Potsdam/ Berlin - Über viele Jahre hinweg ist das Schienennetz im Land Brandenburg geschrumpft. Jetzt sind die Chancen, dass es in Zukunft wieder etwas wächst, gestiegen. Deutlich später als die Verkehrsressorts in anderen Bundesländern hat das Brandenburger Infrastrukturministerium untersuchen lassen, welche stillgelegten Bahntrassen und Bahnhöfe für eine Reaktivierung infrage kommen könnten – und welche nicht. Nun liegen die Ergebnisse auf dem Tisch. Empfohlen wird, acht Strecken näher zu untersuchen - unter anderem nach Altlandsberg, Rüdersdorf und Ketzin im Havelland. „So richtig zufrieden bin ich nicht“, sagte Ketzins Bürgermeister Bernd Lück (FDP) der Berliner Zeitung. Steffen Blunk von der Initiative Wriezener Bahn erwartet nicht, dass sich schnell etwas ändert. Peter Cornelius vom Fahrgastverband Pro Bahn Berlin-Brandenburg geht davon aus, dass „dringend nachgearbeitet werden muss“.

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