Berlin - Der Müll steht am Straßenrand, illegal entsorgt: Autoreifen, fleckige Matratzen, ausrangierte Kühlschränke, kaputte Möbel. Ein Ärgernis, nicht nur für Klaus Winkelmann, der seit seiner Geburt vor 68 Jahren im Stadtteil Neukölln lebt, in einem Eckhaus zwischen Teupitzer- und Harzer Straße. Nebenan gibt es eine Grünanlage mit Spielplatz, daran grenzen eine Kita und ein Kleingartenverein an. Eigentlich eine Oase in einer Stadt, in der man mit Grünflächen nicht verwöhnt ist, doch auch dieser Ort wird zunehmend als öffentliche Müllkippe missbraucht.

Ein von seinem Besitzer abgestelltes Autowrack nervt Winkelmann ganz besonders. Plötzlich hätte er dagestanden, der weiße Transporter, direkt vor dem Eingang der Kleingartenanlage Rübezahl. Die Kennzeichen waren abmontiert, die Türen standen offen, im Innenraum lagen zwei Kinderfahrräder. Vor ein paar Wochen rief Winkelmann dann die Polizei, denn so solle man es ja machen wegen der immer häufiger werdenden Fahrrad-Diebstähle, sagt der Rentner.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.