In der Nähe des Checkpoint Charlie soll für mehr als 200 Millionen Euro ein Büro- und Wohnhaus entstehen. Der bundesweit agierende Immobilieninvestor Norsk Deutschland teilte am Montag mit, dass er in der Markgrafenstraße 11–14 in Kreuzberg ein rund 5000 Quadratmeter großes Grundstück erworben habe, auf dem das Projekt realisiert werden soll.

Das Frankfurter Unternehmen will nach Plänen des Architekturbüros Fischer aus Mannheim ein siebengeschossiges Gebäude mit rund 16.000 Quadratmetern Mietfläche errichten. Dabei sind 15.000 Quadratmeter für Büros  und 1000 Quadratmeter für Wohnungen vorgesehen. Der Bauantrag sei bereits eingereicht worden, die Baugenehmigung für das Projekt werde „zeitnah erwartet“. Der Baubeginn soll laut Norsk im ersten Quartal 2023 erfolgen, die Fertigstellung ist für das erste Halbjahr 2025 vorgesehen.

Duschen und Umkleideräume

Der Neubau soll nach den vorgelegten Entwürfen eine Fassade mit großen Fenstern erhalten, ganz oben ist eine Dachterrasse geplant. In dem Neubau können laut Norsk bis zu drei jeweils 5000 Quadratmeter große, zusammenhängende Büroflächeneinheiten entstehen. Für die Bürobeschäftigten, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, will Norsk Duschen und Umkleideräume anbieten.

Norsk wurde erst 2018 als Aktiengesellschaft gegründet. Heute entwickelt das Unternehmen nach eigenen Angaben Projekte mit einem Finanzvolumen von mehr als 500 Millionen Euro in Deutschland. Das Vorhaben in der Markgrafenstraße ist das erste Projekt in Berlin.