenzlauer Berg eskaliert. Nachdem ein 24-Jähriger bereits in der Diskothek mit einer Gruppe aneinandergeraten war, fing er mit drei 22-Jährigen auf dem Gehweg einen weiteren Streit an. Er soll die Männer fremdenfeindlich beleidigt und zwei von ihnen mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben, teilte die Polizei mit. Als sich einer der Männer zu verteidigen versuchte, riss ihm der 24-Jährige einen Ohrring aus dem Ohr. Daraufhin entfernte sich der Streitsüchtige zunächst, um kurz darauf am Steuer eines Renaults zurückzukehren. Nach kurzem Warten soll er auf dem Gehweg auf die Gruppe zugefahren sein, heißt es im Polizeibericht. Die drei Männer konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Der 24-Jährige rammte dann mehrere Stühle und eine Telefonzelle, danach flüchtete er. Die Polizei konnte ihn später in seiner Wohnung in Schönberg stellen. Der verletzte 22-Jährige wurde nach dem Streit durch Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Brand in Mehrfamilienhaus in Mitte – Mieterin verstorben

In Berlin-Mitte musste die Feuerwehr anrücken.
Foto: Morris Pudwell

Nach einem Brand am Freitagnachmittag in Mitte konnte eine Mieterin nur noch tot geborgen werden. Gegen 17.45 Uhr alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Rostocker Straße die Feuerwehr, nachdem diese ein Feuer in der ersten Etage des Hauses bemerkten. Die eingetroffenen Brandbekämpfer löschten die Flammen in der betreffenden Wohnung, konnten die 91-Jährige Mieterin jedoch nur noch tot bergen. Die Ursache des Brandes und des Todes ermittelt nun die Kriminalpolizei. Eine Obduktion wurde angeregt. (BLZ)

Auto in Neukölln brennt aus - Verdacht auf Brandstiftung

In Berlin-Neukölln hat in der Nacht zu Samstag am Tempelhofer Feld ein Pkw gebrannt. Gegen 2.30 Uhr hörten Anwohner der Oderstraße einen lauten Knall und sahen eine Person in Richtung Kienitzer Straße laufen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Kurz darauf seien Flammen aus einem geparkten Auto aufgestiegen. Die Feuerwehr löschte die Flammen, der Wagen brannte jedoch fast vollständig aus. Den Angaben zufolge wurden durch die Hitze zwei weitere Autos beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. In Berlin werden nachts immer wieder Autos von Unbekannten angezündet und zerstört. (dpa)

Fußgängerin nach Verkehrsunfall in Steglitz-Zehlendorf verstorben

Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag in Zehlendorf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr eine 71-Jährige gegen 17.30 Uhr mit einem VW die Onkel-Tom-Straße in nördliche Richtung und bog dann nach rechts in die Argentinische Allee ab. Dabei erfasste sie eine 73-jährige Fußgängerin, die gemäß Zeugenangaben die Straße zu diesem Zeitpunkt bei grünem Ampellicht überquerte. Die 73-Jährige erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb.
Der Unfallort blieb bis 21.40 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (BLZ)

Streit in Kreuzberg - 22-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Ein junger Mann ist bei einem Streit in Berlin-Kreuzberg lebensgefährlich verletzt worden. Der 22-Jährige sei in der Nacht zum Samstag an der Falckensteinstraße mit einer Gruppe in Streit geraten, teilte die Polizei mit. Dabei habe er mehrere, lebensbedrohliche Stichverletzungen erlitten. Der Mann sei Gambier. Er sei operiert worden und schwebe in Lebensgefahr. Näheres zum Hintergrund des Streits und zu der Nationalität der Angreifer gab es zunächst nicht. (dpa)

Brand in Mehrfamilienhaus in Neukölln

In Berlin-Neukölln ist am Samstag bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus ein Mann verletzt worden. Der Betroffene habe leichte Brandverletzungen davongetragen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Eine Wohnung im 1. Stock eines fünfgeschossigen Wohnhauses hatte in voller Ausdehnung gebrannt. Neben dem verletzten Mann, zu dessen Alter keine Angaben gemacht wurden, holte die Feuerwehr vier weitere Menschen aus dem Haus. „Es war ein intensiver Brand mit einer starken Rauchentwicklung“, schilderte der Feuerwehrsprecher die Lage. Insgesamt 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. (dpa)

Kinderwagen brennt in Hausflur - Großeinsatz in Reinickendorf

Ein brennender Kinderwagen hat in einem Wohnhaus in Berlin-Reinickendorf einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden 35 Hausbewohner von Notärzten und Sanitätern untersucht, einer von ihnen kam ins Krankenhaus. Der Kinderwagen war in der Nacht zum Samstag in einem Hausflur in der Provinzstraße in Flammen aufgegangen. Starker Rauch verbreitete sich in dem Gebäude und schreckte die Bewohner auf. Die Feuerwehr löschte den Brand. Warum es brannte, konnte zunächst nicht ermittelt werden. (dpa)


+++ 6. Dezember 2019 +++

Eine Person kommt bei Unfall in Zehlendorf ums Leben

Bei einem Unfall in Berlin-Zehlendorf ist am Freitagabend ein Mensch gestorben. Ein Auto sei in den Unfall verwickelt gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei. Näheres konnte er zunächst nicht sagen. Auch zur Identität des oder der Toten gab es noch keine Angaben. Der Unfall habe sich um kurz vor 18 Uhr in der Argentinischen Allee, Ecke Onkel-Tom-Straße, ereignet, hieß es. (dpa)

Nach Schuss ins Gesicht: Polizei nimmt Verdächtigen in Zehlendorf fest

Eine Woche nach dem Schuss auf einen Mann in Berlin-Schöneberg hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, nahm ein Spezialeinsatzkommando (SEK) den 48-Jährigen am Donnerstagvormittag in einem Wohnhaus in Zehlendorf fest. Der Mann steht im Verdacht, vergangene Woche Freitag im Flur eines Mehrfamilienhauses mit einer Waffe einem 57-Jährigen aus kurzer Entfernung ins Gesicht geschossen zu haben. Das Opfer wurde schwer verletzt. Der Verdächtige sollte noch am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittler gehen demnach von versuchtem Mord aus. Das schwer verletzte Opfer konnte mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen werden, hieß es von der Polizei. Die Hintergründe der Tat seien „im persönlichen Bereich zu vermuten“, müssten aber noch abschließend geklärt werden. Ermittlungen der Mordkommission hatten zu dem Tatverdächtigen geführt. (dpa)

Finsterwalde: Arbeiter wird von Radlader erfasst und stirbt

Ein Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens in Massen bei Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster) ist von einem Radlader erfasst und dabei getötet worden. Der 58-jährige Mitarbeiter sei noch vor Ort gestorben, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Der Unfall müsse sich am Donnerstag kurz vor 13.30 Uhr ereignet haben, als die Rettungsstelle die Polizei informiert habe, so der Sprecher. Wie es zu dem Unfall kam, war noch offen. Die Polizei ermittle in Abstimmung mit dem Amt für Arbeitsschutz. (dpa)

Spreewald: Unbekannte stehlen 250 Kilogramm Käse

Rund 250 Kilogramm Käse haben Unbekannte von einem Gut in Ogrosen im Spreewald gestohlen. Dessen Wert wurde von der Polizei in Cottbus am Freitag mit rund 3000 Euro angegeben. Die Tat hatte sich in der Nacht zuvor ereignet. (dpa)

Leichenteile an der A2 - Polizei wertet Spurenlage weiter aus

Nach dem Fund von Leichenteilen an der Autobahn 2 zwischen Wollin und Ziesar beschäftigt sich die Ermittler weiter mit den Spuren vor Ort. „Wir ermitteln weiter und werten die Spurenlage aus“, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Möglichkeiten zur Identifizierung würden geprüft und mit der Staatsanwaltschaft das weitere Vorgehen besprochen. „Wichtig ist: Wir haben keine Anhaltspunkte für eine Straftat.“ (dpa)

B1: Kollision zweier Autos bei Glätte - zwei Schwerverletzte

Zwei Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß ihrer Autos auf der Bundesstraße 1 zwischen Müncheberg und Hoppegarten (Märkisch-Oderland) schwer verletzt worden. Die beiden Wagen prallten am Freitagmorgen auf spiegelglatter Straße zusammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Fahrer wurden jeweils eingeklemmt und mussten befreit werden. Nähere Details etwa zur Unfallursache sowie der Identität der Schwerverletzten waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Mitte: Auto kracht in Bundesfinanzministerium 

Ein Auto ist am Freitagmorgen ins Bundesfinanzministerium in Berlin-Mitte gekracht. Der Wagen kam aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn der Niederkirchnerstraße ab, rammte mehrere Poller und prallte anschließend gegen die Hauswand des Ministeriums. Es gebe keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, sagte eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Zuvor hatte die „BZ“ berichtet. (dpa/bb)

Kladow: Auto steht in Flammen

Im Berliner Ortsteil Kladow hat am frühen Freitagmorgen ein Auto gebrannt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschte die Polizei die Flammen mit einem Feuerlöscher, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge durch nächtliche Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich um Brandstiftung. Zuletzt fingen drei Lastwagen auf einem Firmengelände in Tempelhof Feuer. (dpa)


+++ 5. Dezember 2019 +++

Polizei findet Leichenteile bei Suche nach vermisster Frau

Auf der Suche nach einer vermissten Frau aus Brandenburg/Havel ist die Polizei an der A2 zwischen Wollin und Ziesar auf Leichenteile gestoßen. Auch persönliche Gegenstände seien dort am Donnerstag gefunden worden, teilte die Polizei mit. Nun müsse geklärt werden, ob es tatsächlich einen Zusammenhang zu dem Vermisstenfall gebe und ob es sich um einen Unfall handele oder ob es Hinweise auf einen Suizid oder eine Straftat gebe. „Bislang haben wir aber keine belastbaren Anhaltspunkte, die für ein Verbrechen sprechen“, sagte ein Polizeisprecher. Bis zum Abend sicherten Kriminalisten Spuren entlang der Anschlussstelle. Auch ein Leichenspürhund war vor Ort. Wegen des Einsatzes war die Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Wollin und Ziesar zeitweise in Richtung Magdeburg gesperrt. Nach einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ war ein Polizist am Dienstag auf das verlassene Auto der seit Sonntag vermissten Frau gestoßen. Die Polizei suchte daraufhin mit Suchhunden und einem Polizeihubschrauber nach der Frau - vergebens. (dpa)

Seniorin bei Überfall schwer verletzt

Eine Seniorin wurde bei einem Überfall in Buckow schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei schloss die 75-Jährige ihre Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Rudower Straße auf, als zwei Täter ihr von hinten eine Jacke über den Kopf zogen. Die Männer entrissen der Seniorin ihre Handtasche und versuchten in einem Gerangel Kette und Ringe von ihr zu reißen. Eine Nachbarin hörte die Hilferufe der Überfallenen und eilte ihr zu Hilfe. Die Räuber ergriffen daraufhin mit der Handtasche der Seniorin die Flucht. Bei dem Überfall erlitt die 75-Jährige Beinverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Falschparker im gestohlenen Auto

Ein Falschparker überprüften gestern Abend zwei Polizisten in Mitte. Gegen 21.30 Uhr erhielt die Besatzung eines Funkstreifenwagens den Auftrag zu einer Verkehrsbehinderung in der Weydemeyerstraße zu fahren. Dort parkte ein Fahrzeug im Bereich einer Feuerwehrzufahrt. Am Ort sprachen die Polizisten den Mann an. Als sich der 20-Jährige sichtlich nervös zeigte, entschlossen sich die Polizisten den Fahrer zu durchsuchen. In der Kleidung des 20-Jährigen fanden sie einen Schraubendreher. Als die Beamten das Auto überprüften, stellten sie fest, dass dieses am 3. Dezember in Friedrichshain gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben worden war. Der Tatverdächtige wurde in Gewahrsam gebracht und das Auto dem Besitzer zurückgegeben.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Ein Motorradfahrer wurde in Lichterfelde schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei wollte ein 45-jähriger Autofahrer am Mittwochabend im Ostpreußendamm nach links auf eine Tankstelle fahren, als zeitgleich ein 42-jähriger Motorradfahrer hinter dem Auto zum Linksüberholen ansetzte. Bei dem Zusammenprall stürzte der Motorradfahrer und wurde von Rettungskräften mit Armverletzungen in eine Klinik gebracht.

Junge Frau bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Eine junge Frau wurde beim Überqueren der Fahrbahn des Stralauer Platzes angefahren und erlitt schwere Verletzungen. Nach Polizeiangaben überquerte die 18-Jährige am Mittwochvormittag die Straße in Friedrichshain zunächst bei Grün und kehrte anschließend bei Rot um. Ein 61-jähriger Autofahrer fuhr sie an. Die junge Frau erlitt lebensgefährliche Kopf- sowie Rumpfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Unbekannte setzten Auto in Brand

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag ein Auto in Hellersdorf in Brand gesetzt. Gegen 22.25 Uhr entdeckte eine Anwohnerin das Feuer an dem Heck des Mitsubishi, der auf einem Parkplatz in der Eisenacher Straße stand, und alarmierte Polizei sowie Feuerwehr. Polizeikräfte, die zuerst am Einsatzort eintrafen, löschten die Flammen mit Hilfe eines Feuerlöschers und verhinderten so, dass das Feuer auf den gesamten Wagen übergriff. Brandbekämpfer mussten nicht mehr tätig werden. Der Mitsubishi wurde stark am Heck beschädigt. Ein Brandkommissariat des LKA hat die Ermittlungen aufgenommen. (BLZ)


+++ 4. Dezember 2019 +++

Vier Schüler nach Schmerzmittel-Konsum im Krankenhaus

Vier Berliner Jugendliche mit Übelkeit und Erbreche sind nach der Einnahme starker Schmerzmittel vorübergehend in Krankenhäusern behandelt worden. Eine Schule habe wegen der Beschwerden der Schüler am Montagmittag Polizei und Feuerwehr alarmiert, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Die Betroffenen, zwei 13 Jahre alte Mädchen und zwei 14 Jahre alte Jungen, wurden demnach noch am gleichen Abend wieder entlassen.

Nun ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass eine der 13-Jährigen die Tabletten selbst mitgebracht und an die drei Mitschüler verteilt haben soll.  Bisher sei die genaue Quelle unklar. Auch sei offen, ob die Gruppe gewusst habe, was sie zu sich nimmt. Laut Polizei war möglicherweise das Opioid Oxycodon enthalten. (dpa)

Historischer U-Bahnwagen in Flammen

Brand im Gewerbegebiet, historischer U-Bahnwagen in Flammen, Neukölln
Foto: Morris Pudwell

Bei einem Feuer in Neukölln ist ein historischer U-Bahnwagen stark beschädigt worden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren in der Bergiusstraße mehrere Kubikmeter Europaletten und andere Lagerware in Brand geraten. Der historische U-Bahnwagen, der auf einem benachbarten Grundstück zur Schau gestellt wird, entzündete sich ebenfalls durch die überspringenden Flammen. Die Feuerwehr konnte durch ihren Einsatz den Brand zwar löschen, der Schaden kann aber noch nicht beziffert werden. Offenbar handelt es sich um einen U-Bahnwagen der BVG-Baureihe AI aus den Jahren 1901 bis 1926. (BLZ)

52-jähriger Gastwirt verletzt 

Ein 52-jähriger Gastwirt ist in seinem Lokal in Brandenburg/Havel von einem Gast angegriffen worden. Der 40-Jährige habe dem Wirt nach einem Streit am Dienstagabend mehrfach ins Gesicht geschlagen und auf ihn eingetreten, teilte die Polizeidirektion West am Mittwoch mit. Der Wirt musste sich in einem Krankenhaus behandeln lassen. Gegen den 40-Jährigen ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung. (dpa)

Jugendliche greifen Polizisten an

In einem Jugendzentrum in der Erich-Kurz-Straße in Friedrichsfelde haben sich am Dienstagabend mehrere Jugendliche gestritten. Betreuer alarmierten die Polizei. Als die Polizisten schlichten wollten, wurden sie von mehreren Jugendlichen angegriffen. Die Polizisten setzten  Pfefferspray ein. Die Angreifer wurden festgenommen. (tc) 

Rollstuhlfahrer bei Wohnungsbrand in Lichterfelde leicht verletzt

Ein Rollstuhlfahrer ist bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Lichterfelde verletzt worden. Er kam mit einer leichten Rauchgasvergiftung in eine Klinik, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Feuerwehr rettete den Mann am Mittwochmorgen aus der Brandwohnung im vierten Stock eines Wohnhauses. Während der Löscharbeiten mussten auch andere Bewohner des Hauses vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr war mit 30 Rettungskräften in der Jägerstraße im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauern an. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. (dpa)


+++ 3. Dezember 2019 +++

Mann tot in Wohnung entdeckt - Verdächtiger festgenommen

In einer Wohnung in Berlin-Spandau ist das Opfer eines mutmaßlichen Tötungsdelikts entdeckt worden. Ein 30-Jähriger habe gestanden, seinen gleichaltrigen Bekannten während eines Streits erstochen zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin am Dienstag mit. Der Verdächtige wurde nach Angaben der Polizei in Bayern festgenommen - wo genau, wurde nicht mitgeteilt. Der 30-Jährige hatte sich laut Mitteilung bei der dortigen Polizei gemeldet und mitgeteilt, er habe seinen Bekannten in dessen Wohnung im Berliner Ortsteil Staaken erstochen. Warum sich der in Berlin wohnende, mutmaßliche Täter in Bayern stellte, war zunächst nicht bekannt. Eine Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes (LKA) übernahm die Ermittlungen in der Nacht zum Dienstag. Polizisten fanden die Leiche - wie von dem Verdächtigen angegeben - in der Wohnung an der Heerstraße.

