Berlin - Schon Bob Dylan wusste: „The Times They Are A Changin“. Natürlich gilt das Gesetz der sich ändernden Zeiten auch auf dem Gelände der Kindl-Brauerei in Neukölln. Zehn Jahre, nachdem zwischen Mainzer-, Rollberg-, Boddin- und Neckarstraße der letzte Liter gebraut wurde, tummeln sich Immobilienentwickler (die Firma Ziegert baut 119 Eigentumswohnungen), Kunstmäzene, die ein „Zentrum für zeitgenössische Kunst“ herrichten, eine Kartbahn, das Schwulenzentrum SchwuZ – und in der Privatbrauerei am Rollberg auch wieder zwei Brauer.

Ein wichtiges Zeichen war im Mai dieses Jahres die Fertigstellung der sogenannten Kindl-Treppe. Sie überwindet einen Geländesprung von etwa acht Metern Höhe und schafft gemeinsam mit dem neuen Aufzug einen barrierefreien Zugang von Neckar- und Isarstraße hinauf auf das frühere Brauereigelände. Dieses war stets eine unüberwindbare Barriere gewesen, die teils Hunderte Meter Umweg erzwang.

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