Berlin - Die Berliner Polizei hat einen gewaltbereiten Islamisten in einer Moschee im Stadtteil Moabit verhaftet. Der 24-Jährige gilt als Gefährder und soll am Donnerstagabend einen Angehörigen in der gemeinsamen Wohnung angegriffen haben, weil ihm das Verhalten des Mannes missfiel - es habe nicht seiner islamistischen Weltsicht entsprochen, erklärten die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag.

Ein Haftbefehl war erlassen worden, weil der Mann bereits zuvor wegen versuchten Totschlags im Gefängnis gesessen hatte und zuletzt auf Bewährung war. Der Mann wurde in derselben Moschee gefasst, in der auch der Attentäter vom Breitscheidplatz, Anis Amri, verkehrt haben soll. Die Berliner Behörden prüfen seit Dezember ein Verbot des Moschee-Vereins „Fussilet 33“. (dpa)