Kajakfahrer auf Griminitzsee vermisst

Ein 47-Jähriger, der nach einem Kajak-Ausflug auf dem Grimnitzsee (Landkreis Barnim) vermisst wird, ist weiter verschwunden. Die Polizei suchte auch am Montag vergeblich nach dem Mann, wie sie am Dienstag mitteilte. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von der örtlichen Feuerwehr und Polizeitauchern. Angehörige hatten die Polizei am Freitag darüber informiert, als der Mann zur verabredeten Zeit nicht zurückkehrte. Seitdem suchten die Beamten nach ihm. Bislang fanden sie nur das Kajak des Vermissten am Ufer treibend. Auch ein Polizeihubschrauber und ein Suchhund waren zum Einsatz. (dpa)

Rasierklingen auf Spielplatz gefunden

Am Dienstagvormittag haben Beschäftigte des Grünflächenamtes auf einem Spielplatz in Prenzlauer Berg zwei Rasierklingen gefunden und daraufhin die Polizei alarmiert. Den Mitarbeitern waren die Klingen beim Säubern des Kinderspielplatzes auf dem Arnwalder Platz aufgefallen. Die weitere Überprüfung des Spielplatzes durch Polizisten förderte keine weiteren Klingen zu Tage. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde niemand verletzt. Ob es einen Zusammenhang zu einem Klingenfund an diesem Kinderspielplatz vor 10 Tagen gibt, ist nun auch Bestandteil der Ermittlungen. (BLZ)

Schwerverletzter nach Verkehrsunfall

Am Dienstagvormittag wurde ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Oberschöneweide schwer verletzt. Derzeitigen Ermittlungen zur Folge wollte eine 70-jährige Autofahrerin von der Rudolf-Rühl-Allee in die Straße An der Wuhlheide nach links abbiegen. Dabei erfasste sie mit ihren Auto den 80-jährigen Radfahrer. Der 70-Jährige wurde auf die Straße geschleudert und mit Kopfverletzungen von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Schlag gegen Drogenkriminalität: Sechs Festnahmen in Brandenburg

Polizei und Staatsanwaltschaft in Brandenburg haben ein grenzübergreifendes Drogennetzwerk ausgehoben. Sechs Männer im Alter zwischen 26 und 45 Jahren wurden im Landkreis Havelland festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Gegen den 45-jährigen Hauptverdächtigen, einen 31-Jährigen und einen 40 Jahre alten Mann wurden Haftbefehle erlassen. Das Netzwerk agierte laut Polizei überwiegend in Polen und Deutschland. Bei Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg fand die Polizei nach eigenen Angaben über 200 Kilogramm Drogen im Wert von rund einer Million Euro. „Der erste Hinweis kam von den polnischen Kollegen aus Gorzow“, sagte Polizeisprecher Torsten Herbst. Bei den Drogen handelt es sich den Angaben zufolge um Marihuana und Haschisch. (dpa)

Auto fährt bei Rot und verletzt Fußgängerin schwer

Am Montagnachmittag ist es in Kreuzberg zu einem schlimmen Unfall gekommen. Eine 33-jährige Fußgängerin wurde von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 24-Jähriger mit einem Renault die Zossener Brücke in Richtung Lindenstraße. Zeugen sagten aus, dass der Fahrer bei Rot die Gitschiner Straße überfahren habe. Dabei erfasste er mit dem Renault die 33-Jährige, die die Lindenstraße bei Grün überquert haben soll. Durch den Aufprall schleuderte die Fußgängerin durch die Luft. In der Folge wurde die Fußgängerin durch die Luft auf die Fahrbahn geschleudert. Sanitäter und ein Notarzt brachten sie mit lebensbedrohlichen Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

Feuer in Imbiss - zwei Menschen verletzt

Bei einem Brand in einem Imbiss im Berliner Ortsteil Wedding sind zwei Menschen verletzt worden - darunter auch ein Kind. Eine im Imbiss schwer verletze Person kam in eine Spezialklinik, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag sagte. Zudem retteten die Einsatzkräfte aus der Wohnung über dem Geschäft ein Kind und zwei weitere Menschen. Das Kind musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Weitere Details etwa zu den Opfern nannte die Feuerwehr zunächst nicht. Das Feuer brach am Dienstagvormittag in der Reinickendorfer Straße aus. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers soll es im Bereich der Fritteuse gebrannt haben. 30 Einsatzkräfte waren vor Ort und löschten das Feuer. Ob das Geschäft durch die Flammen komplett zerstört wurde, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Auch die Brandursache war noch unklar. (dpa)


+++ 2. Dezember 2019 +++

S-Bahn auf dem Ring unterbrochen

Wegen eines Notarzteinsatzes war der Zugverkehr zwischen den Bahnhöfen Landsberger Allee und Ostkreuz unterbrochen, meldete die S-Bahn am Montagabend auf Twitter. Betroffen von Zugausfällen und Verspätungen seien die Linien S41, S42, S8. Gegen 22 Uhr war die Strecke wieder frei, es musste aber noch eine ganze Zeit mit Verspätungen gerechnet werden. 

Nach Polizeieinsatz: Züge am Berliner Hauptbahnhof rollen wieder

Nach einem Polizeieinsatz sind die gesperrten Gleise im Berliner Hauptbahnhof wieder freigegeben, meldete die Deutsche Bahn auf Twitter gegen 21 Uhr. Wegen eines Einsatzes der Bundespolizei waren am Montagabend  mehrere Gleise des Hauptbahnhofs gesperrt worden. Betroffen waren der komplette Teilbereich Hauptbahnhof Tief mit den Gleisen 1 bis 8. Betroffen waren dadurch die Züge der Nord-Süd-Achse. Im Fern- und Regionalverkehr kam es zu Teilausfällen und Umleitungen, die zu Verzögerungen führten, so ein Bahnsprecher. (dpa)

Räuber-Trio greift 60-Jährigen mit Elektroschocker an

Drei Räuber haben in Berlin-Charlottenburg einen 60-Jährigen mit einem Elektroschocker und Reizgas angegriffen. Die Maskierten entrissen dem Geschäftsmann seine Umhängetasche mit den Einnahmen darin, als dieser am Montagmorgen seinen Laden verließ, wie die Polizei mitteilte. Das Opfer wurde nach dem Raub in der Gaußstraße wegen seiner Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Angreifer flohen in einem Auto. (dpa)

Schüsse aus Hochzeitskorso

Mehrere Schüsse, die aus einem Hochzeitskorso heraus Sonntagnachmittag in Friedrichshain abgegeben wurden, haben einen Polizeieinsatz ausgelöst. Alarmierte Einsatzkräfte überprüften einen Audi. Nachforschungen vor Ort ergaben, dass ein 24-Jähriger sowohl aus dem Fahrzeug als auch von einem Balkon mit einer Schreckschusswaffe geschossen haben soll. Die Tatwaffe sowie eine zweite Schreckschusswaffe fanden die Einsatzkräfte in einer Wohnung im Haus. Da der Tatverdächtige wegen eines Haftbefehls gesucht wurde, verhafteten die Einsatzkräfte den Mann und überstellten ihn dem Landeskriminalamt. (BLZ)

Mann soll Frau in Haus attackiert und lebensgefährlich verletzt haben

Ein 25-Jähriger soll in Potsdam gewaltsam in ein Haus eingebrochen und einer Bewohnerin mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Die Frau wurde bei dem Angriff am Sonntagmorgen lebensgefährlich verletzt, wie die Staatsanwaltschaft Potsdam und die Polizei am Montag mitteilten. Demnach ermittelt eine Mordkommission. Der mutmaßliche Angreifer sollte am Montag wegen möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen einem Sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt werden. Sein Motiv war zunächst nicht bekannt. Laut Staatsanwaltschaft und Polizei ging der Deutsche anscheinend gezielt auf die Frau los. Ein weiterer Bewohner konnte ihn demnach von weiteren Handlungen abhalten. Zusammen mit weiteren Zeugen hielten sie den Verdächtigen laut der Ermittler fest, bis die Polizei eintraf. Der 25-Jährige habe keinen festen Wohnsitz. Weitere Details etwa zum Alter der Frau nannten die Ermittler nicht. (dpa)

Skelett bei Bauarbeiten in Potsdam entdeckt

Bauarbeiter haben am Montagmorgen in Potsdam menschliche Knochen und einen Schädel entdeckt. Neben den Knochen wurden stark verrostete Patronenhülsen gefunden, wie die Polizei mitteilte. Untersuchungen hätten ergeben, dass die Knochen und der Schädel seit dem Zweiten Weltkrieg dort lagen. Es handele es sich wahrscheinlich um einen russischen Soldaten. Dafür würde auch die Munitionsart sprechen. Der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge werde das Teilskelett beerdigen. Laut Polizei waren die Knochen und der Schädel auf einem Grundstück in der Mangerstraße im Stadtteil Berliner Vorstadt gefunden worden. Einem Bericht der „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ zufolge ist der Fundort das Gartengrundstück der Villa Kellermann. Die Polizei machte dazu keine Angaben. In der Villa betreibt der Berliner Sternekoch Tim Raue ein Restaurant, an dem auch Fernsehmoderator Günther Jauch beteiligt ist. (dpa)

Mehrere Brände in Berlin: Drei Lastwagen brennen auf Firmengelände

Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, wurden Einsatzkräfte gegen 03.15 Uhr über zwei brennende Fahrzeuge auf einem Firmengelände in der Ullsteinstraße in Tempelhof informiert.
Foto: Morris Pudwell

Die Berliner Feuerwehr hat in der Nacht zu Montag mehrere Brände in Wohnungen und auf einem Firmengelände gelöscht. Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, wurden Einsatzkräfte gegen 03.15 Uhr über drei brennende Fahrzeuge auf einem Firmengelände in der Ullsteinstraße in Tempelhof informiert. Etwa 40 Feuerwehrleute hätten die Flammen bei drei Lastwagen gelöscht, diese wurden den Angaben zufolge aber erheblich beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Bereits gegen 02.00 Uhr war die Feuerwehr nach Berlin-Hellersdorf in den Teterower Ring gerufen worden, weil es in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Hochhauses brannte. In der Wohnung seien keine Menschen gewesen, die Einsatzkräfte hätten jedoch fünf Personen und einen Hund aus dem Hochhaus in Sicherheit bringen müssen. Den Angaben zufolge wurde der Brand innerhalb einer halben Stunde gelöscht, ein Mensch kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Wenige Minuten später kam es bei einem kleinen Brand in einer Erdgeschosswohnung in der Berliner Straße in Pankow zu einer starken Rauchentwicklung. Eine Mutter und ihr zweijähriges Kind seien wegen Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht worden. Insgesamt waren in der Nacht weit mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz. (dpa)


+++ 1. Dezember 2019 +++

S-Bahn-Verkehr wieder freigegeben: Verdächtiger Gegenstand an Warschauer Straße gefunden

Wegen eines Polizeieinsatzes auf der Warschauer Brücke in Berlin-Friedrichshain war der Zugverkehr zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof am Sonntagabend unterbrochen. Im Bereich des S- und U-Bahnhofes Warschauer Straße waren verdächtige Gegenstände gefunden worden.

Auch die Warschauer Brücke war zwischen Stralauer Allee und Marchlewskistraße für den Autoverkehr gesperrt. Spezialisten der Bundespolizei untersuchten vor Ort die Objekte, teilte die Polizei Berlin auf Twitter mit. Gegen 21 Uhr konnten laut RBB hinzugerufene Sprengstoffexperten Entwarnung gegen.

Der Zugverkehr wurde zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof wieder aufgenommen. Die S-Bahnen fuhren zunächst aber noch ohne Halt an der Warschauer Straße durch. Betroffen waren die Linien S3, S5, S7 und S9. Die Bahn hatte zwischenzeitlichen einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. (BLZ)


Mitte: 16-Jähriger auf der Flucht rast auf Passanten los

Nur durch einen Sprung zur Seite konnten sich Passanten am Samstagnachmittag vor einem heranrasenden VW Passat retten. Der erst 16-jährige Fahrer war auf der Flucht vor der Polizei durch den Tiergartentunnel gefahren, hatte an der Tunnelausfahrt beschleunigt und dort eine rote Ampel überfahren. An der Kreuzung Invalidenstraße/Minna-Cauer-Straße konnten die querenden Fußgänger gerade noch rechtzeitig zur Seite springen.

Die Flucht endete an der nächstfolgenden Kreuzung Minna-Cauer-Straße/Heidestraße: Dort erlaubte der stockende Verkehr kein Durchkommen. Bei der Überprüfung konnte der Fahrer weder einen Führerschein noch eine Versicherung für das Fahrzeug vorweisen. Die Polizei geht davon aus, dass er unter Einfluss berauschender Mittel stand. Der Fahrer war wegen zweier Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Berlin zur Fahndung ausgeschrieben. Die Polizei nahm den Jugendlichen fest und überstellte ihn schließlich der Justiz. (BLZ)


Einbruch in Stasimuseum: Schmuck und Orden gestohlen

Einbrecher haben aus dem Stasimuseum in Berlin-Lichtenberg Orden und Schmuck gestohlen. Sie seien zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen über ein Fenster in das erste Stockwerk des Gebäudes an der Ruschestraße eingestiegen, teilte die Polizei mit. Ein Museumsmitarbeiter habe am Sonntag mehrere zerschlagene Vitrinen in den Ausstellungsräumen entdeckt und die Beamten alarmiert. Der Wert des gestohlenen Schmucks und der Orden war zunächst unklar.

Das Museum war am Sonntag für eine Stellungnahme telefonisch zunächst nicht erreichbar. Auf der Internetseite heißt es: „Am 2. Dezember 2019 bleibt das Stasimuseum geschlossen. Wir bitten um ihr Verständnis.“ (dpa)


Notbremsung rettet Mann im Gleisbett

Polizeibeamte und Techniker am Unglücksort
Foto: Pudwell

Mit einer sofortigen Notbremsung hat der Triebwagenführer einer S-Bahn am Bahnhof Baumschulenweg einem Mann das Leben gerettet. Der Betrunkene war in der Nacht zu Sonntag ins Gleisbett gefallen. Dem S-Bahn-Fahrer gelang es, den Zug wenige Zentimeter von dem Mann entfernt zum Stehen zu bringen.

Zwei Fahrgäste zogen den Mann hoch auf den Bahnsteig - eine lebensgefährliche Rettungsaktion, denn der Fahrstrom der S-Bahn war noch nicht abgeschaltet. Über die Art und schwere der Verletzungen des Mannes ist derzeit nichts bekannt.

Erst in der Nacht zum Mittwoch war eine Person in die Gleise der U-Bahn am Moritzplatz geraten. Passanten retteten den bewusstlosen Mann, der eine schwere Kopfverletzung davontrug. (BLZ)

Wittstock: 86-Jährige bekommt aus Spanien Paket mit Drogen

Eine Überraschung hat eine 86-jährige Frau aus Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) erlebt, als sie ein Paket aus Barcelona erhielt. Obwohl sie nichts bestellt hatte, öffnete die Rentnerin das an sie gerichtete Paket. Darin befanden sich zwei luftdicht zugeschweißte Päckchen. Sicherheitshalber informierte sie die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass sich in den Päckchen grob geschätzt jeweils etwa 150 Gramm getrocknete Cannabisblüten befanden. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein und stellte das Paket sicher. (dpa)

Lichtenberg: Mann durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt

Bei einem Streit in einer Wohnung in Lichtenberg ist ein 25-Jähriger in der Nacht auf Sonntag mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt worden. Ein noch unbekannter Täter fügte dem 25-Jährigen in der Rhinstraße mit einem Messer schwere, lebensbedrohliche Verletzungen zu, bevor ein Zeuge die beiden Männer voneinander trennte. Der Zeuge wurde ebenfalls verletzt, woraufhin der Tatverdächtige flüchtete. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. (BLZ)

Blankenfelde: Unbekannte werfen Staubsauger von Brücke auf Fahrbahn

Von einer Fußgängerbrücke aus haben Unbekannte in Mahlow (Teltow-Fläming) einen Staubsauger auf die Fahrbahn geworfen. Unter der Brücke führt die viel befahrene Bundesstraße 96 durch, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Autofahrer seien bei dem Vorfall am frühen Samstagmorgen glücklicherweise nicht verletzt worden. Die Polizei stellte den Staubsauger sicher. Sie bittet die Bevölkerung bei der Suche nach dem oder den unbekannten Tätern um Mithilfe und hat Strafanzeige gestellt. (dpa)

Kreuzberg: Betrunkener geht mit Flasche und Hocker auf Wirtin los

Sternhagelvoll ist ein 50-Jähriger in einer Kneipe in der Kreuzberger Prinzenstraße am Samstagnachmittag auf die Wirtin losgegangen - in einer Hand ein Hocker, in der anderen Hand eine abgebrochene Flasche. Die Die 48-Jährige rief die Polizei und zeigte ebenfalls an, der Trunkenbold habe zwei weitere Gäste homophob beleidigt. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 50-Jährigen ergab einen Wert von etwa drei Promille. Nach Feststellung seiner Personalien wurde er vor Ort entlassen. Verletzt wurde niemand. (BLZ)

Brandenburg: Jugendlicher von Auto erfasst

Ein betrunkener und unter Drogen stehender Jugendlicher ist in Brandenburg an der Havel von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der 19-Jährige wollte am Samstag vor einem haltenden Bus die Straße überqueren. Dabei wurde er von einem vorbeifahrenden Auto erfasst, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte. Rettungskräfte brachten den Jugendlichen schwer verletzt in ein nahe liegendes Krankenhaus. Zuvor wurde bei ihm Alkoholgeruch wahrgenommen, ein Atemalkoholtest ergab dann einen Wert von 1,97 Promille. Zudem reagierte der 19-Jährige bei einem Drogenschnelltest positiv auf Amphetamine. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fand die Polizei auch eine geringe Menge an Cannabis und beschlagnahmte sie. (dpa/BLZ)

Potsdam: Radfahrer stößt mit Bus zusammen und verletzt sich schwer

Ein Radfahrer ist im Potsdamer Ortsteil Babelsberg mit einem Bus zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Die Ursache des Unfalls am Samstag ist zunächst noch unklar, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Weder der 50-jährige Busfahrer noch der 35-jährige Radfahrer konnten bislang Angaben zum Unfallhergang machen. Der Radfahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Gegen den Busfahrer hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (dpa)

Betrunkener in Mitte schlägt Busfahrer ins Gesicht

Ein alkoholisierter Mann hat einen Busfahrer in Berlin-Mitte attackiert und verletzt. Der 32-jährige Mann schlug am Samstagabend beim Einsteigen am Hanne-Sobek-Platz unvermittelt den Fahrer der Linie 247 ins Gesicht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zuvor habe der 54-jährige BVG-Mitarbeiter ihn nach seinem Fahrschein gefragt. Fahrgäste versuchten erfolglos, den aggressiven Mann durch Worte zu stoppen. Er schlug den Fahrer noch ein zweites Mal und flüchtete in Richtung Badstraße. Die alarmierten Beamten konnten ihn dort an der Ecke zur Behmstraße festnehmen. Eine Alkoholkontrolle ergab 1,8 Promille. Der Busfahrer musste seinen Dienst abbrechen und wurde in einem Krankenhaus ambulant versorgt. (dpa)

