Am frühen Freitagmorgen, wenn die Sonne aufgeht, und die meisten Berliner die Kaffeemaschine noch nicht angeworfen haben, wird Kazim Erdogan in seiner Dienststelle in Neukölln ein Glas Tee ausgetrunken haben, vor ihm ein Regal, das zur Hälfte ausgeräumt ist.

Erdogan, Psychologe, Familienberater, Träger des Bundesverdienstkreuzes, fängt seinen Arbeitstag gern früh an, meist sitzt er zwischen fünf und sechs am Schreibtisch. Manchmal auch früher. Seit 2003 arbeitet er für den Psychosozialen Dienst des Jugendamtes Neukölln. Bundesweit bekanntgeworden ist er als Gründer der ersten türkischen Väter- und Männergruppe, in der all die Themen angesprochen werden, die sonst in Familien tabu sind: Ehe, Sex, Gewalt, Scheidung, Geschlechterrollen.

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