Ruth Andreas-Friedrich (1901 - 1977) war das Herz der Widerstandsgruppe "Onkel Emil".
Foto:  Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Berlin - Der Findling am Steglitzer Rodelberg ist gerade wieder gereinigt worden. Nur schemenhaft kann man das mit grüner Farbe auf den Gedenkstein gesprühte Hakenkreuz noch erkennen, das die Erinnerung an Ruth Andreas-Friedrich schänden sollte. Seit 1990 heißt der kleine Park neben dem Botanischen Garten nach der Journalistin und Schriftstellerin, die im Mittelpunkt der Widerstandsgruppe „Onkel Emil“ stand. Ihre Mitglieder schützten Juden vor den Häschern des nationalsozialistischen Regimes und ihren Denunzianten, besorgten Lebensmittel, Papiere, Unterkunft. Und sie begehrten gegen die Diktatur auf.

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