Mariendorf: Bus-Fahrgast zerschlägt Scheibe

Ein Busfahrer in Mariendorf ist am Samstagnachmittag durch umherfliegende Glassplitter verletzt worden. Laut Polizei war es in dem Bus der Linie M76 an der Haltestelle U-Bahnhof Alt-Mariendorf zwischen dem 43-jährigen Busfahrer und einem jungen Mann zu einem verbalen Streit gekommen. In der Folge schlug der Fahrgast mit der Hand gegen eine Sicherheitsscheibe, die dadurch zersplitterte. Einige Glassplitter verletzten den Busfahrer im Gesicht und an den Augen. Er wurde zur ambulanten Behandlung durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Der junge Mann flüchtete in unbekannte Richtung. (BLZ)

Köpenick: Schlangenlinien auf dem Wasser

In Schlangenlinien ist ein Sportmotorboot am Samstagnachmittag durch die Spree-Oder-Wasserstraße gefahren. Beim Durchfahren der Langen Brücke stieß der Fahrer mehrmals gegen das Brückenjoch, ohne dabei Schäden zu verursachen. Der Bootsführer setzte die Fahrt in Richtung Innenstadt fort. Die Besatzung eines Polizeibootes kontrollierte wenig später den 48-jährigen Mann und stellte Alkoholgeruch in seiner Atemluft fest. Bei einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle wurde ein Wert von über 1,9 Promille gemessen. Der 48-Jährige wurde für eine Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und konnte danach seinen Weg zu Fuß fortsetzten. Das Motorboot wurde am Kaisersteg festgemacht. (BLZ)

Baumschulenweg: Seniorin mit Rollator von Auto erfasst

Eine ältere Dame ist am Samstagabend in Baumschulenweg von einem Auto erfasst worden. Die 81-Jährige war mit ihrem Rollator zwischen geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn der Köpenicker Landstraße getreten. Dabei wurde sie von dem Toyota eines 64-Jährigen angefahren. Die Seniorin wurde durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 64-Jährige blieb unverletzt. (BLZ)

+++ 30. November 2019 +++

Mann wird in U-Bahnhof attackiert und an den Kopf getreten

Drei Männer haben in einem U-Bahnhof in Berlin-Kreuzberg einem alkoholisierten Mann gegen den Kopf getreten und versucht, ihn zu berauben. Die Unbekannten kamen am Samstagmorgen auf dem Zwischendeck der Station Kottbusser Tor auf den 24-Jährigen zu und schlugen ihn zu Boden, wie die Polizei mitteilte. Anschließend prügelten sie demnach weiter auf den Mann ein und traten ihn gegen seinen Kopf. Die Angreifer versuchten erfolglos, seine Wertsachen zu greifen. Als Zeugen den Vorfall bemerkten, flüchteten sie unerkannt. Der verletzte Mann kam in ein Krankenhaus. (dpa)

Senior setzt Auto zurück: Zwei Frauen schwer verletzt

Zwei Frauen sind in Berlin-Heiligensee schwer verletzt worden, als ihr Auto mit einem rückwärts fahrenden Wagen zusammenstieß. Dessen 74-jähriger Fahrer wollte am Freitag rückwärts über einen Supermarkt-Parkplatz in der Ruppiner Straße ausfahren, so die Polizei am Samstag. Der Senior habe bremsen wollen, stattdessen habe er aber das Gaspedal durchgetreten. Der Wagen beschleunigte  daraufhin stark und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf die Ein- und Ausfahrt des Parkplatzes zu. Dabei habe er zunächst beinahe eine 34-jährige Frau angefahren, die jedoch noch zur Seite wegspringen konnte. Anschließend habe der Fahrer Gas gegeben und sei - weiter im Rückwärtsgang - zur Straße gefahren. Dort stieß der Wagen mit dem Auto der 45-jährigen Frau und ihrer 66-jährigen Beifahrerin zusammen. Die Frauen wollten von der Ruppiner Chaussee nach rechts auf den Parkplatz abbiegen. Beide kamen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der rückwärts fahrende Senior blieb unverletzt. (dpa)

Scheune in Groß Döbbern brennt ab Groß Döbbern

Eine Scheune hat in Groß Döbbern (Landkreis Spree-Neiße) Feuer gefangen und ist abgebrannt. Das Feuer war am Freitagabend gemeldet worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Samstagmorgen. Die Polizei geht von einem Schaden im sechsstelligen Bereich aus. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Die Brandursache ist noch unklar. (dpa)

+++ 29. November 2019 +++

Bernau: Polizei ermittelt in Vergewaltigungsfall

Eine 30-jährige Frau soll in Bernau von einem Mann vergewaltigt worden sein. Die Polizei hat nach eigenen Angaben Ermittlungen aufgenommen. Demnach arbeitete die Frau Mittwochnacht in einer gastronomischen Einrichtung am Bahnhofsplatz. Als sie in den Keller ging, um etwas zu holen, sei sie von einem Mann festgehalten und vergewaltigt worden, wie die Polizei am Freitag weiter mitteilte. Die Frau habe fliehen und mit einem Taxi zur Polizei fahren können. Beamte nahmen am Tatort vier Männer im Alter zwischen 19 und 56 Jahren vorläufig fest. Derzeit werde geklärt, in welcher Weise die drei weiteren Männer an der Tat beteiligt waren. (dpa)


Salzwedel: Mit mehr als 3 Promille auf dem E-Scooter

Bekifft und mit mehr als 3 Promille Alkohol im Blut ist ein Mann auf einem E-Scooter durch Salzwedel gefahren. Polizisten kontrollierten den 37-Jährigen in der Nacht zum Freitag in der Ernst-Thälmann-Straße, wie die Polizei mitteilte. Der Mann erhielt zwei Strafanzeigen - einmal wegen Trunkenheit im Verkehr und eine weitere, weil er eine geringe Menge Cannabis bei sich trug. Die Polizei habe bei der Kontrolle keinen Führerschein sichergestellt, sagte ein Sprecher. Sollte der Mann aber einen haben, könne er diesen noch verlieren: Die Polizei wies darauf hin, dass für E-Scooter als Kraftfahrzeuge dieselben Alkoholgrenzwerte gelten wie für Autos. (dpa)


Schwedt: Frau verliert Kontrolle über Auto - vier Schwerverletzte

Bei einem Unfall zwischen Meyenburg und Schwedt sind am Donnerstag vier Menschen schwer schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Die Fahrerin und drei Insassen des in den Unfall verwickelten Autos wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. (dpa)


Frankfurt (Oder): Eine Tonne Knaller aus Polen sichergestellt

Rund 1,1 Tonnen Pyrotechnik hat der Zoll bei der Kontrolle eines Kleintransporters auf der Autobahn 12 in Frankfurt (Oder) sichergestellt. Der Fahrer habe die unterschiedlichen Feuerwerkskörper mit einem Gewicht von 1133 Kilogramm ohne die nötige Erlaubnis transportiert, wie eine Sprecherin des Zolls am Freitag sagte. Auch für die Benutzung vieler der Feuerwerkskörper sei eine besondere Erlaubnis notwendig, die der Mann nicht vorweisen konnte. Die meiste Pyrotechnik sei in dem Transporter, der am Donnerstagabend von Polen in Fahrtrichtung Berlin unterwegs war, in Kartons verpackt gewesen. Der Fahrer muss dem Zoll zufolge mit einem Strafverfahren rechnen. Das Zollfahndungsamt ermittle. (dpa)


Perleberg: 19-Jähriger verletzt Frau mit Messer

Ein 19-Jähriger, der am Mittwoch eine 44-jährige Frau in Perleberg mit einem Messer verletzt hat, ist in Untersuchungshaft. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Der Mann sei zuvor einem Amtsrichter vorgeführt worden, der die Haft anordnete. Der 19-Jährige Deutsche hatte die Frau vor ihrem parkenden Auto angesprochen und die Fahrzeugschlüssel und das Mobiltelefon von ihr gefordert. Als sie sich weigerte, war es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Dabei wurde die 44-Jährige mit einem Messer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der junge Mann flüchtete zunächst, konnte aber nach Zeugenhinweisen festgenommen werden. (dpa)


Seniorin bei Unfall in Köpenick lebensgefährlich verletzt

Eine Frau hat in Köpenick durch einen Verkehrsunfall so schwere Verletzungen erlitten, dass Lebensgefahr besteht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die 82-Jährige gegen 19 Uhr mit ihrem Ford auf der Mahlsdorfer Straße in Richtung Eitelsdorfer Straße unterwegs, als sie plötzlich nach rechts abkam, gegen einen geparkten Skoda fuhr, der wiederum auf einen ebenfalls abgestellten Renault geschoben wurde. Anschließend bewegte sich das Auto der Seniorin nach links über den Grünstreifen und stieß dann gegen einen Oberleitungsmast der Straßenbahn. Die Verletzte wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)


Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen 

Gestern Nachmittag wurden bei Verkehrsunfällen eine Radfahrerin in Lichtenberg und ein Fußgänger in Prenzlauer Berg schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat eine 54-jährige Radfahrerin gegen 17.30 Uhr den Radweg der Landsberger Allee befahren. In Höhe der Straßenbahnhaltestelle Schalkauer Straße soll sie dann mit einem rennenden 7-jährigen Jungen, der den Radweg der Landsberger Allee von links überqueren wollte, zusammengestoßen und anschließend gestürzt sein. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die verletzte Frau in ein Krankenhaus. Sie wurde wegen schwerer Beinverletzungen stationär aufgenommen. Der Junge blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


Antisemitische Straftaten - Mutmaßlicher Gewalttäter in Psychiatrie

Ein mutmaßlicher, antisemitischer Gewalttäter ist in Berlin in die Psychiatrie eingewiesen worden. Dem 50-Jährigen wird zur Last gelegt, aus einer „wahnhaft antisemitischen Gesinnung heraus“ etwa zwei Jahre lang öffentlich Plakate mit Inhalten gezeigt zu haben, mit denen auch der Holocaust geleugnet worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Passanten, die den Verdächtigen darauf ansprachen, seien misshandelt und verletzt worden. Der Mann sei der gefährlichen Körperverletzung in sechs Fällen, der Körperverletzung und der Bedrohung vom Frühjahr 2017 bis zum Frühjahr 2019 dringend verdächtig. Der 50-Jährige wurde laut Mitteilung am 9. November in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) festgenommen und dann nach Berlin gebracht. Das Landgericht in der Hauptstadt hatte zuvor einen Unterbringungsbefehl erlassen. Der Beschuldigte soll bei den Taten schuldunfähig gewesen sein, so die Staatsanwaltschaft. Die Behörde geht davon aus, dass der Mann weiter gefährlich ist. Deshalb werde die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angestrebt. Die Antisemitismusbeauftragte der Berliner Generalstaatsanwaltschaft, Claudia Vanoni, zeigte sich auf Twitter erfreut über den Erfolg der Staatsanwaltschaft. Der mutmaßliche Täter sei immer wieder durch antisemitische Äußerungen auffällig geworden, habe aber wegen der Erkrankung nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können. Nun sei die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung bewirkt worden. (dpa)


+++ 28. November 2019 +++

Hamburger Serien-Brandstifter in Berlin gefasst

Ein verurteilter Serien-Brandstifter, der aus der geschlossenen Psychiatrie in Hamburg entwichen war, ist in Berlin gefasst worden. Er sei dort am Donnerstag widerstandslos durch Polizeibeamte verhaftet worden, teilte die Hamburger Polizei mit. Er habe sich in einem Hostel aufgehalten und sei aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung dort erkannt worden, ergänzte eine Polizeisprecherin. Der 39 Jahre alte Mann sollte nach Hamburg zurück in die Klinik gebracht werden. Er war am 19. November von einem unbegleiteten Freigang aus der geschlossenen psychiatrischen Abteilung einer Hamburger Klinik nicht zurückgekehrt. Seitdem hatte die Polizei nach ihm gefahndet und seit vergangenem Dienstag auch öffentlich mit Fotos nach ihm gesucht.

Der Geflüchtete war 2014 nach einer Serie von Brandstiftungen vom Hamburger Landgericht zu fünf Jahren Haft und zuvor in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Der Mann hatte unter anderem gestanden, im Dezember 2010 im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Feuer gelegt zu haben. Dabei war ein Schaden von mehr als einer Million Euro entstanden. (dpa)


Lastwagen mit mehreren tausend Hühnern verunglückt - Fahrer verletzt

Ein mit Hühnern beladener Lastwagen ist am Donnerstagmorgen in Dambeck (Ludwigslust-Parchim) verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Fahrer der Zugmaschine dabei so schwer verletzt, dass er in eine Klinik kam. Der Lkw sei in einen Graben gerutscht und umgekippt. Die Unfallstelle auf Landesstraße 81 liegt an der Grenze zur Brandenburg und sei komplett gesperrt. Der Lkw sei mit mehreren tausend Hühnern beladen und soll möglichst schnell geborgen werden. (dpa)


Unfall in Prenzlauer Berg: Führerschein und Auto beschlagnahmt

In Berlin-Prenzlauer Berg ist ein 29-Jähriger mit seinem Auto mit dem Fahrzeug eines 36-Jährigen kollidiert. Der 36-Jährige wurde bei dem Unfall auf der Ostseestraße am Mittwochabend leicht verletzt, wie ein Sprecher der Polizei am Donnerstag sagte. Der 29-Jährige blieb unverletzt. Zeugen berichteten, dass er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei und mehrmals den Motor aufheulen lies. Die Polizei stellte Fahrzeug und Führerschein sicher. Gegen ihn wird wegen Verdachts des verbotenen Autorennens ermittelt. (dpa)


Unbekannter reißt Verkäuferin Schmuckstücke aus der Hand und flüchtet

Ein Mann riss einer Angestellten Mittwochabend in Treptow mehrere Schmuckstücke aus der Hand. Gegen 18.30 Uhr betrat der Unbekannte ein Juweliergeschäft in einem Einkaufszentrum an der Straße Am Treptower Park und gab vor, Schmuck kaufen zu wollen. Daraufhin zeigte ihm die 52-Jährige eine Schautafel mit einer Auswahl verschiedener Stücke, die ihr der Räuber aus den Händen riss. Dabei wurde die Angestellte leicht an einer Hand verletzt. Anschließend flüchtete der Täter aus dem Geschäft und dem Einkaufszentrum in Richtung Elsenstraße. Dabei half ihm nach Zeugenaussagen ein ebenfalls unbekannter Komplize, indem dieser eine Tür aufhielt. Die Polizei ermittelt. (BLZ)


Mutmaßlicher Handtaschen-Räuber festgenommen

Einem couragierten Zeugen ist es zu verdanken, dass Polizisten in der Nacht zu Donnerstag einen mutmaßlichen Räuber in Pankow festnehmen konnten. Gegen 0.20 Uhr soll der Mann in der Florastraße einer 42-jährigen Frau gewaltsam die Handtasche entrissen haben und anschließend mit der Beute geflüchtet sein. Geistesgegenwärtig machte die Frau mit ihrem Smartphone ein Foto von dem Mann und schrie laut um Hilfe. Ein 32-Jähriger hörte in seiner Wohnung die Hilferufe, kam heraus und hielt den Tatverdächtigen fest. Polizisten nahmen den alkoholisierten 38-Jährigen fest. Die 42-Jährige blieb unverletzt. (BLZ)


Unbekannte zünden Pkw an

Bislang Unbekannte zündeten in der Nacht zu Donnerstag ein Auto in Prenzlauer Berg an. Gegen 1 Uhr bemerkten Passanten Rauch aus einem auf der Lychener Straße geparkten Mercedes aufsteigen und alarmierten die Feuerwehr. Alarmierte Polizisten erfuhren von Zeugen, dass diese versucht hatten das Fahrzeug zu öffnen, um nachzuschauen, ob sich noch Personen im Wagen befinden. Die Feuerwehr löschten das Feuer im Fond des Mercedes. Der Pkw wurde sichergestellt.  Ein Brandkommissariat des LKA ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (BLZ)


B158 im Kreis Barnim nach Unfall gesperrt - zwei Schwerverletzte

Wegen eines Verkehrsunfalls ist die Bundesstraße 158 in Werneuchen (Landkreis Barnim) am Donnerstagmorgen voll gesperrt. Ein Auto habe sich dort am frühen Morgen mehrfach überschlagen, sagte ein Polizeisprecher. Die zwei Insassen seien schwer verletzt. Die genauen Umstände würden noch ermittelt.


+++ 27. November 2019 +++

Ein Toter bei Wohnungsbrand in Berlin-Reinickendorf

In Berlin-Reinickendorf ist am Mittwoch ein Feuer in einer Einzimmerwohnung ausgebrochen, dabei ist ein Mensch gestorben. „Die Wohnung stand in Vollbrand. Wir konnten die Person nur noch leblos bergen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am späten Nachmittag. Weitere Angaben zur Identität des Toten und zur Brandursache waren zunächst nicht bekannt.

