Berlin - Jens Kirbach steht in einer Musterwohnung im vierten Obergeschoss und schaut aus dem Fenster auf den Leipziger Platz. Draußen rauscht der Verkehr, doch drinnen ist davon nichts zu hören – jedenfalls, wenn die dreifach verglasten Fenster geschlossen sind. „Zentral und ruhig“ seien die Wohnungen gelegen, sagt Kirbach. Er ist der General Manager des Einkaufscenters Mall of Berlin am Leipziger Platz – dazu gehören nicht nur die 300 Geschäfte der Mall, sondern zugleich 250 Wohnungen, die mittlerweile fertiggestellt sind und vermietet werden.

Die Wohnungen wurden direkt in den Obergeschossen über der Mall errichtet. Sie gruppieren sich um zwei begrünte Innenhöfe auf dem Areal zwischen Leipziger Platz, Leipziger Straße, Voßstraße und Wilhelmstraße. Während die Vorderseite der Musterwohnung direkt am Leipziger Platz liegt, gelangt man über die Rückseite auf eine Terrasse zum Hof. Bänke stehen hier, dazu Schaukeln für die Kinder. In der Mitte blühen Rosen, deren Beet von einer etwa 100 Meter langen Tartanbahn umgeben wird – ein Platz für die Jogger unter den Mietern. Von Straßenlärm ist hier nichts mehr zu hören. Bewohner sind am Dienstagmittag nicht zu sehen. Der Hof ist menschenleer. Unbefugte haben keinen Zutritt.

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