Berlin - Im Vivantes-Klinikum Friedrichshain haben sie eine Regelung gefunden für den Bereich, der vor allem die Einnahmen bringt. Vier Operationssäle bleiben während des Streiks in Betrieb, dazu noch ein Saal für Not-Operationen. „Der Rest wird bestreikt“, sagt eine Pflegefachkraft, die sich am Ausstand der Gewerkschaft Verdi beteiligt. Sie kämpft wie ihre Kollegen in den Einrichtungen der Charité für bessere Arbeitsbedingungen. Sie kämpfen derzeit auch gegen die Behauptung des Managements von Vivantes an, das Patientenwohl mit ihrem unbefristeten Streik zu gefährden. „Das ist schlichtweg falsch“, sagt die OP-Schwester aus dem Klinikum Friedrichshain. „Der Normalzustand in den Krankenhäusern ist es, der die Patienten in Gefahr bringt.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.