Bewohner aus angrenzenden Wohnungen des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses hatten sich selbstständig in Sicherheit gebracht und wurden nicht verletzt. 80 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen in der Wohnung in der obersten Etage in der General-Woyna-Straße. Die Löscharbeiten waren nach Angaben des Sprechers schwierig, weil sich die Wohnungstür nicht öffnen ließ. Die Löschkräfte erreichten das Feuer nur mittels einer Drehleiter über den Balkon. (dpa)


Jogger in Steglitz von Auto angefahren und schwer verletzt

Ein Jogger ist in Berlin-Steglitz beim Wechsel der Straßenseite von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Ein 40-Jähriger erfasste ihn am Dienstagnachmittag mit seinem Wagen auf der Grunewaldstraße, wie die Polizei mitteilte. Der 21-Jährige soll beim Überqueren der Straße nicht auf den Verkehr geachtet haben. Er prallte gegen die Windschutzscheibe des Autos und anschließend gegen einen weiteren geparkten Wagen. Der Schwerverletzte kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)


Vier Lkw beteiligt: Zwei Tote nach Unfall auf A9 Richtung Berlin

Zwei Menschen sind bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 9 Richtung Berlin tödlich verletzt worden. Ein Lkw sei am Mittwoch bei einer Baustelle in der Nähe des Flughafens Halle/Leipzig auf drei weitere Laster aufgefahren, teilte die Polizei mit. Die Insassen des ersten Lkw starben, zwei weitere Lkw-Fahrer wurden schwer und einer leicht verletzt. Die Autobahn in Richtung Berlin wurde komplett gesperrt, wie lange war zunächst unklar. (dpa)


Jogger von Auto erfasst und schwer verletzt

Ein 21-Jähriger ist gegen 16.30 Uhr in Steglitz von einem Fahzeug erfasst worden. Zeugen zufolge achtete er offenbar nicht auf den Fahrzeugverkehr, so dass ihn ein Auto erfasste. Der Jogger prallte gegen die Windschutzscheibe des Toyota und wurde anschließend gegen ein geparktes Auto geschleudert. Er erlitt Verletzungen an Ober- und Unterkörper und kam in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. (BLZ)


Mann aus U-Bahngleis gerettet

Das beherzte Eingreifen von Passanten hat in der Nacht zu Mittwoch einem Mann vermutlich das Leben gerettet. Er war am U-Bahnhof Moritzplatz ins Gleisbett gestürzt und bewusstlos liegen geblieben. Die Retter hievten ihn zurück auf den Bahnsteig und alarmierten gegen 0.40 Uhr die Berliner Feuerwehr. Eine Notärztin kümmerte sich um den Verletzten, der offenbar eine schwere Kopfverletzung erlitten hatte.

Ein Mann war am U-Bahnhof Moritzplatz ins Gleisbett gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt.
Foto: Morris Pudwell

Tankstelle überfallen

Ein Maskierter hat gestern Abend eine Tankstelle in Reinickendorf überfallen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betrat der Mann den Verkaufsraum gegen 20.45 Uhr und bedrohte die 42-Jährige Angestellte mit einem Schlagstock. Er forderte die Einnahmen. Anschließend flüchtete der Räuber in unbekannte Richtung. Die überfallene Frau blieb unverletzt.


Mehrere Raubüberfälle in einer Nacht in Brandenburg

Mehrere Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch in drei Landkreisen in Brandenburg zwei Restaurants und einen Getränkemarkt überfallen. Ob es einen Zusammenhang zwischen den drei Raubtaten gibt, müsse noch geprüft werden, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost. In allen Fällen sind die Täter noch nicht gefasst worden. Die erste Tat ereignete sich in Wriezen am späten Dienstagabend. Zwei Maskierte überfielen einen Getränkemarkt auf der Freienwalder Straße. Sie bedrohten die Angestellten. Die Täter entwendeten Bargeld in unbekannter Höhe. In Eiche bei Ahrensfelde  bedrohten kurz vor Mitternacht drei Unbekannte die Mitarbeiter eines Fastfood-Restaurants mit Messer und Schusswaffe. Auch hier wurden die Einnahmen erbeutet.  Zuletzt kam es in der Dorfstraße in Schöneich zu einem Raub: Vier unbewaffnete Täter bedrohten am frühen Mittwochmorgen den Inhaber eines Restaurants und forderten Geld. Auch in diesem Fall gelang es den Räubern, mit ihrer Beute unerkannt zu flüchten.


Fußgänger von Linienbus erfasst und schwer verletzt

Ein Fußgänger ist in Mitte  von einem abbiegenden Linienbus angefahren worden. Der 52-jährige Fahrer bog mit dem Bus am Dienstagabend rechts von der Hessischen Straße in die Hannoversche Straße ein, als es zum Zusammenstoß mit dem 23-jährigen Fußgänger kam. Der Schwerverletzte wurde  in ein Krankenhaus gebracht. Der Busfahrer erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt. (dpa)


+++ 26. November 2019 +++

Prenzlauer Berg: 120.000 Zigaretten in Auto entdeckt

Zöllner haben in einem geparkten Auto in Prenzlauer Berg rund 120.000 Schmuggelzigaretten entdeckt. Den Fahndern waren im Kofferraum des Kastenwagens am Montagabend Kartons aufgefallen, die für den Transport von unversteuerten Kartons genutzt werden, wie das Hauptzollamt am Dienstag mitteilte. Eine Tabakspürhündin erschnüffelte die Zigaretten.

Der Zoll hatte den Angaben zufolge am Montag verdachtsunabhängige Kontrollen durchgeführt. Der Wagen stand in der Schneeglöckchenstraße. Im Innern fanden sie die polnischen Originalkennzeichen. Die hinterzogenen Abgaben bezifferten die Zöllner auf 23.000 Euro. (dpa)


Kreuzberg: Mendelssohn-Ausstellung in Friedhofskapelle verwüstet

Die Dauerausstellung über die ursprünglich jüdischen Familie Mendelssohn in einer Friedhofskapelle in Berlin-Kreuzberg ist am Wochenende verwüstet worden. Die Täter sollen auf dem Dreifaltigkeits-Friedhof am Mehringdamm  in die Kapelle eingedrungen sein und dort Schaukästen und eine Infotafel eingeschlagen haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Neben Hakenkreuzen wurden auch Symbole aus der linksextremistischen Szene sowie diverse römische Zahlen hinterlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (BLZ)


Frau tot in Wedding gefunden 

In einer Wohnung an der Kameruner Straße ist in der Nacht zum Dienstag eine tote Frau gefunden worden. Die Polizei wurde am frühen Morgen zu dem Haus alarmiert. Wie eine Polizeisprecherin bestätigte, wird wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes ermittelt.  Die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes habe die Ermitttlungen übernommen.

Rettungskräfte reanimierten zudem einen blutüberströmten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Zu den Hintergründen der Tat konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Tote liegt noch in der Wohnung. Die Spurensicherung der Kriminaltechnik ist vor Ort. (tc)

Polizisten sichern den Tatort.
Foto: Morris Pudwell

Zossen: Granatpatrone auf Balkon - 30 Menschen müssen Wohnungen verlassen

Bei Arbeiten auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in Zossen (Teltow-Fläming) haben Handwerker eine Granatpatrone auf einem Balkon entdeckt. Rund 30 Bewohner der umliegenden vier Häuser mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen, wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag sagte. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Montagnachmittag niemand. Als die von den Arbeitern informierten Beamten eintrafen, wartete der Mann schon mit der Granatpatrone in der Hand vor dem Haus. In der Wohnung des Mannes fanden die Beamten weitere 13 Patronen kleinerer Art. Ersten Erkenntnissen nach handelt es sich der Polizei zufolge bei der auf dem Balkon gefundenen Patrone um eine Übungsgranatpatrone. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. (dpa)


Gesundbrunnen: Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

Eine Frau ist bei einem Unfall Montagabend in Gesundbrunnen  schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben parkte ein 27-Jähriger gegen 18 Uhr mit einem VW auf einem Parkplatz ein und erfasste die 64-Jährige, die dabei Bein- und Kopfverletzungen erlitt. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)


Auto steht in Kreuzberg in Flammen

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Feuer in Berlin-Kreuzberg zerstört worden. Der abgestellte Wagen habe kurz nach Mitternacht in der Waldemarstraße Feuer gefangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag. Die Flammen konnten gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war noch unklar. In Berlin stehen nachts immer wieder Fahrzeuge in Flammen. Häufig handelt es sich um Brandstiftung. Zuletzt brannte ein Auto im Berliner Ortsteil Hellersdorf. (dpa)


+++ 25. November 2019 +++

Ein Toter bei Brand in Mehrfamilienhaus in Hoppegarten

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) ist ein Mann gestorben, sein Hund hat jedoch überlebt. Der 76 Jahre alte Bewohner sei in der Nacht zu Montag in einer Wohnung in der Jahnstraße tot aufgefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montagmorgen. Versuche, den Mann zu reanimieren, blieben erfolglos. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell kontrollieren. Gemeindewehrführer Marius Venslauskas von der Freiwilligen Feuerwehr Hoppegarten sagte, dass Einsatzkräfte in der Brandwohnung wenige Minuten nach dem Todesopfer auch seinen Hund entdeckt hätten. Eine Spezialistin habe das Tier mit Flüssigkeit und Sauerstoff versorgt. „Angesichts der massiven Brandgase und des großen Feuers ist es erstaunlich, dass der Hund überlebt hat“, sagte Venslauskas. Die Polizei brachte den Hund in ein Tierheim. Während der nächtlichen Löscharbeiten wurden 20 Menschen aus dem Haus evakuiert. Verletzt wurde niemand. Neben der Wohnung des Todesopfers beschädigte der Brand eine weitere Wohnung, so dass deren Mieter vorerst nicht zurückkehren konnten. Die Polizei bezifferte den Schaden auf rund 100 000 Euro. Die Brandursache war zunächst noch unklar. (dpa)


Maskierter überfällt Tankstelle

In Nacht auf Montag ist eine Tabkstelle in Hellersdorf überfallen worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand öffnete der maskierte Mann gegen 1.35 Uhr die geschlossene Schiebetür der Tankstelle in der Stendaler Straße mit Gewalt und bedrohte anschließend den 32-jährigen Mitarbeiter an der Kasse mit einem Messer. Der Bedrohte händigte die geforderten Einnahmen aus, woraufhin der Täter in Richtung Hönower Weiherkette unerkannt entkommen konnte. Der 32-jährige Kassierer wurde nicht verletzt. Das Raubkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (BLZ)


+++ 24. November 2019 +++

Kind Drogen angeboten? - Zwei Männer festgenommen

Zwei Männer sollen im U-Bahnhof Schönleinstraße möglicherweise versucht haben, einem etwa zehnjährigen Mädchen Drogen zu geben. Ein Zeuge beobachtete, wie ein 31-Jähriger am Samstagabend auf der Zwischenebene des Bahnhofs eine kleine Kugel aus seinem Mund geholt und das Kind zu sich herangewunken habe, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein 33-Jähriger soll dem Kind, das mit Gleichaltrigen spielte, eine Spritze entgegengehalten haben. Die beiden wurden festgenommen. Gegen sie wird wegen des Überlassens von Betäubungsmitteln an Minderjährige ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin. Als die Polizei eintraf, waren die Kinder nicht mehr am Ort. Die Festgenommenen waren Teil einer größeren Gruppe, hieß es. (dpa)


37-jährige Autofahrerin stirbt bei Unfall

Eine 37 Jahre alte Frau ist bei einem Verkehrsunfall zwischen Wandlitz und Schönwalde (Barnim) ums Leben gekommen. Aus bislang unbekannter Ursache sei sie am Sonntagmorgen mit ihrem Wagen in einer Linkskurve nach rechts von der Straße abgekommen, sagte eine Sprecherin des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums. Die Fahrerin raste gegen einen Baum und der Wagen fing Feuer. Die Frau konnte nicht mehr gerettet werden. (dpa)


Moabit: Fäkalien-Attacke auf Fußballfans

Unbekannte haben am Samstagvormittag in Moabit Fäkalien und Eier aus Eimern auf ein Fahrgastschiff geschüttet. Auf dem Schiff befanden sich Fans des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach, die auf dem Weg zum Spiel gegen Union Berlin waren. Gegen 10.40 Uhr war das Schiff auf der Spree-Oder-Wasserstraße in Richtung Regierungsviertel unterwegs. Zeugen beobachteten mehrere vermummte, dunkel gekleidete Personen, die vom Wullenwebersteg aus den Inhalt mehrerer Eimer auf das Deck des Schiffes ausleerten. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt. Die Polizei ermittelt. (tc)


Wandlitz: 37 Jahre alte Autofahrerin stirbt bei Unfall

Eine 37 Jahre alte Frau ist bei einem Verkehrsunfall zwischen Wandlitz und Schönwalde (Barnim) ums Leben gekommen. Aus bislang unbekannter Ursache sei sie am Sonntagmorgen mit ihrem Wagen in einer Linkskurve nach rechts von der Straße abgekommen, sagte eine Sprecherin des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums. Die Fahrerin raste gegen einen Baum und der Wagen fing Feuer. Die Frau konnte nicht mehr gerettet werden. (dpa)


Prenzlauer Berg: Rasierklinge auf Spielplatz entdeckt

Ein Vater hat am Samstag auf einem Spielplatz in Prenzlauer Berg eine versteckte Rasierklinge entdeckt. Der 39-Jährige, der sich mit seiner drei Jahre alten Tochter auf dem Gelände am Arnswalder Platz aufhielt entsorgte die Klinge in einem Mülleimerund alarmierte die Polizei. Die Einsatzkräfte stellten die Rasierklinge sicher. Weitere gefährliche Gegenstände wurden zunächst nicht gefunden. Da laut Polizei jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich noch weitere gefährliche Gegenstände auf dem Spielplatz befinden, wurde das Gelände gesperrt und das zuständige Bezirksamt informiert. (BLZ)


Tegel: Vermummte werfen Farbkugeln auf Weihnachtsbasar-Besucher

Mehrere Unbekannte haben am Samstag in Tegel die Besucher eines Weihnachtsbasars attackiert. Laut Polizei fuhren die Vermummten auf Fahrrädern an dem Basar auf dem Vorplatz der Justizvollzugsanstalt Tegel an der Seidelstraße vorbei und warfen mehrere mit rosafarbenen Lack gefüllte Christbaumkugeln in Richtung des Eingangstores. Eine 29 Jahre alte Besucherin des Marktes wurde an der Kleidung und an den Haaren getroffen, abgestellte Fahrräder, Schilder, ein Zaun und der Gehweg wurden mit Farbe bespritzt und beschädigt. Die vermummte Fahrradgruppe flüchtete anschließend in Richtung Otisstraße. Der Staatsschutz ermittelt. (BLZ)


Kreuzberg: Dealer bieten Kindern Drogen an

Zwei Männer sollen am Samstagabend in Kreuzberg versucht haben, Kindern Drogen anzubieten. Gegen 20.20 Uhr beobachtete ein 28-jähriger Passant auf dem Zwischendeck des U-Bahnhofes Schönleinstraße die Männer, die einem etwa zehnjährigen Mädchen mutmaßliche Drogen entgegenhielten. Das Mädchen, das mit etwa gleichaltrigen Kindern auf der Zwischenebene spielte, wurde von einem Zeugen nach oben auf die Straßenebene geschickt. Alarmierte Polizeikräfte nahmen zwei Tatverdächtige im Bahnhof fest. Das Kind und seine Spielgefährten waren da bereits weggelaufen. Der 31-jährige Festgenommene soll nach Angaben des Passanten eine kleine Kugel aus seinem Mund genommen und das Mädchen zu sich herangewinkt haben. Der 33-Jährige soll eine Spritze in der Hand gehabt und dem Kind entgegen gehalten haben. (BLZ)


Fünf Verletzte bei Unfall in Lichterfelde

Beim Zusammenstoß zweier Autos in Lichterfelde sind am Samstag fünf Menschen verletzt worden. Laut Polizei hatte eine 58 Jahre alte Autofahrerin auf dem Ostpreußendamm aus bislang noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihren Hyundai verloren und war in den Gegenverkehr geraten. Dort stieß sie mit dem Renault einer 28-Jährigen zusammen. Die beiden Fahrerinnen erlitten bei den Zusammenstoß schwere Verletzungen. Ebenfalls verletzt wurden weitere Insassen des Renault: ein 16-Jähriger sowie eine 44 Jahre alte Frau und ein 47 Jahre alter Mann. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war der Ostpreußendamm zwischen Schillerstraße und Hochbergweg bis etwa 21.40 Uhr gesperrt. (BLZ)


Wilhelmstadt: Auto angezündet

Im Ortsteil Wilhelmstadt hat am frühen Sonntagmorgen ein Auto gebrannt. Gegen 4 Uhr bemerkte ein Passant die Flammen an dem Audi, der auf einem Mieterparkplatz am Graetschelsteig geparkt war und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte die Flammen löschen, bevor sie auf andere geparkte Autos übergreifen konnten. Ein Brandkommissariat ermittelt. (BLZ)


Marzahn: Fünfjähriger angefahren und schwer verletzt

Ein fünfjähriger Junge ist bei einem Unfall in Marzahn am Samstagabend schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überquerte das Kind gerade in Begleitung seiner Eltern eine Fußgängerfurt an der Tramhaltestelle Brodowiner Ring auf der Landsberger Allee, als es von dem Auto eines 19-Jährigen erfasst wurde. Der Fünfjährige wurde mit Arm-, Bein-, Kopf- und Rumpfverletzungen von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)


+++ 23. November 2019 +++

Frau sexuell belästigt - Ermittlungen gegen 35-Jährigen

Erst soll er eine Frau in einer Kneipe in Berlin-Köpenick sexuell belästigt haben, dann bedrohte er deren Freund mit einer Schreckschusswaffe. Jetzt laufen gegen den 35-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung, Bedrohung mit Waffen und Verstoß gegen das Waffengesetz. Er wiederum hat gegen zwei Männer, die ihn festgehalten haben sollen, sowie weitere Tatverdächtige Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet. Die Situation war außer Kontrolle geraten, als der 35-Jährige die Waffe aus dem Hosenbund gezogen hatte und weitere Gäste der Kneipe die Bedrohung bemerkten und zu Hilfe eilten. Nach Angaben des 35-Jährigen wurde er mit Tritten und Schlägen attackiert. Er kam mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. (dpa)


Gesundbrunnen: Frau fährt nach Unfall weiter und verursacht zweiten Crash

Eine 26-jährige Frau ist nach einem missglückten Überholmanöver in Berlin-Gesundbrunnen eine Strecke über den Gehweg gefahren und hat dann einige Straßen weiter im Wedding einen erneuten Unfall verursacht. Offenbar war sie nach dem ersten Unfall im Gegenverkehr mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, wie die Polizei am Samstag zu dem Vorfall vom Vortag mitteilte. Beim Abbiegen in die Müllerstraße kollidierte sie mit einem anderen Auto, in dem eine 39-Jährige unterwegs war. Beide Fahrerinnen erlitten schwere Verletzungen und kamen in Krankenhäuser. Die Ermittlungen laufen. (dpa)


U6: Mann greift Fahrgäste an

Ein Mann hat am Freitagnachmittag in der U-Bahnlinie U6 in Reinickendorf mehrere Fahrgäste angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, beschimpfte und bespuckte der Unbekannte zunächst die Menschen im Zug, worauf ein 31-Jähriger dazwischenging. Der Unbekannte schlug dem Fahrgast ins Gesicht. Der Angegriffene zog im Bahnhof Otisstraße die Notbremse und alarmierte Polizei sowie Feuerwehr. Auf dem Bahnsteig schlug der Angreifer weiter auf den 31-Jährigen ein und stieß ihn ins Gleisbett. Ein 37 Jahre alter Passant sprühte dem Angreifer Reizgas ins Gesicht, wurde von ihm aber auch geschlagen. Anschließend flüchtete der unbekannte Mann.
Der 31-Jährige musste mit Kopf- und Schulterverletzungen in eine Klinik gebracht werden, der 37-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen. (BLZ)


Taxifahrer beleidigt Mutter mit verletztem Kind rassistisch

Nach mehreren rassistischen und antisemitischen Beleidigungen am Freitagnachmittag in Berlin haben Polizei und Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. In einer Bahn der U6 beschimpfte ein Unbekannter mehrere Fahrgäste rassistisch und spuckte sie an, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein 31-Jähriger, der einschritt, wurde am U-Bahnhof Otisstraße im Ortsteil Reinickendorf von dem Angreifer ins Gleisbett geschubst. Er fiel gegen den Stromstrang. Der 31-Jährige wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ein 37-Jähriger erlitt leichte Kopfverletzungen. Er war dem 31-Jährigen zu Hilfe geeilt. Nachdem er ebenfalls geschlagen wurde, sprühte er dem Angreifer Reizgas ins Gesicht.

