Berlin - Weiterführende Erkenntnisse zu dem Todesschützen hätten sich nicht ergeben. „Die Ermittlungen dauern an.“ In der Nacht zum 5. April hatte ein 40- bis 60-Jähriger ohne Vorwarnung auf fünf junge Männer mit ausländischen Wurzeln gegenüber dem Klinikum Neukölln gefeuert. Burak B. starb, zwei Jugendliche wurden schwer verletzt.

Der Täter flüchtete. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Belohnung von 15.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung des Todesschützen führen. Nach bisherigen Erkenntnissen flüchtete er in Richtung Möwenweg, aus der er auch kam. Er soll eine dunkle, möglicherweise zweifarbige Jacke und eine Baseballmütze oder eine Kapuze getragen haben. Die Polizei hofft, dass sich noch weitere Menschen melden. Hinweise nimmt jede Polizeistation entgegen. Am Samstag soll mit einem Gedenkmarsch in Neukölln an den Erschossenen erinnert werden. Wie die Polizei mitteilte, erwarten die Organisatoren rund 1000 Teilnehmer. (dpa)