Berlin - Was wohl Kiezmutter Klara Franke zu den Entwicklungsplänen für die Lehrter Straße gesagt hätte? „Zu teuer“, sagt Susanne Torka ohne zu zögern. Sie sitzt an einem Tisch in einer Ladenwohnung an der Lehrter Straße. Hinter ihr an der Wand hängen Pläne für Hunderte Wohnungen, die demnächst an der Lehrter Straße gebaut werden sollen.

Susanne Torka ist 61 Jahre alt und engagiert sich in einer Anwohnerinitiative mit dem Namen „B-Laden. Billige Prachtstraße in Berlin-Moabit“. Gemeint ist damit die Lehrter Straße. Sie soll schöner werden, aber trotzdem bezahlbar bleiben, für Leute, die bereits hier wohnen. So hat Klara Franke es gemeint, als sie die Initiative in den 80er-Jahren gegründet hat. Letzteres erscheint derzeit allerdings unwahrscheinlich. Massive Veränderungen in dieser unscheinbaren Straße direkt am Berliner Hauptbahnhof stehen bevor. Lange hat es gedauert, bis sich rund um den Hauptbahnhof überhaupt etwas bewegte. Nun geht es los.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.