In Moabit wurde eine 25 Jahre alte Mutter von einem Taxifahrer wegen ihrer Herkunft rassistisch beleidigt. Die Mutter stieg laut Polizei mit ihrer dreijährigen Tochter in der Ottostraße in das Taxi, um in ein Krankenhaus zu fahren. Das Kind hatte sich beim Spielen verletzt. Der Mann soll laut Angaben der Polizei anschließend das Taxi angehalten haben. Er stieg aus, öffnete die Tür und forderte die Mutter und ihre dreijährige Tochter auf, das Taxi zu verlassen. Für den zurückgelegten Fahrtweg soll der Taxifahrer Geld verlangt haben. Das habe die Mutter gezahlt. Der Staatsschutz ermittelt. In Charlottenburg erstattete ein 26-Jähriger Anzeige gegen den Mitarbeiter eines Autohauses. Der Mann gab an, beim Verlassen der Geschäftsräume am Salzufer von dem Mitarbeiter antisemitisch beleidigt worden zu sein. Auch in dem Fall ermittelt der Staatsschutz. (dpa)



Neu-Hohenschönhausen: Auto rammt Laternenmast

Ein Autofahrer ist im Berliner Stadtteil Neu-Hohenschönhausen mit seinem Wagen frontal gegen einen Laternenmast gekracht und schwer verletzt worden. Die Beifahrerin des Mannes blieb bei dem Unfall in der Nacht zu Samstag unverletzt, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Die Ursache des Unfalls und das Alter der Beteiligten waren zunächst unklar. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet.  (dpa)


+++ 22. November 2019 +++

Abgerissene Oberleitung stoppt ICE Basel-Berlin

Eine abgerissene Oberleitung hat am Freitagnachmittag einen ICE Basel-Berlin kurz vor dem Hauptbahnhof in Freiburg (Breisgau) gestoppt. Der Zug musste von einer Diesellok in den Bahnhof geschleppt werden, sagte eine Sprecherin der Bahn in Berlin. Nach knapp zwei Stunden konnten die rund 400 Fahrgäste den Zug in dem Bahnhof in Baden-Württemberg verlassen. Warum die Oberleitung abgerissen und auf den Zug gefallen war, war zunächst nicht bekannt. (dpa)


Lichterfelde: 83-Jährige von Pkw erfasst und schwer verletzt

In Lichterfelde wurde Donnerstagnachmittag eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge befuhr eine 24-jährige Frau mit einem VW gegen 12.50 Uhr die Augustastraße in Richtung Klingsorstraße. Als sie nach links in den Hindenburgdamm einbiegen wollte, erfasste sie dabei die 83-jährige Fußgängerin, die den Hindenburgdamm in Richtung Klingsorstraße an einer Fußgängerfurt überquerte. Durch den Zusammenstoß stürzte die Senioren und zog sich multiple Verletzungen an Kopf und Körper zu. Sie wurde durch Rettungskräfte in eine Klinik gebracht. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde am Ort betreut. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. (BLZ)



Wedding: Auto kracht in mehrere Fahrzeuge

Ein Autofahrer hat in Berlin-Wedding die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist mit einem Taxi zusammengestoßen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der Mann am Donnerstagabend gegen 19.45 Uhr auf der Seestraße in Richtung Osloer Straße unterwegs, als er beim Fahrstreifenwechsel ins Schleudern geriet und zunächst gegen einen geparkten Pkw und einen geparkten Lkw fuhr. Danach sei das Auto erneut ins Schleudern gekommen und mit einem Taxi zusammengestoßen, das auf der Seestraße unterwegs war. Der Autofahrer und seine Beifahrerin kamen ins Krankenhaus. Genauere Angaben zu ihrem Zustand und Alter sowie zum Zustand des Taxifahrers konnte die Polizei am Freitagmorgen noch nicht machen. Den Angaben zufolge wurde beim Pkw-Fahrer Blut entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. (dpa)


+++ 21. November 2019 +++

L62: Auto kracht frontal in Lastwagen - Autofahrer tot

Gorden-Staupitz Ein Auto ist am Donnerstag auf der L62 nahe Gorden (Elbe-Elster) frontal mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Dabei ist ein 32-jähriger Autofahrer gestorben. Die Unfallursache war zunächst unklar, wie die Polizei mitteilte. Der Lastwagenfahrer wurde mit Schocksymptomen in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle wurde für mehrere Stunden gesperrt. (dpa)


Savignyplatz: Tintenfisch löst Polizeieinsatz aus

Ein Paket mit Tintenfisch löste am Mittwochabend einen Polizeieinsatz in Charlottenburg aus
Foto: Morris Pudwell

Ein verdächtiges Paket vor dem S-Bahnhof Savignyplatz in Berlin-Charlottenburg hat am Mittwochabend die Polizei auf den Plan gerufen. Bundespolizei und Landespolizei sperrten gegen 23 Uhr den Bereich weiträumig ab. Feuerwerker des Kampfmittelräumdienstes  untersuchten das Paket mittels eines Röntgengeräts und stellten fest, dass sich kein explosiver Inhalt darin befand. Als das gut vier Kilogramm schwere Paket schließlich geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass es sich bei dem Inhalt um verpackten Tintenfisch handelte. Die Sperrung wurde nach gut zwei Stunden wieder aufgehoben (BLZ)


Mitte: Mann aus Gruppe heraus verletzt

Ein verletzter Mann wurde in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der 23-Jährige teilte der Polizei in der Rathausstraße in Mitte mit, durch Messerstiche im Rathauspark in Lichtenberg verletzt worden zu sein. Nach ersten Erkenntnissen fügte laut Polizeiangaben eine unbekannte Gruppe von bis zu fünf Männern dem 23-Jährigen die Verletzungen in Lichtenberg zu. Der Verletzte hatte einen Atemalkoholwert von über einer Promille. Nachdem Rettungskräfte den jungen Mann in ein Krankenhaus gebracht hatten, wurde er nach einer kurzen Behandlung entlassen. Warum der Mann erst am Alexanderplatz die Polizei rief, ist nun auch Bestandteil der Ermittlungen. (BLZ)


Polizeieinsatz in Kaulsdorf: Mann posiert mit Sturmgewehr

Nachdem ein Polizist außer Dienst hinter dem Fenster einer Flüchtlingsunterkunft in der Brodauer Straße einen Mann mit einem Sturmgewehr gesehen hat, wurde die Umgebung durch die Polizei abgesichert. Der Mann posierte am Mittwochabend mit der Waffe während ein zweiter Mann Fotos schoss. Ein Spezialeinsatzkommando stürmte den Raum nachdem ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss eingeholt wurde. Die anwesenden Männer, 27 und 29 Jahre alt, wurden von den Behörden überprüft. Laut Polizeiangaben handelte es sich bei dem Gewehr um eine Softairwaffe, die zusammen mit der Munition beschlagnahmt wurde. Gegen die beiden Männer, die noch am Ort entlassen wurden, wird wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. (BLZ)


Schwangere bei Verkehrsunfall in Mitte schwer verletzt

Nachdem ein Autofahrer eine schwangere Fahrradfahrerin angefahren und verletzt hat, entfernte sich dieser vom Unfallort. Laut Polizeiangaben fuhr der unbekannte Fahrer die 34-Jährige am Mittwochvormittag beim Rechtsabbiegen von der Straße Unter den Linden in die Neustädtische Kirchstraße an. Beim Sturz verletzte sich die im sechsten Monat Schwangere den Arm. Der Autofahrer hatte nach dem Unfall kurz Kontakt mit der 34-Jährigen aufgenommen, fuhr dann jedoch weiter. Die Radfahrerin wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)


Senior fährt Seniorin in Mariendorf an

Ein 76-Jähriger hat beim Rückwartsfahren eine 81-Jährige in Mariendorf angefahren. Beim Einparken übersah der Autofahrer am Mittwochnachmittag die 81-Jährige im Rollator. Die Frau wurde von dem Auto im Hüftbereich getroffen und in ein Gebüsch gedrängt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus. (BLZ)


Baumschulenweg: Radfahrer angefahren

Ein Fahrradfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Baumschulenweg schwer verletzt worden. Der 80-jährige Radfahrer wurde laut Angaben der Polizei am Mittwochnachmittag beim Überqueren des Königsheideweg von einem 77-Jährigen angefahren. Beim Aufprall wurde er auf die Straße geschleudert und erlitt schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den 80-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er stationiert wurde. (BLZ)


Auto in Berlin-Hellersdorf in Flammen

Ein Auto ist im Berliner Ortsteil Hellersdorf bei einem Brand zerstört worden. Es wird wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Das Fahrzeug stand in der Nacht zu Donnerstag an einer Hauswand in der Schneeberger Straße in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Wegen der starken Rauchausbreitung musste auch das angrenzende Gebäude kontrolliert werden. Verletzt wurde niemand. 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand und konnten ein Übergreifen der Flammen auf ein dahinter geparktes Fahrzeug und das nahe gelegene Wohnhaus verhindern. (dpa)


Hohenzollerndamm: Zwei Verletzte nach Zusammenstoß zweier Autos

Zwei Autos sind am Mittwochabend auf dem Hohenzollerndamm zusammengekracht. Die beiden Fahrer der Autos wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen sagte. Die Ursache des Frontalzusammenstoßes blieb zunächst offen. (dpa)


+++ 20. November 2019 +++

Köpenick: Senior bei Verkehrsunfall lebensbedrohlich verletzt – Zeugen gesucht

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagvormittag in Köpenick ist ein Senior schwer verletzt worden. Laut Polizei überquerte der 82-Jährige gegen 10.50 Uhr eine Fußgängerfurt an der Oberspreestraße in Richtung einer Straßenbahnhaltestelle. In diesem Moment befuhr eine Autofahrerin die Oberspreestraße in Richtung Lange Brücke und erfasste den Mann. Der 82-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 fragt dazu:
Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet und kann Angaben zum Unfallhergang machen?

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 in der Nipkowstraße 23, in 12489 Berlin-Adlershof, unter der Rufnummer (030) 4664-672800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Mariendorf: Betrunkener Autofahrer prallt gegen Laterne

Ein betrunkener Autofahrer ist in der Nacht zu Mittwoch in Mariendorf gegen eine Straßenlaterne gefahren. Dabei wurden der 41-Jährige sowie sein 36 Jahre alter Beifahrer schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer beim Abbiegen von der Straße Alt-Mariendorf auf den Mariendorfer Damm die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Eine Atemalkoholmessung bei dem Fahrer ergab 2,2 Promille. Zudem war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Sowohl am Fahrzeug als auch an der Straßenlaterne entstand erheblicher Sachschaden. (BLZ)


Alt-Hohenschönhausen: Tatverdächtige nach Einbruchsversuch festgenommen

Polizeikräfte haben Mittwochmorgen in Alt-Hohenschönhausen zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Laut Polizei hörte ein Anwohner gegen 3.30 Uhr laute Geräusche und sah zwei Männer, die sich mit einem Brecheisen an der Eingangstür eines Geschäfts zu schaffen machten. Der Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei, die  zwei 34 und 40 Jahre alte Männer festnehmen konnte. Die Festgenommenen wurden der Kriminalpolizei übergeben. (BLZ)


Schöneberg: Tatverdächtiger nach Warenkreditbetrug festgenommen

Ein Polizeibeamter hat am Dienstagmittag in Schöneberg, einen 16-Jährigen festgenommen. Nach Angaben des Polizisten befand sich dieser gegen 12.30 Uhr in der Martin-Luther-Straße, als er bemerkte, wie Jugendliche mehrere Pakete aus einer Packstation entnahmen. Der Polizist entschied sich daraufhin die Personen zu überprüfen. Als er sich als Polizist zu erkennen gab, flüchteten zwei der mutmaßlichen Täter. Der Beamte konnte einen 16- Jährigen festhalten . Die Ermittlungen ergaben, dass die Pakete offenbar unter Nennung falscher Personalien bestellt wurden. Durchsuchungen an der Meldeanschrift des Jugendlichen führten zum Auffinden weiterer Beweismittel. Der 16-Jährige wurde seinem Vater übergeben. (BLZ)


Während eines Streites im Bus fremdenfeindlich beleidigt

Ein Mann hat Dienstagnachmittag in Gesundbrunnen eine Frau fremdenfeindlich beleidigt. Wie die Polizei mitteilte, befand sich die 24-Jährige gegen 13.40 Uhr in einem Bus der Linie M27. Als sie telefonierte, wurde sie von einem Fremden zur Ruhe ermahnt. Darüber entstand ein Streit, in dessen Verlauf der Mann sie fremdenfeindlich beleidigte. In der Pankstraße verließ der Unbekannte den Bus. Alarmierte Polizisten konnte ihn dort jedoch nicht mehr auffinden. (BLZ)


Überfall auf Juwelier

Mehrere Vermummte haben am Dienstagabend ein Juweliergeschäft in Mitte überfallen. Laut Polizei drangen fünf maskierte Personen gegen 18.30 Uhr in das Geschäft in der Friedrichstraße ein und stahlen hochwertigen Schmuck. Anschließend flüchteten sie zu Fuß mit der Beute in Richtung Am Kupfergraben. Verletzt wurde niemand. (BLZ)


Wieder brennen Autos in Berlin

Zwei Autos standen in Gropiusstadt am Mittwochmorgen in Vollbrand, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Einsatzkräfte konnten die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand kam, ist unklar. Immer wieder werden in der Hauptstadt Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. (dpa)


+++ 19. November 2019 +++

Fußgängerin bei Unfall auf Heerstraße getötet

Eine 70-jährige Fußgängerin ist am Dienstagabend beim Überqueren der Heerstraße von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Sie starb noch am Unfallort auf der Freybrücke, die die Heerstraße über die Havel führt. (dpa)


Schlosspark-Klinikum: Mann bei Messerattacke getötet

Am Dienstagabend ist ein Mann in der Schlosspark-Klinik erstochen worden. Die Polizei bestätigte auf Nachfrage der Berliner Zeitung, dass es in dem Krankenhaus wohl zu einer Messerstecherei gekommen sei.

Eine weitere Person wurde verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Über Hintergründe und das Opfer machte die Polizei noch keine Angaben. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Es hat eine Festnahme gegeben. (BLZ)


Überfall auf Juwelier in der Friedrichstraße

Mitten im Geschäftstrubel haben Diebe auf der belebten Friedrichstraße am Dienstagabend einen Laden mit Juwelier-Geschäft und Leihhaus überfallen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler vor Ort sollen es acht Täter gewesen sein. Vitrinen wurden zerstört, Uhren- und Schmuckhalterungen lagen im Laden verstreut. Was genau gestohlen wurde und ob es Verletzte gab, war zunächst nicht bekannt. Das Geschäft an der Ecke Dorotheenstraße soll bereits mehrmals überfallen worden sein. (dpa)


Mazda mit 80.000 illegalen Zigaretten landet im Gleisbett

Polizisten haben in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Falkenberg ein Fahrzeug mit 80.000 unversteuerten Zigaretten gestoppt. Als Polizeibeamte den Mazda auf dem Gerarer Ring anhalten und überprüfen wollten, beschleunigte der Fahrer das Auto und raste los. An der Kreuzung Falkenberger Chaussee/Welsestraße fuhr er über den Gehweg in das Gleisbett der Tram. Mit beschädigten Reifen steuerte der Wagen schlingernd auf die Falkenberger Chaussee zurück. Dort fuhr der Mazda in den Gegenverkehr in Richtung Ahrensfelde und zwang ein entgegenkommendes Auto, stark abzubremsen. An der Dessauer Straße sprangen die beiden Insassen aus dem Wagen und flüchteten weiter zu Fuß. Nach kurzer Zeit nahmen Polizisten die beiden 21 und 28 Jahre alten Männer fest. Auf der Rückbank und im Kofferraum des Wagens fanden die Einsatzkräfte Tüten mit insgesamt 80.000 unversteuerten Zigaretten verschiedener Marken. Mazda und Zigaretten wurden beschlagnahmt, beide Tatverdächtige kamen in ein Gewahrsam und wurden dem Zollfahndungsamt überstellt. Unter dem Verdacht, das Fahrzeug unter Drogeneinfluss gesteuert zu haben, wurde dem 28-jährigen Fahrer Blut entnommen. (BLZ)


Zehnjähriges Mädchen bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Dienstagmorgen ist ein Mädchen bei einem Verkehrsunfall in Heinersdorf schwer verletzt worden. Derzeitigen Erkenntnissen der Polizei zufolge soll die Zehnjährige kurz nach 7 Uhr im Einmündungsbereich Blankenburger Straße Ecke Romain-Rolland-Straße bei Grün über die Blankenburger Straße in Richtung Hödurstraße gegangen sein. Ein 47-Jähriger, der die Romain-Rolland-Straße mit einem Lkw in entgegengesetzter Richtung befuhr, erfasste dann beim Linksabbiegen in die Blankenburger Straße das Kind mit dem Lkw. Das Mädchen wurde auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt dabei schwere innere Verletzungen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Zehnjährige in ein Krankenhaus, in dem eine stationäre Aufnahme für eine sofortige Operation erfolgte. (BLZ)



Polizei beschlagnahmt 100 Kilogramm Böller, Batterien und Raketen

Bei einer Verkehrskontrolle nahe der deutsch-polnischen Grenze hat die Polizei 100 Kilogramm verbotene Pyrotechnik beschlagnahmt. Dem „bunten Mix an Böllern, Batterien und Raketen“ hätten am Freitag die erforderlichen Prüfzeichen für die Einfuhr nach Deutschland gefehlt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die auf einer Bundesstraße im Landkreis Märkisch-Oderland kontrollierte Autofahrerin gab an, die Pyrotechnik in Polen gekauft zu haben. Gegen die 41-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. (dpa)


Vattenfall warnt Kunden vor Betrügern

Energieversorger im Norden haben vor falschen Zahlungsaufforderungen gewarnt. Vattenfall forderte betroffene Kunden auf, auf keinen Fall die Forderung des Inkassobüros „Aleksander & Co KG“ zu bezahlen. Das Unternehmen handele nicht im Auftrag von Vattenfall, teilte der Versorger am Dienstag in Berlin und Hamburg mit. Auch die Stadtwerke Kiel hatten darauf aufmerksam gemacht und empfahlen, keine Zahlungen zu leisten. Die Schreiben enthielten Rechtschreibfehler, auch eine angegebene Website der vermeintlichen Firma aus Berlin gebe es nicht. Die Stadtwerke hätten mit dem angeblichen Inkassobüro keine Geschäftsbeziehungen. Bundesweit haben weitere Energieversorger und Verbraucherzentralen vor den Machenschaften gewarnt. (dpa)


Polizeistreife überholt

Ein Autofahrer überholte in der Nacht auf Dienstag eine Polizeistreife in Heiligensee mit überhöhter Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeitsmessung ergab 114 km/h bei erlaubten 60. In Liebenwalde konnten die Beamten den Fahrer anhalten. Den 39-Jährigen erwarten nun mindestens zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot und mindestens 280 Euro Bußgeld. (BLZ)


Offenbar Hilflosigkeit einer Seniorin ausgenutzt - Festnahme

Die Hilflosigkeit einer Frau ist am Montagnachmittag ausgenutzt und ihre Handtasche entwendet worden. Die 82-Jährige stürzte gegen 15.50 Uhr in einem Bus der Linie M130. Im Krankenhaus wurde das Fehlen ihrer Handtasche bemerkt und die Polizei alarmiert. Gegen 17.20 Uhr erschien ein Mann an der Wohnung der Seniorin  und schloss die Tür auf. Daraufhin nahmen Polizibeamte den Mann fest. Bei dem 29-Jährigen fanden sie persönliche Dokumente der 82-Jährigen und in seiner Sporttasche ihre Handtasche. Darüber hinaus entdeckten die Beamten bei dem Tatverdächtigen Betäubungsmittel, eine nicht auf ihn ausgestellte EC-Karte und zwei Handys. Der 29-Jährige wurde der Kriminalpolizei übergeben. (BLZ)


Festnahmen nach Taschendiebstahl

Einsatzkräfte des Landeskriminalamts haben am Montagnachmittag zwei mutmaßliche Taschendiebe auf frischer Tat in Mitte festgenommen. Diese wurden zuvor beim Diebstahl einer Handtasche beobachtet. Zurzeit wird geprüft, ob den mutmaßlichen Taschendieben weitere Taten zugeordnet werden können. Beide wurden einem Fachkommissariat überstellt. (BLZ)


Seniorin bei versuchtem Handtaschenraub verletzt

Eine Seniorin wurde Montagmittag bei einem versuchten Raub in Lichtenberg verletzt. Die 79-Jährige war gegen 12.35 Uhr auf dem Nachhauseweg, als sie plötzlich zu Boden gestoßen wurde.  Die 79-Jährige rief um Hilfe und hielt ihre Handtasche fest. Der Räuber ergriff ohne Beute die Flucht. Die Seniorin erlitt Verletzungen am Arm. (BLZ)


Radfahrerin von Lkw erfasst und lebensgefährlich verletzt

Ein Lastwagen hat eine 48 Jahre alte Radfahrerin in Berlin-Reinickendorf beim Rechtsabbiegen angefahren und lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer (53) des LKWs bog am Montagmittag von der Scharnweberstraße mit seinem Fahrzeug rechts in den Eichborndamm ab, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei fuhr er die Radlerin an. Diese war zwar zunächst in gleicher Richtung wie der LKW unterwegs, wollte an der Kreuzung jedoch geradeaus weiter fahren. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)


Mann antisemitisch beleidigt und attackiert

Ein 76-jähriger Mann ist am Montagmorgen antisemitisch beleidigt und geschlagen worden. Tatverdächtig ist, laut Polizei, ein 16 Jahre alter Jugendlicher. Dieser soll kurz nach 9 Uhr aus einer Gruppe heraus den Senior angegriffen haben. Der Mann verlor das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Alarmierte Polizisten stellten den mutmaßlichen Schläger. Der Staatsschutz ermittelt. (BLZ)


Mann mit Messer verletzt - Widerstand bei Festnahme

Ein Mann ist Montagvormittag durch einen Angriff mit einem Messer verletzt worden.  Das 56-jährige Opfer bemerkte auf den Treppen des U-Bahnhofs Karl-Marx-Allee einen Schlag und eine Blutung. Der 31-jährige Tatverdächtige wurde von Bekannten des Geschädigten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der mutmaßliche Messerstecher randalierte nach der Festnahme im Einsatzwagen. Ein Polizist erhielt einen Kopfstoß. Im Polizeigewahrsam angekommen, verletzte der Festgenommene denselben Polizeibeamten durch Fußtritte. Der 31-Jährige wurde einem Fachkommissariat überstellt und soll einem Richter vorgeführt werden. Der 56-Jährige erlitt eine Fleischwunde, der Polizeibeamte Prellungen und eine Schürfwunde. (BLZ)


Fußgängerinnen bei Unfällen schwer verletzt

Bei Unfällen in Tempelhof, Wilhelmstadt und Altglienicke sind am Montagnachmittag drei Fußgängerinnen schwer verletzt worden. 

Nach bisherigen Erkenntnissen bog ein 31-Jähriger gegen 17.20 Uhr links in den Columbiadamm ab. Dabei erfasste er eine 72 Jahre alte Fußgängerin. Sie kam mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Gegen 17.30 Uhr bog ein 22-Jähriger in die Heerstraße ab. Dabei erfasste der Mann eine 44 Jahre alte Fußgängerin. Rettungskräfte brachten sie  in eine Klinik, in der die Passantin stationär aufgenommen wurde.

Etwa zur gleichen Zeit war ein 58 Jahre alter Mann in Richtung A 113 unterwegs und erfasste eine 88-Jährige. Die Seniorin prallte gegen die Windschutzscheibe und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Die Fußgängerin wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)


Überfall auf Pension in Berlin-Schöneberg - eine Festnahme

Ein 25 Jahre alter mutmaßlicher Räuber ist nach einem Überfall auf eine Pension in Berlin-Schöneberg festgenommen worden. Der Mann soll am Montagabend die Rezeptionistin (69) der Pension in der Eisenacher Straße zunächst in ein Gespräch verwickelt und anschließend zur Seite gestoßen haben. Danach soll er in die Kasse gegriffen und mit dem Geld geflüchtet sein. Polizeibeamte konnten den Räuber schließlich in der Fuggerstraße festnehmen. Die Mitarbeiterin wurde leicht verletzt. Der Festgenommene kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. (dpa)


+++ 18. November 2019 +++

Niederschöneweide: Fußgängerin schwer verletzt

Durch einen Verkehrsunfall ist eine Frau schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben auf der Spreestraße. Nach bisherigen Erkenntnissen und Angaben von Zeugen betrat die 58-Jährige hinter einem Stadtreinigungsfahrzeug die Fahrbahn. Eine 25-jährige Autofahrerin erfasste die Fußgängerin. Sie erlitt eine Kopfverletzung. Rettungskräfte brachten die Frau zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)


Ahrensfelde: 84-Jährige erleidet Rauchgasvergiftung

Nach einer Rauchgasvergiftung einer 84-jährigen Frau in Ahrensfelde (Barnim) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung. Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Maiglöckchenstraße wurde am Sonntag ins Krankenhaus gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine defekte Gastherme zu der Verletzung geführt haben. Die Feuerwehr sperrte daher die Gaszufuhr zur Therme. (dpa)


Elfjähriger bei Unfall schwer verletzt

Ein elfjähriges Kind ist in Berlin-Neukölln von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Junge soll am späten Sonntagnachmittag zwischen geparkten Fahrzeugen hindurch auf die Fahrbahn der Silbersteinstraße gelaufen sein, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach prallte er bei dem Zusammenstoß auf die Motorhaube des Autos und rutschte anschließend auf die Straße. Er kam mit schweren Kopf - und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. (dpa)


Stinkende Flüssigkeit in Hostel versprüht - vermutlich Buttersäure

Eine penetrant riechende Flüssigkeit hat in einem Hostel in Berlin-Reinickendorf einen Einsatz der Berliner Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte, handelte es sich bei der Flüssigkeit vermutlich um Buttersäure. Ein 52-jähriger Mann alarmierte die Beamten am Sonntagabend, die bereits auf dem Gehweg vor dem Gebäude in der Residenzstraße den stinkenden Geruch vernahmen. Die Flüssigkeit im Hausflur des Hostels wurde neutralisiert. Eine gesundheitliche Gefährdung wurde ausgeschlossen. Insgesamt klagten jedoch drei Männer über Reizungen der Atemwege. Sie wurden ambulant behandelt. Der 52-Jährige gab während des Einsatzes an, dass er bereits gegen 19.30 Uhr in der Provinzstraße diesen Geruch wahrgenommen habe. Im Bereich einer Parklücke vor einem anderen Hostel wurden dann ebenfalls Reste der Buttersäure festgestellt. In der Parklücke stand zuvor der Wagen des 52-Jährigen. Die Hintergründe der beiden Taten waren noch unklar. (dpa)


Fußgänger von Auto angefahren und schwer verletzt

Ein 51 Jahre alter Fußgänger ist in Berlin-Friedrichshain von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Mann soll am Sonntagnachmittag in Höhe des Mercedes-Platzes die Mühlenstraße an einer Fußgängerampel bei Rot überquert haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach wurde er dabei von einem Auto eines 44-Jährigen erfasst, prallte gegen die Windschutzscheibe und schleuderte anschließend auf die Fahrbahn. Der Mann kam mit schweren Kopf - und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)


Mindestens ein Verletzter bei Wohnungsbrand in Schmargendorf

Bei einem Brand in einer Wohnung im Berliner Ortsteil Schmargendorf ist mindestens ein Mensch verletzt worden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person wurde vor Ort behandelt. Allerdings war noch unklar, ob auch diese in ein Krankenhaus gebracht werden muss, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Am frühen Montagmorgen brannten demnach Einrichtungsgegenstände der Wohnung in der dritten Etage eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes. Die Feuerwehr konnte die Flammen in der Karlsbader Straße löschen. Zeitweise mussten die Bewohner des Hauses ihre Wohnungen verlassen, konnten nach Ende der Löscharbeiten aber wieder dorthin zurück. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 17. November 2019 +++

Zehlendorf: Unbekannte überfallen 17-Jährigen

In Zehlendorf ist am Samstagabend ein Jugendlicher von zwei Unbekannten beraubt und dabei verletzt worden. Nach Angaben des 17-Jährigen war er gegen 22 Uhr auf dem Herbergerweg zu Fuß unterwegs, als plötzlich zwei ihm unbekannte junge Männer folgten und schließlich niederschlugen. Am Boden liegend sollen die beiden Angreifer auf ihn eingetreten haben. Mit der Jacke des 17-Jährigen, in dem sich auch sein Handy befand, sollen die Täter dann in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der Jugendliche wurde mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. (tc)


Gesundbrunnen: Mann von U-Bahn überrollt

Auf dem U-Bahnhof Osloer Straße ist am Sonntagmorgen ein Mann ums Leben gekommen. Gegen 3 Uhr wurde er von einer einfahrenden U-Bahn der Linie U8 erfasst.  Ein alarmierter Notarzt und Rettungskräfte der Feuerwehr konnten dem Mann nicht mehr helfen, er starb noch im U-Bahnhof. „Es gibt zurzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei habe die Videos der Überwachungskameras von der BVG angefordert, um den Hergang des Unglücks zu rekonstruieren. Bei dem toten Mann wurde ein Schlafsack gefunden. Zur Identität des Toten machte die Polizei gestern noch keine Angaben. Zunächst müssten die Angehörigen informiert werden, sagte die Polizeisprecherin. (tc)


Drei Autos in drei Bezirken in Flammen

In Berlin haben in der Nacht zu Sonntag wieder Autos gebrannt.            Gegen 22.10 Uhr brannte auf einem Parkplatz an der Masurenallee in Charlottenburg ein Peugeot. Die Feuerwehr löschte, konnte aber nicht verhindern, dass der Wagen ausbrannte. Ein neben dem Fahrzeug abgestellter Renault wurde ebenfalls beschädigt. Gegen 23.10 Uhr brannte in der Wollenberger Straße in Lichtenberg ein stillgelegter Opel Vectra aus. Am Kölner Damm in Gropiusstadt setzten Unbekannte gegen 23.15 Uhr einen BMW in Brand. Passanten riefen die Feuerwehr, die das Fahrzeug löschte. Der Wagen wurde stark beschädigt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt in allen Fällen wegen des Verdachts der Brandstiftung. (tc)

In der Wollenberger Straße in Lichtenberg brannte dieses Auto aus.
Foto: Morris Pudwell

Siemensstadt: Schnellrestaurant überfallen

Zwei unbekannte Männer haben am  Samstagabend in Siemensstadt  ein Schnellrestaurant überfallen. Nach Angaben eines 27 Jahre alten Angestellten betraten kurz vor, gegen 21 Uhr, gegen Geschäftsschluss, zwei Maskierte das Geschäft in der Nonnendammallee. Einer der Täter soll ihn dann mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert haben, die Einnahmen herauszugeben. Dann musste er sich auf den Boden legen. Die Täter flüchteten mit der Beute in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. (tc)


+++ 16. November 2019 +++

Berlin-Neukölln: Leiche in Wohnung gefunden, Tötungsdelikt vermutet

An der Jahnstraße in Neukölln hat die Polizei am Sonnabendmittag einen Toten in einer Wohnung gefunden. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Bis zum Abend war es nach Angaben eines Polizeisprechers noch unklar, ob es sich um ein Tötungsdelikt oder um einen Suizid handelte. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte der Sprecher. (kop.)


Berlin-Marienfelde: Landespokalspiel von antisemitischen Beschimpfungen und Fan-Attacken überschattet

Zwischen Fans der Fußballmannschaften FC Stern Marienfelde und Tennis Borussia Berlin ist es während und nach einem Spiel im Berliner Landespokal der Herren am Freitagabend zu Auseinandersetzungen gekommen.

Auf dem Sportplatz An der Dorfkirche soll es während des Spiels zwischen den Fans des FC Stern Marienfelde und Tennis Borussia zu  antisemitischen Beschimpfungen gekommen sein, teilte die Polizei am Samstag mit. Zeugen haben an, dass mehrere Fans des Marienfelder Vereins Anhänger der gegnerischen Mannschaft angegriffen haben, ein bislang noch nicht ermittelter Mann soll  geschlagen worden sein haben.

Wenig später kam es zu einem weiteren Übergriff an einer Bushaltestelle: An der Station Nahmitzer Damm/Motzener Straße/Gutspark Marienfelde sollen mehrere Personen versucht haben in einen Bus der Linie M11 einzusteigen, um Fans von Tennis Borrusia zu attackieren, heißt es im Polizeibericht. Demnach soll ein Unbekannter einen 43-Jährigen mit einem Ast geschlagen und im Gesicht verletzt haben. Eine 36-jährige Frau, die währenddessen im Bus saß, erlitt einen Schock und musste von einem Rettungssanitäter vor Ort behandelt werden.

Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnten die mutmaßlichen Täter unerkannt flüchten. (dpa/BLZ)


Berlin-Dahlem: Mann verliert Kontrolle über Carsharing-Auto und rammt zwei Ampelmasten

Ein 31 Jahre alter Mann hat in Berlin-Dahlem die Kontrolle über sein Auto verloren und ist mit dem Wagen gegen zwei Ampelmasten geprallt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde ein 37-jähriger Fußgänger dabei von einem fliegenden Motorteil leicht am Bein verletzt. Der Fahrer sei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen.

Den Angaben zufolge war der 31-Jährige am frühen Morgen gegen 5.20 Uhr mit einem Carsharing-Wagen auf der Thielallee in Richtung Königin-Luise-Straße unterwegs, als er an der Einmündung zur Habelschwerdter Allee aus bislang unbekanntem Grund die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen einen Ampelmast fuhr.

Der Wagen habe sich überschlagen und sei dann gegen einen zweiten Ampelmast geprallt. Die Ampelmasten und das Auto wurden beschädigt. (dpa/BLZ)


+++ 15. November 2019 +++

Versuchter Totschlag im Hausflur: Polizei fasst Verdächtigen

Wenige Tage nach der Attacke auf einen 56-Jährigen in Berlin-Wedding hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Der 31-Jährige, wohl ein flüchtiger Bekannter des Opfers, sei am Donnerstagabend in Mitte festgenommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Richter sollte noch am Freitag über eine Unterbringung des Verdächtigen in einer psychiatrischen Einrichtung entscheiden. Es gebe Hinweisen darauf, dass der Mann psychisch krank sei, hieß es.

Der 56-Jährige war am Montag schwer verletzt worden - die Polizei sprach vage davon, der Mann habe „Gewalteinwirkung gegen den Kopf“ erlitten. Weil ein Zeuge in dem Treppenhaus im Tegeler Weg hinzukam und eingriff, flüchtete der Angreifer zunächst. Das Opfer kam in eine Klinik und wurde dort sofort operiert. Der Mann ist weiter im Krankenhaus, der Zustand stabil, wie es am Freitag hieß. Weiterhin ermittelt eine Mordkommission zu den Hintergründen und dem Tathergang.(dpa/BLZ)


82-Jähriger stirbt bei Feuer in Einfamilienhaus

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Gosen-Neu Zittau (Oder-Spree) ist ein 82-jähriger Mann ums Leben gekommen. Ein Angehöriger habe den alleinlebenden Rentner noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem brennenden Haus bringen können, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Reanimationsversuche blieben jedoch erfolglos. Die Ursache des Brandes am Donnerstag sowie die Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt. (dpa)


Polizei findet 100 scharfe Patronen bei Razzia in Lokalen

Bei einer Razzia in Neukölln und Kreuzberg hat die Polizei in einer Gaststätte hinter einer Heizung 100 scharfe Patronen für eine Schusswaffe gefunden. Bei der Durchsuchung in der Nacht zum Freitag in der Bar und der Wohnung des 48-jährigen Inhabers beschlagnahmten die Beamten verschiedene Hieb- und Stichwaffen, drei Sturmhauben und etwa drei Kilogramm illegalen Tabaks, wie die Polizei mitteilte.

In zwei anderen Shisha-Bars in der Flughafenstraße fanden die Beamten ebenfalls etwa sechs Kilo illegalen Tabak. Zudem wurde in einer Bar der Betrieb eines Kohleofens untersagt, weil eine Abnahme durch den Schornsteinfeger nicht vorlag. Auch der Betrieb von installierten Kameras und Aufzeichnungsgeräten wurde unterbunden. Die Polizei ermittelt wegen Steuerverstößen und Verstößen gegen das Datenschutzgesetz und das Waffengesetz. (dpa)


Festnahmen nach Einbruch

Die Polizei hat in der Nacht zu Freitag zwei Einbrecher festgenommen. Gegen 3 Uhr hatte ein Bewohner der Zeughofstraße in einem benachbarten Bürogebäude zwei Männer beim Durchsuchen von Räumlichkeiten beobachtet. Die alarmierte Polizei stellte Einbruchsspuren im Gebäude fest. Noch in der Nähe konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden. (BLZ)


Verletzte bei Fahrradunfall 

Ein Vater und seine Tochter sind bei einem Fahrradsturz in Prenzlauer Berg am Donnerstagabend verletzt worden. Der 53-Jährige soll seine neunjährige Tochter auf der Mittelstange seines Herrenrades transportiert haben. Dabei soll die Tochter mit ihrem Fuß in die Speichen geraten sein. Das Kind musste stationär behandelt werden. (BLZ)


Fußgänger von Tram angefahren

Ein Fußgänger ist am Donnerstagabend in Neu-Hohenschönhausen von einer Tram erfasst und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überquerte ein 46-Jähriger gegen 18.10 Uhr die Tram-Gleise in der Falkenberger Chaussee in Höhe eines Fußgängerübergangs und übersah hierbei offenbar die herannahende Straßenbahn. Der Mann wurde erfasst und auf die Gleise geschleudert. Eine Notärztin leistete Erste Hilfe. Anschließend wurde der Verletzte  in ein Krankenhaus gebracht. Die Tramfahrerin erlitt einen Schock. (BLZ)


Zwei Verletzte bei Autounfall in Hellersdorf

Eine Autofahrerin und ihr Kind sind Donnerstagabend in Hellersdorf bei einem Auffahrunfall schwer verletzt worden. Laut Polizei soll die Mitsubishi-Fahrerin bei einem Fahrstreifenwechsel einen Lkw übersehen haben. Dadurch fuhr sie auf ein geparktes Auto auf. Rettungskräfte brachten die Frau und ihr Kind in ein Krankenhaus. (BLZ)


Mutmaßlicher Drogendealer tritt Polizisten gegen den Kopf

Ein mutmaßlicher Drogendealer hat am Donnerstag in Prenzlauer einen Polizisten verletzt. Zivilbeamte hatten den Drogenhandel in der Greifenhagener Straße beobachtet. Als sie den 16-jährigen Verkäufer kontrollieren wollten, attackierte dieser sofort die Beamten. Einem Polizisten trat er gegen den Kopf und rannte davon. Ein Passant, der sich dem Flüchtenden in den Weg stellte, wurde ebenfalls verletzt. Schließlich gelang es den Polizisten, den 16-Jährigen zu stellen. Der als Intensivtäter bekannte Jugendliche hatte Drogen dabei. Der 35-jährige Passant erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Der verletzte Polizist konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. (BLZ)


19-Jähriger greift Rettungssanitäter in Reinickendorf an

Ein 19-Jähriger hat unter Drogeneinfluss zwei Notfallsanitäter in Berlin-Reinickendorf angegriffen. Wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte, waren die Rettungskräfte am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr zu einem Notfall in der Raschdorffstraße gerufen worden. Ein unbeteiligter junger Mann, der nach Polizeiangaben unter dem Einfluss von Drogen stand, habe erst ein Klappmesser gegen den Rettungswagen geworfen und dann durch das geöffnete Fenster des Wagens auf den Fahrer eingeschlagen. Den Angaben zufolge wurde auch der Beifahrer vom Angreifer verletzt, als er diesen beruhigen wollte. Erst nach Eintreffen der Polizei konnten die leicht verletzten Rettungssanitäter ihren Einsatz fortsetzen. Der 19-Jährige wurde festgenommen. (dpa)


Liebigstraße 34: Verdächtiger Gegenstand und Sperrung

Vor Beginn des Prozesses um ein symbolträchtiges Haus der linksextremen Szene in Friedrichshain ist vor dem Haupteingang des Landgerichts in Berlin-Charlottenburg ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Außerdem wurde die Fassade des Gerichts beschmiert. Der Gegenstand wird von Kriminaltechnikern untersucht, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Bereich am Tegeler Weg wurde gesperrt. Journalisten und Besucher mussten das Gericht über den Hintereingang betreten. Dort hatten sich rund 100 Unterstützer der Hausbewohner versammelt. Über den verdächtigen Gegenstand hatte zuvor die „Berliner Morgenpost“ berichtet.

Das Gericht muss über eine Räumungsklage gegen die heutigen Bewohner des früher besetzten Hauses in der Liebigstraße 34 entscheiden. Geklagt hat der Besitzer des Hauses. Die Bewohner bezeichnen sich als „anarcha-queer-feministisches Hausprojekt Liebig 34“. Ende 2018 endete der Pachtvertrag zwischen ihnen und dem Hauseigentümer. Seitdem weigern sich die Bewohner auszuziehen und kündigten Widerstand an. (dpa)


+++ 14. November 2019 +++

Berlin: Polizei hebt Kokain-Lieferservice aus

Die Polizei hat sechs Männer festgenommen, die einen Kokain-Lieferservice betrieben haben sollen. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, vollstreckten Polizisten bereits am Mittwochmorgen  insgesamt 17 Durchsuchungsbeschlüsse. Durchsucht wurden Wohnungen, Autos, Gewerbeobjekte und ein Laubengrundstück. Die durchsuchten Objekte liegen in Neukölln, Hellersdorf, Marzahn, Wedding, Lichtenberg, Reinickendorf, Weißensee, Ahrensfelde und Blankenfelde-Mahlow. Unter den 170 Einsatzkräften waren auch Finanzermittler. Die Beamten fanden unter anderem Drogen, eine scharfe, geladene Schusswaffe, eine täuschend echt aussehende Waffenattrappe, Munition und eine fünfstellige Geldsumme. Die sechs dabei Tatverdächtigen im Alter von 18, 19, 26, 26, 29 und 39 Jahren wurden festgenommen. Sie sollten am Donnerstag Richter zum Erlass von Haftbefehlen  vorgeführt werden. (tc)

Tiergarten: Straßenrennen mit verbotenem Blaulicht

Mit blinkendem Blaulicht ist ein Cadillac-Fahrer durch Mitte gerast. Ein 32-Jähriger bemerkte am späten Mittwochabend in der Potsdamer Straße einen schwarzen Cadillac, der mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Tiergartentunnel unterwegs war. Auf dem Dach hatte er ein blinkendes Blaulicht. Der Zeuge informierte die Polizei und folgte mit seinem Auto dem Cadillac durch Tiergarten bis zum Lichtburgring, wo der Wagen geparkt wurde. Beamte des Polizeiabschnitts 36 kontrollierten den 21-jährigen Fahrer und seinen 25 Jahre alten Begleiter. Sie beschlagnahmten den Führerschein des Fahrers sowie den Cadillac und das Blaulicht. Gegen den 21-Jährigen wurden Verfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen Amtsanmaßung eingeleitet. (tc)

Moabit: Radfahrer schwer verletzt

In Moabit ist ein Radfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war ein 41-Jähriger am Mittwochnachmittag mit einem Mercedes Vito auf der Gotzkowskybrücke in Richtung Straße Alt-Moabit unterwegs und wollte rechts in die Levetzowstraße abbiegen. In Höhe der Radwegfurt soll der Autofahrer nach Zeugenangaben dann plötzlich gebremst haben. Daraufhin versuchte der in gleicher Richtung fahrende Radfahrer nach links auszuweichen. Dies gelang ihm nicht und er fuhr auf den Mercedes auf. Der 27-Jährige erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)


Biesdorf: Brandstifter zündet neun Container an

Ein Brandstifter macht Biesdorf unsicher. Dort standen in der Nacht zum Donnerstag neun Müllcontainer in Flammen. Gegen 23.30 Uhr bemerkte ein Taxifahrer in der Weißenhöher Straße einen brennenden Wertstoffcontainer und rief die Feuerwehr. Etwa 300 Meter entfernt bemerkte ein weiterer Zeuge in der Oberfeldstraße zwei weitere brennende Müllcontainer. Wenige Minuten später bemerkte ein Anwohner, dass etwa 250 Meter entfernt in derselben Straße weitere sechs Müllcontainer brannten. Die Feuerwehr konnte alle Brände löschen. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamtes prüft nun einen Zusammenhang zwischen den Brandstiftungen. (tc)


Schönefeld: Polizisten verhaften Räuber und Fälscher

Bundespolizisten haben am Flughafen Schönefeld einen Mann verhaftet, der mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Der 47-Jährige war am Dienstag aus Moldawien angekommen. Bei der Einreisekontrolle stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaften Hannover und Augsburg bereits seit Juni 2010 mit entsprechenden Haftbefehlen nach dem Mann suchten. Der rumänische Staatsbürger war durch das Landgericht Hannover im Mai 2006 zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen schweren räuberischen Diebstahls verurteilt worden. Von dieser Strafe hat der Mann noch eine Restfreiheitsstrafe von insgesamt 669 Tagen zu verbüßen. 

Zudem verurteilte ihn das Amtsgericht Augsburg im Dezember 2006 wegen Inverkehrbringens von Falschgeld zu einem Jahr und zehn Monaten Haft. Davon hat der Mann noch 60 Tage zu verbüßen. Die Beamten überstellten den 47-Jährigen in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt. Der Rumäne war vor Jahren aus der Haft in sein Heimatland abgeschoben worden. Da er wieder einreiste, muss er nun die restliche Zeit im Gefängnis verbüßen, erläuterte die Bundespolizei. (tc)


+++ 13. November 2019 +++

Brandenburg: Frau nach Auffahrunfall auf A9 schwer verletzt

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 9 in Brandenburg ist eine Frau schwer verletzt worden. Auf Höhe der Raststätte Fläming (Landkreis Potsdam-Mittelmark) in Fahrtrichtung Berlin sei ein Mann mit seinem Transporter auf einen vor ihm fahrenden Lastwagen aufgefahren, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochnachmittag. Seine Beifahrerin wurde schwer verletzt. Sie sollte mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Der Fahrer des Transporters erlitt einen Schock. Die Unfallursache war zunächst nicht bekannt. Die Autobahn wurde gesperrt, der Verkehr konnte jedoch über die Raststätte umgeleitet werden. Es kam zu Beeinträchtigungen. (dpa)


Hellersdorf: Motorrad fährt in Auto – Schwerverletzter

Ein Motorradfahrer ist am Mittwochmorgen in Hellersdorf gegen einen entgegenfahrenden Mercedes geprallt und schwer verletzt worden. Auf der Gülzower Straße in Höhe der Heringsdorfer Straße stieß der 19-Jährige mit seiner BMW gegen das Auto. Dessen 51-jähriger Fahrerin wollte in die Heringsdorfer Straße abbiegen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 19-Jährige von seinem Motorrad auf die Straße geschleudert. Mit multiplen Knochenbrüche wurde er stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt. (BLZ)


Berliner Ring: Mann zu Fuß unterwegs - schwer verletzt

Ein Fußgänger ist auf der Autobahn 10 zwischen der Anschlussstelle Niederlehme und dem Dreieck Spreeau von einem Lastwagen erfasst und schwer verletzt worden. Der Mann sei den Standstreifen entlang gelaufen, als der LKW ihn von hinten erfasste, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus. Warum der Mann zu Fuß auf dem südlichen Berliner Ring unterwegs war, blieb zunächst unklar. Die Ermittlungen dauerten an. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Nach dem Unfall am frühen Dienstagabend war der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt. (dpa)


Charlottenburg: Messerangriff und scharfe Schüsse

In Charlottenburg ist in der Nacht zu Mittwoch scharf geschossen worden. Nach Angaben der Polizei war gegen 23.10 Uhr in der Budapester Straße ein 43-jähriger Mann  mit mehreren Männern in Streit geraten. Einer griff den 43-Jährigen zunächst mit einem Messer an und verletzte ihn  an der Hand. Dann schoss einer der Unbekannten mehrfach mit einer scharfen Schusswaffe in die Luft. Er und seine Komplizen flüchteten vor Eintreffen der  Polizei. Der 43-Jährige wurde wegen der Stichverletzung von Sanitätern der Berliner Feuerwehr vor Ort behandelt. Bei den drei Rivalen handelte es sich nach Angaben von Ermittlern um Zuhälter aus dem Rotlichtmilieu. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen. (tc)


Nikolassee: Feuerwehr entdeckt Toten in Brandwohnung

Nach einem Wohnungsbrand in Berlin-Nikolassee hat die Feuerwehr am Mittwochmorgen einen Toten entdeckt. Das Feuer war in einem zweistöckigen Haus in der Spanischen Allee ausgebrochen, teilten die Einsatzkräfte am Morgen mit. Der Brand im ersten Obergeschoss sei schnell gelöscht worden. Eine Person habe aber nur noch leblos geborgen werden können. (BLZ/dpa)


23 Bewohner aus brennendem Haus gerettet - zwei Verletzte

Bei einem Brand in einer Berliner Wohnung sind am Dienstagabend 23 Menschen gerettet worden. Wie die Polizei am Mittwochmorgen sagte, wurden zwei Menschen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Brand war aus noch unbekannter Ursache in der ersten Etage ausgebrochen. Die Bewohner des viergeschossigen Mehrfamilienhauses wurden unterdessen in Niederschönweide untergebracht. (dpa)


Drei Verletzte bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick sind drei Menschen verletzt worden. Sie erlitten Brandwunden und Rauchvergiftungen, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen sagte. Der Brand war am Dienstagabend aus noch ungeklärter Ursache in einer Wohnung ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte die Flammen nach kurzer Zeit löschen. Details zu den genauen Umständen waren am Morgen zunächst unklar. Auch zur Identität der Verletzten und zur Schadenshöhe gab es keine Angaben. (BLZ)

+++ 12. November 2019 +++

Unbekannter schlägt Mann den Schädel ein

Ein Unbekannter hat am Montagnachmittag in Wedding einen 56 Jahre alten Mann angegriffen und schwer verletzt. Wie die Polizei berichtete, war der 56-Jährige im Treppenhaus seines Wohnhauses auf den Angreifer getroffen, der ihn unvermittelt attackierte. Erst, als ein Zeuge eingriff, flüchtete der Unbekannte. Der 56-Jährige kam mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik, wo er sofort notoperiert wurde. Zu den Hintergründen der Tat ermittelt nun die Mordkommission. (kmi)


Mann zeigt Hitlergruß vor Polizeiwache

Am Dienstagmorgen um 1 Uhr fuhr ein Streifenwagen zur Polizeiwache in Prenzlau (Uckermark) zurück, als die Polizisten Zeugen einer Straftat wurden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, stand vor der Tür der Dienststelle ein Mann und zeigte in aller Öffentlichkeit den Hitlergruß. „Die Beamten griffen sich den Mann“, sagte Polizeisprecher Ingo Heese. „Bei dem Mann handelte es sich um einen 39-jährigen Inder.“ Er erhielt eine Anzeige wegen Verwendens verfassungswidriger Organisationen. (bla)


Randale in Krankenhaus nach Messerstecherei

In Kreuzberg wurden in der Nacht zu Dienstag zwei Männer bei einer Messerstecherei verletzt. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 18 Uhr zu einer Auseinandersetzung in der Lobeckstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten hatten sich jedoch beide Beteiligte entfernt und wurde wenig später von weiteren Ermittlern in einem nahegelegenen Krankenhaus angetroffen. 

In der Rettungsstelle der Klinik erschienen im weiteren Verlauf nach und nach zunehmend Angehörige und Bekannte der Verletzten, die versuchten zu ihnen zu gelangen. Nur unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnten die Personen abgedrängt und die Arbeitsfähigkeit der Rettungsstelle gewährleistet werden, so die Polizei. Hierbei wurden die Personalien von sechs Männern im Alter von 18 bis 37 Jahren festgestellt.

Die Hintergründe der Messerstecherei sind noch unklar, da die Beteiligten bislang keine Aussagen machen wollten. (tc)


Räuber in die Flucht geschlagen

In der Nacht zu Dienstag wollten drei unbekannte Täter einen Supermarkt in Baumschulenweg zu überfallen. Und scheiterten an einem Sicherheitsmann. Das Trio betrat gegen 22.40 Uhr das Einzelhandelsgeschäft in der Baumschulenstraße und forderte von einem 21-jährigen Mitarbeiter lautstark Geld, so ein Polizeisprecher.

Einer der Täter soll dabei mit einem Messer, ein weiterer Täter mit einer Glasflasche gedroht haben. Ein Sicherheitsmitarbeiter schlug die Räuber jedoch in die Flucht. Verletzt wurde niemand. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (tc)


69-Jährige stirbt bei Hausbrand

Eine 69-jährige Frau ist am Montagabend bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus im Landkreis Elbe-Elster gestorben. Die zwei weiteren Bewohner des Hauses (47 und 50) hatten sich aus ihrer Wohnung retten können, für die Seniorin sei jede Hilfe zu spät gekommen, wie die Polizei am Dienstagmorgen sagte. Die Brandursache war noch unklar. (dpa)


Pferd mit Kran aus dem Moor gezogen

11.11.2019, Berlin: Feuerwehrkräfte versorgen ein erschöpftes Pferd. Am 12. November 2019 früh hat die Feuerwehr in Berlin ein Pferd gerettet. Das Tier war im Ortsteil Malchow im Moor versunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Foto: citynewstv/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Pferd auf Abwegen: Am Montagabend hat die Feuerwehr in Berlin ein Pferd gerettet. Das Tier war im Ortsteil Malchow im Moor versunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien, wie die Feuerwehr am Dienstag sagte. Mit viel Aufwand und dem Einsatz eines Krans sei es von Feuerwehrleuten aus dem Moor gezogen worden. (dpa)

+++ 11. November 2019 +++

Schöneberg: Junge Männer fahren mit E-Scootern 82-Jährigen um

Ein 82 Jahre alter Fußgänger hat mehreren E-Scootern auf einem Gehweg ausweichen wollen und ist dabei gestürzt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, erlitt der Senior Verletzungen an Hüfte und Handgelenk. Der Unfall ereignete sich auf dem Weg der Martin-Luther-Straße. Ob es auch zu einem Zusammenprall kam, war am Montag noch unklar. (dpa)


Parteibüro in Köpenick beschmiert

Eine Objektschutzstreife hat am Montagmorgen gegen 8 Uhr eine Sachbeschädigung an einem Parteibüro in Köpenick festgestellt. Unbekannte hatten einen Schriftzug sowie Symbole im Bereich des Büroeingangs in der Seelenbinderstraße hinterlassen. Die weiteren Ermittlungen zu der Sachbeschädigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. (BLZ)


Wettbüro in Tegel überfallen

Zwei Unbekannte haben unter Androhung von Gewalt ein Wettbüro in Berlin-Tegel überfallen und die Einnahmen des Geschäfts erbeutet. Ein Mitarbeiter des Wettbüros in der Buddestraße wurde am Sonntagabend gegen 23 Uhr plötzlich von einem der Täter mit einem Messer bedroht, als er eine Mülltonne hereinholen wollte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Unbekannte habe den 24-Jährigen zurück ins Geschäft gedrängt, wo den Angaben zufolge der zweite Täter hinzukam und den Angestellten mit einem Schraubendreher bedrohte. So erbeutete das Duo die Einnahmen des Wettbüros und flüchtete. Über die Höhe der Beute wollte die Polizei keine Angaben machen. Der 24-jährige Mitarbeiter blieb unverletzt. (dpa)


In Berlin brennen vier Autos - hoher Sachschaden

Bei einem Autobrand in Berlin-Steglitz sind vier Fahrzeuge stark beschädigt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, informierten Passanten am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr die Feuerwehr über einen brennenden Wagen auf einem Parkplatz in der Schildhornstraße. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen, die den Porsche nahezu komplett zerstörten und drei weitere Autos, einen Anhänger sowie die Plastikbedeckung eines Brückenpfeilers zum Teil stark beschädigten. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand, die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. In Berlin werden nachts immer wieder Autos von Unbekannten angezündet und zerstört. (dpa)


„Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ beschmiert

Das „Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ in Mitte ist am Sonntagabend beschmiert worden. Ein Sicherheitsdienst stellte die mit einem Schriftzug beschmierte Scheibe gestern Abend gegen 20.35 Uhr in der Hannah-Arendt-Straße fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen. (BLZ)

+++ 10. November 2019 +++

Landkreis Havelland: Autofahrer steigt nach Unfall aus seinem Wagen und wird überrollt

Nach einem Unfall auf der B5 bei Dallgow-Döberitz (Landkreis Havelland) ist ein Familienvater aus dem Wagen ausgestiegen - und überrollt worden. Er starb, wie ein Sprecher des Lagezentrums am Sonntagabend mitteilte. Im Wagen saßen auch eine Frau und drei Kinder - nach Angaben des Sprechers handelte es sich um die Frau und die Kinder des Mannes. Die Kinder seien verletzt worden, die Frau stehe unter Schock. Der Wagen war gegen 18.45 Uhr gegen eine Leitplanke gefahren. An der Bundesstraße war die Sicht am Sonntagabend wegen Nebels stark eingeschränkt. Nähere Angaben, etwa zum Alter der Unfallopfer, gab es noch nicht. (dpa)


Mitte: 20-Jähriger in Park verprügelt und schwer verletzt

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag im Berliner James-Simon-Park gegenüber der Museumsinsel einen 20-Jährigen angegriffen und schwer verletzt. Der Mann sei von zwei Tätern während des Gesprächs mit einer jungen Frau attackiert worden, wie die Polizei mitteilte. Die Angreifer brachten ihn zu Boden und traten und schlugen auf ihn ein. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Die Täter konnten unerkannt entkommen. Im angrenzenden Monbijoupark hielt sich nach Polizeiangaben zur selben Zeit eine Gruppe von rund 200 Jugendlichen auf. Die Stimmung sei aggressiv gewesen. Erst, nachdem Verstärkung für die Beamten eingetroffen sei, hätte die Gruppe das Gelände verlassen. (dpa)


Neukölln: Betrogener Mann will Dieb stoppen und wird am Auto mitgeschleift

Weil ein Betrüger mit seinem Geld abhauen wollte, hat sich ein betrogener Autokäufer am Fluchtwagen festgehalten und ist Hunderte Meter mitgeschleift worden. Der 34-Jährige erlitt dabei mehrere Schürfwunden und konnte das Krankenhaus nach kurzer Behandlung wieder verlassen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die beiden Männer hatten sich demnach für einen Autokauf am Donnerstagnachmittag in Berlin-Neukölln verabredet. Der 34-Jährige übergab dem Unbekannten laut Polizei das Geld, doch der vermeintliche Verkäufer stieg in den angebotenen Wagen und fuhr davon. Um das zu verhindern, habe sich das Opfer an einem der Türgriffe am Fahrzeug festgehalten und sei „einige Hundert Meter mitgeschleift“ worden, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Aufhalten konnte er den Betrüger damit nicht. Der verschwand unerkannt mit Geld und Fahrzeug. (dpa)


Tempelhof: Mann mit Küchenbeil überfällt Geschäft

Ein Mann hat ein Lebensmittelgeschäft in Berlin-Tempelhof überfallen und eine Angestellte mit einem Küchenbeil bedroht. Er konnte mit der Beute entkommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Unbekannte habe das Geschäft in der Germaniastraße am Samstagnachmittag betreten und Einnahmen aus der Kasse verlangt. Ein Zeuge versuchte, ihn zu verfolgen - der Räuber rammte ihm allerdings seinen Ellenbogen gegen den Kopf. Der Verletzte kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, ebenso die Mitarbeiterin, die unter Schock stand. (dpa)


Charlottenburg: Kleinkind bei Autounfall in Berlin schwer verletzt

Bei einem Frontalzusammenstoß in Berlin-Charlottenburg ist ein Kleinkind schwer verletzt worden. Die 39-jährige Mutter sowie eine 29 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie waren mit ihrem Auto auf einer Kreuzung am Samstagnachmittag mit dem abbiegenden Fahrzeug eines 49 Jahre alten Mannes zusammengestoßen. Dabei kamen sie mit dem Wagen von der Fahrbahn ab und stießen gegen ein Verkehrszeichen. Der einjährige Junge erlitt dabei Verletzungen am Kopf und kam ins Krankenhaus. Der Mann blieb unverletzt. (dpa)


Zehlendorf: Mit Tempo 200 über die Avus - Polizei stoppt Autobahnraser in Berlin

Polizisten haben auf der Autobahn 115 bei Berlin-Zehlendorf ein Auto gestoppt, das doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war. Der 35-jährige Fahrer war den Beamten am Samstagabend auf der Avus aufgefallen, als er mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Funkturm raste, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. Eine Videomessung habe demnach eine Geschwindigkeit von 202 Stundenkilometern ergeben - erlaubt ist dort nur Tempo 100. Der Fahrer sagte, er sei auf dem Weg nach Hause gewesen. Er erhält nun ein dreimonatiges Fahrverbot, 2 Punkte in Flensburg sowie ein Bußgeld über mindestens 680 Euro. (dpa)


Frankfurt (Oder): 72-Jährige bei Wohnungsbrand verletzt

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Frankfurt (Oder) ist eine 72-jährige Bewohnerin verletzt worden. Die Frau sei nach dem Ausbruch des Feuers im 4. Stock des Mehrfamilienhauses am Samstagabend auf den Balkon geflüchtet und sei von der alarmierten Feuerwehr mit einer Drehleiter gerettet worden, berichtete die Polizei am Sonntag. Die anderen Hausbewohner konnten über den Hausflur in Sicherheit gebracht werden und nach dem Ende der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die 72-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Wohnung wurde bei dem Brand schwer zerstört. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (dpa)


+++ 9. November 2019 +++

Zehlendorf: Junge Frau durch Brand lebensgefährlich verletzt

Eine junge Frau ist bei einem Brand in einem Einfamilienhaus lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer im Keller des Hauses aus. Kurz nach 9 Uhr bemerkten eine Pflegerin und ihr Kollege den Brand. Eine 28-jährige Frau wurde von den Rettungskräften leblos im Keller gefunden. Sie und ihre fünf Jahre jüngere Schwester sind beide körperlich und geistig behindert und wohnen mit ihren Eltern in dem Haus. Die Frau wurde reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. (BLZ)


Forst: Lastwagen und Autos fahren in Wildschweinrotte auf A15

Wildschweine haben in Brandenburg auf der Autobahn 15 östlich von Cottbus einen schweren Unfall verursacht. Die Tiere liefen am frühen Samstagmorgen im Landkreis Spree-Neiße zwischen den Anschlussstellen Forst und Roggosen auf die Fahrbahn. Zwei Lastwagen und drei Autos fuhren in die Rotte, wie die Feuerwehr mitteilte. Insgesamt sechs Tiere wurden demnach getötet, Menschen wurden nicht verletzt. Die Autobahn wurde kurzzeitig gesperrt, der örtliche Jagdpächter beseitigte die verendeten Tiere. (dpa)


Neukölln: Mann schlägt mit Hammer auf Kopf des Opfers ein

In der Nacht zu Sonnabend alarmierten Zeugen die Polizei und Feuerwehr in die Neuköllner Pannierstraße. Sie hatten beobachtet wie ein Mann mit einem Hammer auf den Kopf eines anderen Mannes, der bereits am Boden lag, einschlug. Die Zeugen sollen dazwischen  gegangen sein, was den 22-jährigen Täter nicht davon abgehalten haben soll weiter auf sein 29-jähriges Opfer einzuschlagen.  Anschließend entfernte sich der Täter von seinem Opfer. Die Polizei konnte den Mann unweit des Tatorts festnehmen. Er wurde gefesselt in einem Streifenwagen gesetzt und später zu einer Gefangenensammelstelle gebracht. Rettungskäfte kämpften vor Ort knapp 60 Minuten um das Leben des Opfers. Der Mann erlitt lebensbedrohliche Verletzungen am Kopf. Sein Zustand konnte zunächst stabilisiert werden. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Inzwischen hat die 5. Mordkommission den Fall übernommen und ermittelt wegen versuchter Tötung. Bis zum Morgen gab es keine Informationen zum Motiv sowie zur Identität des Opfers und des Täters. (BLZ)


Berlin: Drei Fußgänger auf Straßen angefahren und schwer verletzt

Zwei Frauen und ein Mann sind in Berlin beim Überqueren von Straßen von Autofahrern angefahren und schwer verletzt worden. Die Verletzten sind 70, 83 und 33 Jahre alt, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Ein Unfall passierte am Freitag in der Möllendorffstraße in Berlin-Fennpfuhl (Lichtenberg). Ein 45 Jahre alter Autofahrer erfasste eine 70 Jahre alte Fußgängerin, wie die Polizei mitteilte. Die Frau hatte demnach versucht, die Straße zu überqueren. Sie verletzte sich schwer an Kopf und Armen.

Freitagnachmittag wurde eine 83-Jährige in Alt-Hohenschönhausen von einem Lastwagen angefahren. Der 53 Jahre alte Fahrer hatte im Weißenseer Weg an einer Ampel gestoppt. Als das Licht für die Fußgänger auf Rot sprang, fuhr er los. Dabei erfasste er die Seniorin, die von rechts über die Straße vor den Lkw gelaufen sein soll. Sie kam mit schweren Kopf- und Armverletzungen auf die Intensivstation eines Krankenhauses.

In der Nacht wurde auf der Danziger Straße in Prenzlauer Berg ein 33-Jähriger angefahren, ebenfalls beim Überqueren der Straße. Der 34 Jahre alte Autofahrer war über die Mittellinie der Fahrbahn gefahren, um den Wagen zu wenden. Dabei erfasste er den Fußgänger. Der Mann prallte auf die Motorhaube und stürzte auf die Straße. Er kam mit Rumpfverletzungen in eine Klinik.

Bei allen drei Unfällen war der genaue Hergang nach Polizeiangaben noch unklar. (dpa)


Steglitz-Zehlendorf: Festnahme nach Einbruch

Samstag früh wurde in Steglitz ein Mann nach einem Einbruch vorläufig festgenommen. Gegen 3.15 Uhr erhielt eine Zivilstreife den Einsatzauftrag, zu einer ausgelösten Alarmanlage in einer Buchhandlung in der Schloßstraße zu fahren. Am Ort eingetroffen stellten die Zivilpolizisten einen Einbruch fest. Die Beamten stellten im Geschäft an einer Kasse einen 19-jährigen Mann fest, der gerade eine Schublade durchwühlte und nahmen ihn dann fest. Der junge Mann ist bereits polizeibekannt. (BLZ)


Marzahn-Hellersdorf: Morddrohung an Politiker-Sohn –Staatsschutz ermittelt

Der Sohn eines Berliner Politikers soll von drei Mitschülern in Berlin-Biesdorf mit dem Tod bedroht worden sein. Der 16-Jährige sagte der Polizei, dass Mitschüler ihn und seine Familie seit einiger Zeit bedroht hätten, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Hintergrund soll das politische Engagement des Vaters sein, der Mitglied des Abgeordnetenhauses ist. Die Drohungen sollen unter anderem über einen Kurzmitteilungsdienst verschickt worden sein. Der Schüler habe sich deswegen am Freitag an die Schulleitung gewendet. Der Jugendliche nannte den Beamten drei verdächtige Mitschüler im Alter von 15, 16 und 18 Jahren. Weil die Bedrohung sich auf das politische Engagement des Vaters bezieht, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Den Namen des Politikers und der Partei nannten die Beamten nicht. (dpa)


+++ 8. November +++

Tempelhof: Mann schießt Kontrahenten an

Ein Mann hat einem 22-Jährigen mit einer Waffe in den Oberschenkel geschossen. Der Tat vorausgegangen war ein Streit. Das teilte die Polizei am Freitag mit. An einer Kreuzung in Tempelhof kam es beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen  den Autos der beiden Männer. Eines davon war ein Taxi, in dem der 27 Jahre alte Fahrer privat mit seinem Bruder unterwegs war. Beide Autofahrer regten sich übereinander auf und stritten in der Boelckestraße. Dort soll es zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Schließlich habe der Kontrahent der Brüder mit einer Waffe auf die Füße der Brüder geschossen, jedoch nicht getroffen. Danach soll er die Waffe an den Oberschenkel des jüngeren Bruders gehalten und abgedrückt haben. Daraufhin flüchtete der Schütze und ließ die Waffe am Tatort zurück. Sein Auto ließ er wenig später in einer Straße in der Nähe stehen. Die Polizei stellte den Wagen und die Waffe sicher. (BLZ)


Pankow: 30-Jährige durch Stiche schwer verletzt

Eine 30-jährige Frau ist in einem Wohnhaus in Pankow durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden. Sie kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert, wie die Berliner Polizei am Freitag mitteilte. Ihr Zustand sei stabil. Verdächtigt wird der 30-jährige Ehemann. Er wurde kurz nach der Tat in Weißensee festgenommen und der Mordkommission überstellt. Eine Nachbarin hatte am Donnerstagnachmittag Schreie gehört und die Frau mit den Verletzungen im Treppenhaus gefunden. Sie habe zudem einen flüchtenden Mann beobachtet, teilte die Polizei weiter mit. (BLZ)


Charlottenburg-Wilmersdorf: Mutmaßliche Wohnungseinbrecher festgenommen

Polizisten nahmen Freitagabend zwei mutmaßliche Einbrecher in Charlottenburg vorläufig fest. Gegen 19.15 Uhr alarmierte eine 26-jährige Mieterin die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus in der Kaiserin-Augusta-Allee. Zuvor trat dort ein Unbekannter die Türfüllung ihrer Wohnungstür nach innen ein. Die 26-Jährige, die zu diesem Zeitpunkt zu Hause war, konnte den Mann jedoch vertreiben. Einsatzkräfte stellten kurz darauf in Tatortnähe zwei Männer fest und überprüften diese. Einen erkannte die 26-Jährige als mutmaßlichen Einbrecher wieder. Hierbei handelt es sich um einen 28-Jährigen. Dessen Begleiter, ein 45-Jähriger, wurde von einem weiteren Zeugen als Tatverdächtiger zu einem anderen versuchten Wohnungseinbruch in der Kaiserin-Augusta-Allee wiedererkannt. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass die Männer im Verdacht stehen, drei weitere Einbruchsdelikte in der Nähe begangen zu haben. (BLZ)


Neukölln: Polizei fasst mutmaßlichen Seriendieb

Ein mutmaßlicher Seriendieb, der vor allem Touristen in Berliner Hostels bestohlen haben soll, ist von der Polizei gefasst worden. Der 41-Jährige wurde auf frischer Tat ertappt. Er war dabei, in einer Neuköllner Kneipe eine Kamera an einen Hehler zu verkaufen, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Der Mann soll regelmäßig in Hostels in Berlin-Mitte in die Hotelzimmer eingedrungen sein und Kameras, Smartphones und Bargeld gestohlen haben. Zum Teil geschahen die Taten, während die Touristen in ihren Betten schliefen. Die Polizei stellte dem Dieb zunächst vergeblich eine Falle. Als ein Hostel intensiver observiert wurde, stieß die Kripo auf den mutmaßlichen Täter. Inzwischen sitzt er in Untersuchungshaft. (BLZ)